Unsere Belehrungen für euch
- 77 - Über das Vertrauen (Durchgabe aus dem Jahre 1969) Wohlan, ich will euch etwas über das Vertrauen sagen: In eurer Welt herrscht Mißtrauen. Eure Führer reden endlos über dies und das. Sie suchen Wege, die aus einer dunklen Sackgasse herausführen sollen. Sie reden über Krieg und Frieden, aber sie reden nicht über das so überaus notwendige Ver- trauen. Das gegenseitige Vertrauen ist überaus notwendig und wichtig. Das gegenwärtige Mißtrauen , das schon seit Menschengedenken auf diesem Stern herrscht, ist eine Ursache, die das Leben fast unmöglich macht. Die ganze Menschheit könnte viel länger leben, wenn das Mißtrauen nicht die Gesundheit untergraben würde. Diese schleichende Krankheit beschränkt sich nicht auf einen Kreis, sondern sie überfällt alle Schichten der Erdbewohner, ganz gleich ob arm oder reich. Das Mißtrauen ist gefährlich wie ein Bazillus, der eine weltweite Seuche verursacht. Daher müßt ihr euch zum Vertrauen erziehen! • Eure Universitäten lehren auch dies und das, aber sie vergessen das Wichtigste, was junge Menschen zum Leben gebrauchen: nämlich die Lehre des gegenseitigen Vertrauens . Wie wichtig diese Lehre ist, läßt sich mit Worten gar nicht beschreiben. Die Grundlage zu einem Vertrauen ist selbstverständlich das GOTT-Vertrauen. Hier, an der Wurzel, beginnt schon das Mißtrauen, das sich dann auf alle Lebensbereiche ausweitet. Ohne GOTT-Vertrauen kann es überhaupt kein Vertrauen geben. Ihr müßt einsehen, daß man ohne Vater und Mutter nicht existieren kann. Sie rufen euch ins Leben. Aber genauso ist es mit dem Vertrauen. Das GOTT- Vertrauen ruft jedes andere Vertrauen ins Leben, und ohne dieses GOTT-Vertrauen kann es niemals ein anderes Vertrauen geben. Zwar lehren eure Kirchen die Existenz des SCHÖPFERS, aber diese Lehren halten angeblich eurer Wissenschaft nicht stand. Ihr mißtraut, daß es einen denkenden SCHÖPFER gibt. Ihr mißtraut einer ungeheuer wichtigen Tatsache. Wie wollt ihr dann noch ein anderes Vertrauen zu einer Sache haben? Das ist doch unmöglich! • Wenn ihr also alles daransetzt, das Vertrauen zu GOTT herzustellen - was die Kirchen leider bisher noch niemals geschafft haben - so wird zwangsläufig die Voraussetzung für jedes ande- re Vertrauen geschaffen werden. Ihr könnt euch jahrelang über jede Möglichkeit eines Friedens unterhalten. Ihr werdet nie und nimmer zu einem brauchbaren Erfolg kommen. Jeder Friede ohne Gottvertrauen ist absolut unmöglich , weil jede Art von Mißtrauen einen Friedenswillen und einen Friedensgedanken glatt zerstört. Ihr könnt den besten Frieden der Welt wollen und vorbereiten, das Mißtrauen gegen diesen Frieden werdet ihr niemals aus eurer Welt schaffen. Ihr müßt daher begreifen, das ihr zuerst dieses Mißtrauen aus der Welt schaffen müßt, bevor ihr an andere Menschheitsprobleme herangeht. • Wer Mißtrauen gegen die Wahrheit GOTTES hat, der wird erst recht ein Mißtrauen gegen alle menschlichen Absichten haben. Das ist euer Weltproblem, das viel, viel wichtiger ist als eine Entdeckungsreise zum Mond! Ihr habt große Denker gehabt, sie wollten so oder so die Welt verbessern. Diese berühmten Soziologen konnten überlegen, was nur menschenmöglich ist. Sie konnten aber die Lösung nicht finden, weil sie das Vertrauen außer acht gelassen haben. Doch das Vertrauen beginnt nun einmal beim Vertrauen zur göttlichen Wahrheit. Diese Wahrheit ist nicht so wie eure Dogmen sie euch lehrt! Aber GOTT schweigt sich nicht aus. Er hilft euch, diese Wahrheit zu erfahren. Aber ihr müßt mehr Vertrauen in euch entwickeln.
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