Unsichtbare Wahrheit
- 29 - Die Erforschung des Geistigen Reiches (Von Herbert Viktor Speer, aus dem Jahre 1968) Wenn das Geistige Reich vom Diesseits absolut getrennt wäre , würde die Menschheit überhaupt nicht auf den Gedanken gekommen sein, daß es ein Jenseits für den Menschen gibt. Die Medialität gestattet jedoch dem Menschen Wahrnehmungen, die ihm Kunde vom Weiterleben nach dem Tode geben. Die Wissenschaft hat sich zu sehr auf die Materie konzentriert; erst in den letzten Jahrzehnten löst sich dieselbe von dem Sichtbaren und Meßbaren und wendet sich dem Unsichtbaren zu (Quantenphysik). Noch haftet der akademische Forscher an den Dogmen und Vorstellungen, die man ihm auf den Akademien und Universitäten vermittelt hat. Im Geistigen Reich herrschen andere GESETZE, auch wenn das Geistige Reich viel Ähnlichkeit mit dem irdischen Dasein hat. Mit einem Universitätswissen von früher und heute kann man das Geistige Reich nicht erforschen. Man muß sich völlig auf Null einstellen , wenn man diesen Sektor erforschen will. • Jede Unehrlichkeit , jede hintergründige Absicht verbindet sofort mit menschlichen Intelligen- zen des Geistigen Reiches, denen jede Läuterung fehlt . Die Religionen sprechen von "Teu- feln" und "Dämonen", aber es sind hauptsächlich jenseitig lebende Menschen , die dann ein teuflisches Spiel treiben. In über 1.000 Séancen haben wir Gelegenheit gehabt, tiefe Einblicke in die Verhältnisse des Jenseits- lebens zu gewinnen. Wenn es einem Zirkel - und sei er noch so klein - gelingt, einen echten Kontakt zum Jenseits herzustellen, schwinden bald die letzten Zweifel an der Tatsache, daß es wirklich ein Jenseitsleben gibt. Diese auffallende Erscheinung kommt nicht durch gute Botschaften zustande, sondern gerade durch das Gegenteil! Die Ausdrucksweise der jenseitigen Bosheitsgeister ist derartig markant und negativ, wie man es einfach nicht für möglich hält. Erst nach vielen Versuchen und einem wirklich ernsthaften Bemühen um die Wahrheit kommt man an die bessere Seite heran. • Ein guter Dauerkontakt, also eine Freundschaft mit guten Geistern, gibt es nur, wenn die Beteiligten einen wahrhaftigen DIENST an der Menschheit leisten. Wird dieser DIENST ver- weigert oder nur vorgetäuscht , so sind die empfangenen Botschaften keineswegs gut, auch wenn sie dementsprechend frisiert sind. • Es gibt Tausende von spirituellen Zirkeln - und es gibt ebenso Tausende von medialen Bot- schaften, die wahre Wunderwerke an religiöser Poesie darstellen; dennoch sind sie falsch und verderblich. Allen diesen Zirkeln und Medien fehlt das Wissen um die GESETZE und Mög- lichkeiten des Jenseitslebens. Hinzu kommen ein Hochmut und eine negative Selbstüberschät- zung der eigenen Person. Demut ist unbedingt erforderlich! - Aber Demut ist kein Lippenbekenntnis , sondern die Nächstenliebe an der Menschheit. Es genügt nicht, einen Menschen oder eine Familie zu lieben und darin eine Nächstenliebe zu sehen. Die Demut konzentriert sich nicht auf einige Menschen, die man zu seinen Nächsten macht. Demut ist ein Liebesdienst an der gesamten Menschheit ohne eine Ausnahme(!) und ohne einen Anspruch auf Anerkennung. Nur auf diese Weise kann sich der Erdenmensch mit jenen Geistern gleichschalten, von denen er die Wahrheit und das Beste erwartet. Eine andere Freundschaft ist unmöglich , weil es im Geistigen Reich die Sphäreneinteilung gibt. Man muß aus einer Sphäre gänzlich herauskommen , wenn man in eine höhere SPHÄRE vordringen will. Wer aus den unteren Stufen nicht heraus kann, dem wird zwar etwas vorgemacht, aber dieses Hallelu- ja ist eine Blasphemie, weil es von unreinen Seelen stammt. • Ein echter Kontakt mit höheren GEISTLEHRERN ist eine Verbindung mit GOTT und eine heilige Mission, die sich in der Nächstenliebe manifestiert.
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