Unsere Belehrungen für euch

- 41 - Wehe dem Sieger (Durchgabe aus dem Jahre 1957) Es gibt nur einen Sieger im ganzen Universum und der ist GOTT! Alle anderen "Sieger" können daher keine wahrhaften Sieger sein, sie werden aus einem Kampf immer als Verlierer hervorgehen. Alles, aber auch restlos alles, was dem göttlichen PLAN zuwiderläuft , ist von vornherein verdammt und verurteilt und muß untergehen; es ist stets nur eine Frage der Zeit . Da die Zeitbegriffe der Erdenmen- schen sehr eng sind, können sie das nicht übersehen. Heute ist diese Menschheit soweit, daß sie glaubt, GOTT bereits besiegt zu haben. Und trotzdem fürchten sich die Menschen und die Völker voreinan- der. Die Furcht kommt stets aus der Gottlosigkeit , aus dem falschen Verhalten der egozentrischen Menschen. Eine Isolierung des einzelnen Menschen oder der Gruppen, sei es in der Ehe , in Parteien usw. kann niemals gutgehen. Der Mensch ist niemals ganz allein, und seine Gedanken und Entschlüsse sind immer durch andere Intelligenzen beeinflußt. Darum ist es ein großer Fehler, wenn sich der Mensch von allem göttlichen EINFLUSS losreißen möchte. Der geistige HELFER bzw. der persönliche SCHUTZPATRON jedes Menschen versucht, seinen Schützling auf den rechten Weg zu bringen. Folgt der Schützling - also der Erdenmensch - dieser intuitiven Führung, geht es ihm gut . Doch wenn er sich losreißen möchte, was er niemals kann, so entsteht ein dauerndes Hin und Her zwischen dem SCHUTZGEIST und seinem Schützling. Es ist ungefähr so, als ob ein Pferdegespann in zwei ver- schiedene Richtungen laufen möchte. Die Folge ist, daß diese Menschen die Unruhe spüren und seelisch und körperlich krank werden. Aber auch ganze Gruppen und Völker werden durch große ENGEL geführt. Hier entstehen die gleichen Übel. Ein Volk möchte sich von GOTT losreißen, aber der ENGEL läßt es nicht zu - und nun entsteht der geistige Kampf. Solche Völker werden unruhig, nervös, unzufrieden, launisch und versu- chen, sich bei jeder Gelegenheit abzureagieren. Würde sich der einzelne Mensch wie das Volk aber von den TREUHÄNDERN GOTTES führen lassen, so würde die ganze Entwicklung privat oder politisch harmonisch und gesund verlaufen. Die Machthaber und Volksaufwiegler waren stets der Meinung, daß man seine Gegner mit entspre- chenden Waffen besiegen könne. Doch ein Pfui für jene, welche überhaupt Gegner und Feinde haben. Streitigkeiten und Feindschaften entstehen immer aus Rechthaberei. Noch nie hat es auf dieser Erde einen Sieger gegeben; denn der scheinbare "Sieg" war stets nur der Triumph des Unrechts, der Grau- samkeit, der Gewalt. Stets mußte der Sieger seinen Triumph mit dem Blute seiner Untertanen bezah- len. Darum heißt es: der Sieg mußte teuer erkauft werden. Einen Sieg kann man nicht erkaufen; denn er ist keine Ware, sondern die Einkehr zum Guten. Nur GOTT allein ist das große ZIEL - und wer dieses ZIEL erreicht, der ist in seiner Einkehr zum GUTEN der wahrhaftige Sieger in GOTT. Das gilt für den einzelnen Menschen, wie für die gesamte Menschheit. Darum müßt ihr euch klar sein darüber, daß ihr das Wort oder den Begriff "Sieger" falsch idealisiert habt. Die wirkliche Definition des Wortes "Sieg" heißt von unserer Warte aus gesehen: Am Leben bleiben! Während der Besiegte ausgeschaltet oder tot ist. Doch lebende Menschen können demnach niemals Besiegte sein, noch weniger Sieger. Der Irrtum, den die Menschheit begeht, zeigt sich nicht immer sofort. Die meisten Irrtümer werden erst offenbar, wenn die Grenze des irdischen Lebens überschritten wird. Doch wer durch persönliche Leiden schon vorher zur Einsicht kommt , daß etwas schief läuft, kann sich um die Wahrheit bemühen. Heute rätselt man hin und her, ob es sich lohnen würde, einen Krieg mit seinem größten Feind anzu- zetteln. Euer wirklicher Feind ist der Ungeist , den ihr "Teufel" nennt. Ihn zu besiegen, ist mit keiner Waffe möglich. Nur mit der reinen LIEBE GOTTES könnte er besiegt, das heißt, zur Einsicht gebracht werden. Doch sein Feuer brennt, so lange ihr - jeder einzelne von euch - gewillt seid, Öl in dasselbe zu gießen. Würdet ihr euch heute einzeln oder in Massen gegenseitig mit superlativen Vernichtungswerkzeugen umbringen, es gäbe weder einen Sieger noch einen Besiegten. Im Gegenteil - der Überlebende würde seinen Triumph mit qualvollem Siechtum bezahlen müssen. So ist es auch mit rechthaberischen Kämpfen Einzelner untereinander. Sieger und Verlierer tragen fürchterliche Schäden an der Seele davon!

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