Unsere Belehrungen für euch
- 74 - Über die Völkerverständigung (Durchgabe aus dem Jahre 1964) Wohlan, die Menschheit dieser Erde lebt nicht in einer Weise, wie GOTT es gewünscht hat. Wenn der Wunsch des ALLMÄCHTIGEN in diesem Sinne nicht in Erfüllung gegangen ist, so liegt es daran, daß GOTT in Seiner Großzügigkeit dem Menschen gegenüber, ihm ein Übermaß an Freiheit überlas- sen hat. Diese Erdenmenschheit lebt in einer Weise, als ob es nicht eine Menschheit gäbe, sondern viele Menschheiten, die sich voneinander unterscheiden . Wenn der Erdenmensch dieses Gefühl hat, so befindet er sich in einem gewaltigen Irrtum! Es gibt nur eine Menschheit - und diese trägt ganz besondere Züge, die sie von der Tierwelt unterscheidet. Doch diese elementaren Züge sind im ganzen Universum einheitlich . • Ganz gleich, welche Hautfarbe der Mensch hat, er gehört zur universellen Menschheit. Er besitzt ein Gehirn, das so gestaltet ist, daß er damit über der Tierwelt steht. • Ein weiteres Merkmal, daß jeder Mensch zu dieser einheitlichen Menschheit gehört, besteht darin, daß sich jede Rasse des Menschen mit einer anderen Rasse vermischen kann. Aber kein einziger Mensch, gleich welcher Rasse, kann sich mit einem Tier vermischen. Die Wissenschaft dieser Erde denkt über alle Probleme des Lebens nach, sie forscht in der ganzen Natur, selbst wenn es sich um die Materie des Mondes handelt. Diese Wissenschaftler sollten doch schon längst eindeutig herausgestellt haben, daß es keine Menschheiten gibt, sondern nur eine Menschheit. Und wenn es sich zunächst nur um die Feststellung handelt, daß diese eine Menschheit, diese einheitliche Menschheit, hier auf dieser Erde lebt. Woran liegt es nur, daß sich die Menschen sogar hassen? Es ist nicht das Aussehen des Menschen, nicht die interessante Verschiedenartigkeit, sondern es handelt sich um sein Verhalten , um seine Ansichten , um seine Charakterzüge . Ganz besonders die Verschiedenartigkeit seines Denkens ist an der Feindschaft unter den Völkern und Rassen schuld. Aus dieser Feststellung solltet ihr die Lehren ziehen. Ein gemeinsames großes Ziel , zu dem nicht verschiedene Menschheiten, sondern eine ge- schlossene Menschheit hinstrebt, führt euch aus allen sozialen Nöten. Ein solches Ziel ist nicht ein Wohlstandsproblem, sondern in erster Linie ein menschliches Entwicklungsproblem . Erst wenn die Menschheit auch ein gemeinsames Interesse an der Menschlichkeit hat, wird sich das Denken positiver gestalten. Der Weg, der euch aus den heißen und kalten Kriegen herausführt, ist kein politischer Weg , sondern ein Weg der höheren Erkenntnis, das heißt, das Wissen über die wahrhaftige Existenz und Aufgabe einer durch GOTT geschaffenen, universalen Menschheit, die in Seinen Diensten steht. Diese univer- selle Menschheit soll die Schöpfung zu unvorstellbaren Höhen führen. Es ist nicht die Aufgabe GOTTES, dies alles allein zu tun. Er braucht hierfür Seine Arbeiter in jeder Stellung und in jeder Entwicklungsstufe . Es ist nicht der Sinn des Lebens, hier auf Erden ohne Rücksicht auf den anderen lasterhaft und selbst- süchtig zu leben und dann nutzlos zu sterben. Das ist ein Wahnsinnsgedanke, der zu einer entsetzli- chen Fehlentwicklung führt. Der wirkliche Daseinssinn ist der endlose Weg zur höchsten Vollkom- menheit. Diese Entwicklung ist geistig vorgeplant. Ihr habt die Aufgabe, diesem Ziel zuzustreben, aber nicht allein, nicht so, daß ein Volk oder eine Rasse den Weg nach oben geht und den Lohn in seiner Unsterblichkeit erntet. Alle Menschen, alle Rassen sind für diese hohe Aufgabe vorgesehen. GOTT hat den Menschen so gestaltet, daß er Sein Mitarbeiter sein kann.
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