Sünde und Gerechtigkeit

- 12 - Ein Übel dieser Welt (Durchgabe aus dem Jahre 1961) Wohlan, die Entwicklung auf dieser schönen Erde ist in den letzten 50 Jahren in einem unvorstellbaren Tempo vorangeschritten. Der Mensch beherrscht zum größten Teil die Materie. Doch leider ist die Menschheit durch den faszinierenden Anblick der Technik für das Wirken UNIVERSALER EXIS- TENZ zunehmend blind geworden: • Die Existenz eines SCHÖPFERS wird zur Geisteskrankheit der Fanatiker gestempelt und die Existenz des Teufels zur Karnevalsfigur gemacht. Wieviel mehr wußten eure Vorfahren von der Wirklichkeit jener geistigen EXISTENZ, die sich mehr und mehr eurem geistig blinden Auge entzieht. Sie hatten ein objektives Wissen , aber sie wußten nicht, wie sie sich dieser gewaltigen EXISTENZ gegenüber verhalten sollten. Die Aufklärung über ein sol- ches Verhalten suchten jene Menschen bei den Priestern, die sich selbst anmaßten, in allen diesen überirdischen Dingen Bescheid zu wissen, ja, von GOTT zu diesem Zweck autorisiert zu sein… Das war und ist heute noch ein Übel dieser Welt. Das Geistige Reich, vertreten durch die geschulten SENDBOTEN wirklich von GOTT autorisierter ENGEL , gibt sich alle erdenkliche Mühe, die Schande der Kirchen auszulöschen. Zwar besteht ein enormer Widerstand, der aus Anmaßung und Heuchelei besteht, und es ist nicht leicht, diesen zu brechen, ohne sichtbare Gewalt anzuwenden. GOTTES eigene Bemühungen werden als "Ketzerei" bezeichnet, weil die Sünde mit dem Pomp sympathisiert und sie macht auch keineswegs vor einem Priester halt. • Die Kirchentore stehen auch für den Teufel weit offen! Wenn du einem Feind vergibst, so wird dieser durch die Verzeihung noch längst nicht zum ENGEL. Bei der nächsten Gelegenheit wird er dich wieder angreifen, so lange, bis er echte LIEBE und Reue zeigt… Warum soll ein SOHN GOTTES euch alle eure Untaten und schlechte Gedanken vergeben? Der HERR läßt euch nicht unwissend, Er weist euch den einzigen und rechten Weg. Doch eine traditionel- le priesterliche Anmaßung hat dazu geführt, das Wort GOTTES zu verfälschen … Mit Blut ist noch nie ein Unrecht gesühnt worden. Selbst das Blut der Mörder und Verbrecher kann niemals das Unrecht ungeschehen machen. • Ein Wunschtraum theologischer Sünder spekuliert mit der Barmherzigkeit des HERRN. Gewiß, der HERR ist gerecht und barmherzig , aber Er ist keinesfalls so dumm, daß Er einem Sünder ohne seine gerechte Läuterung vergibt. Niemals hat Sein irdischer VERTRETER (CHRISTUS) etwas Derartiges erwähnt oder versprochen. Im Gegenteil - er sagte deutlich genug: " Jeder hat seine Schuld zu bezahlen, bis auf den letzten Heller. Ohne diese Tilgung seiner Schuld kommt er nicht davon."… CHRISTUS sagte aber auch: "Es ist vollbracht." Diese Worte haben nichts mit einer Sündenvergebung zu tun, sondern mit seiner eigenen Selbstüberwindung gegenüber einer irdischen Gewalt und gegen- über einer Übertretung göttlicher GESETZE. Mit seinen Worten: "HERR, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun", drückte er sein grenzen- loses Bedauern aus, weil er wußte, welches Karma dieser Mord nach sich ziehen mußte. Seine Gedan- ken verloren sich nicht im Haß, in der Angst oder in der Verzweiflung, sondern im Mitleid über die erschreckende Unwissenheit der Menschheit in geistigen Belangen. • Er erkannte die gefährlichen Folgen , die der Atheismus nach sich ziehen mußte.

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