Unsere Belehrungen für euch

- 57 - das Gehirn nicht entwickeln sollte, damit sie über ihr Schicksal nicht nachdenken sollten; sie sollten sich wie die Tiere entwickeln. Einwand: In der Natur kommen außergewöhnliche Grausamkeiten vor. Der Stärkere überfällt den Schwächeren und frißt ihn auf. Aus diesem grausamen Verhalten der Tierwelt hat sich die Menschheit viel abgesehen. ARGUN: Es gibt eine positive und eine negative Schöpfung und es ist das Gesetz GOTTES, daß die Tierwelt um ihre Erhaltung kämpft. Doch der Mensch macht den unverzeihlichen Fehler, daß er sich als die Krönung der Schöpfung, als vernunftbegabtes Wesen , mit der Tierwelt identifiziert. Er kann sich zwar gegen die Tierwelt wehren, aber er darf den Kampf nicht auf seine Mitmenschen ausdehnen. Die Tiere haben keine Empfindungen für die Grausamkeiten unter sich. Sie ahnen instink- tiv eine Gefahr. Doch der Mensch hat Verstand genug , die Grausamkeiten unter sich voll zu begreifen und dadurch an der Existenz GOTTES zu zweifeln. Wäre die Menschheit gut, so würde ihr auch das Begreifen GOTTES leichter fallen. Grausamkeit ist eine Begleiter- scheinung des Atheismus … LIEBE ist eine Begleiterscheinung des wahren Gottglaubens! Der Mensch glaubt, wie ein Tier handeln zu können. Er sagt sich, die Natur hat es in der Tierwelt so eingerichtet, darum hat auch er ein Recht zu töten. Doch die zunehmenden Auseinandersetzungen zwischen Gut und Böse sind Zeichen der Endzeit. Die Endzeit ist jedoch nicht ein katastrophaler Untergang der Welt, sondern ein Sieg des Guten über das Negative. GOTT wird euch aus den Klauen der dämonischen Mächte befreien, das könnt ihr mir glauben. Frage: In welcher Weise werden jene Menschen beurteilt, die nicht selber töten, sondern andere dazu benutzen? AREDOS: Es kommt nicht darauf an, mit welcher Waffe oder Werkzeug die Tat ausgeführt wird. Auch der Mensch kann als Werkzeug benutzt werden. Aber es kommt darauf an, wer den Tod veranlaßt oder gewünscht hat . Es kommt auch nicht auf die Zahl der Opfer an. Es kann jemand eine Mark stehlen oder auch 1.000 Mark, die Tat des Diebstahls bleibt immer die gleiche. Es spielt deshalb auch keine Rolle, ob ein Mensch getötet wird oder ob Tausende ihr Leben lassen müssen. Die Tat bleibt immer die gleiche. Im Geistigen Reich wird die Tat abgeurteilt und nicht die Zahl der Opfer! Frage: Was kannst du uns noch über das Töten sagen? ELIAS: Jeder Mensch soll möglichst nach den Geboten des HERRN handeln. Es gibt ein Himmels- gesetz, nach dem sich jeder richten kann. 6 - Glaubt nicht, daß GOTT ein Unrecht ungestraft läßt! Das Recht zum Töten hat nur der HERR. Es ist nicht das Recht des Menschen! Jeder Mensch weiß, was er damit anrichtet, und der Mensch vernichtet, ohne selbst einen einzi- gen Vorteil davon zu haben. Frage: Handelt es sich bei kriegerischen Auseinandersetzungen um Massenmord? AREDOS: Es ist Mord , denn jedes gewaltsame Töten ist beabsichtigter Mord. Es bleibt völlig gleich, ob es sich um kriminelles Töten handelt oder um das Morden in einem Krieg. Auch der Zufall kann in einem Unfall zum Mörder werden. Der Mensch wird nicht auf Erden rein- karniert, um ermordet zu werden! Auch ein Verbrecher darf nicht getötet werden , denn der Tod bzw. das Sterben ist für jeden Menschen ein göttliches Gesetz. Man braucht den SCHÖPFER darin nicht zu unterstützen. Wenn das göttliche Gesetz tötet (natürliches Ster- ben), so ist das etwas anderes, als wenn das menschliche Gesetz tötet. In Kriegen entschei- 6 Siehe dazu: Die SIEBEN GEBOTE und die SIEBEN FORDERUNGEN.

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