Unsichtbare Wahrheit
- 59 - Fragen und Antworten (Protokollauszüge aus Oktober 1966) Frage: Hat ein SCHUTZPATRON tatsächlich die Macht, seinen Schützling zu beschützen? Antwort: In all den Jahren, die ich nun in eurer Welt mitarbeite, habe ich niemanden kennengelernt, der zu mir sagen könnte: "Ja, es sind zwar schöne Lehren, die du bringst, aber ich habe sie ausprobiert und trotzdem bin ich hungrig, durstig und schutzlos." Nein, ich kenne wirklich keine solche Spiritualisten. Ich weiß bestimmt, daß die Macht des Geistes da wirken kann, wo vollkommene Treue und Glauben herrscht ; aber nicht nur blinder Glaube, sondern der Glaube, der auf gutem Wissen beruht . Unsere beste Arbeit kann da getan werden, wo Ruhe und Empfänglichkeit vorhanden sind und die Atomsphäre nicht durch Erregungen oder durch Fanatismus gestört wird. Eine schwierige Aufgabe muß gelöst werden, aber sie kann gelöst werden; denn viele auf dieser Welt haben das bereits bewiesen. Das gilt für euch alle. Wenn ihr es mir gestattet , kann ich euch führen und kann es verhindern, daß euch ein wirklicher Schaden zugefügt wird. Ohne zu prahlen, darf ich sagen, daß ich euch in all der vergangenen Zeit geleitet und einen gewissen SCHUTZ gewährt habe. Ihr könnt dabei aber viel helfen, wenn Ihr eine gute Atmosphäre um euch verbreitet. Wir können nur arbeiten, wenn ihr uns die Verhältnisse dazu schafft! Ihr seid unsere Hände, denn unsere eigenen können wir in eurer Welt nicht benutzen. Wir können uns nur durch das ausdrücken, was ihr uns zur Verfügung stellt . Wir wollen gern mit euch zusam- menarbeiten, aber euch nicht befehlen . Keiner wird verdrängt und keiner beherrscht. Keiner kann etwas von uns fordern , denn wir fordern auch nichts von euch , sondern wir lassen euch den freien Willen und die Selbstentscheidung . Alles, was wir erbitten, ist: Kommt uns auf halbem Wege entgegen , wir werden euch mehr als nur auf halbem Wege entgegeneilen. Zusammenarbeit ist das GESETZ. Immer bringen wir dieselbe alte Wahrheit, nur in verschiedenen Formen, damit sie jedem verständlich wird. Die Wahrheit bleibt jedoch immer dieselbe ; denn Wahrheit kann nicht verändert werden, denn Wahrheit bleibt Wahrheit. Noch einen Rat: Schaut nie zurück! - Bedauern darüber, was sein könnte , ist vergeblich . Die Aufgaben der Vergangenheit hatten den Samen für das Heute zu säen, sie sollten hel- fen, den Samen für die Gegenwart auszustreuen, damit er morgen blühen und gedeihen möge. Lebt lieber in der Gegenwart und zieht aus dem gegenwärtigen Leben die Reife und Fülle , die euer sein kann, wenn ihr euch von der MACHT, die um und in euch ist, beein- flussen laßt. Wir wollen euch nicht nur belehren, wie ihr sterben könnt, sondern wie ihr le- ben sollt! Wenn Ihr ordentlich lebt , werdet Ihr auch ordentlich sterben . Zuerst aber müßt ihr leben! Frage: Wird dein Kontakt zu höheren WESEN dadurch unterbrochen, weil du zu uns kommst? Antwort: Ja, aber es besteht ein Ausgleich. Ich lerne auch von euch. Ich sehe die Welt durch eure Augen und durch euren Verstand. Ich habe mich weit von den QUELLEN meiner Stimula- tion entfernt, aber ich kann sie wieder erreichen, wenn ich diese Welt, in der ihr lebt, für kurze Zeit verlasse. Ich bin weder unfehlbar noch allwissend. Aber bis zu einem gewissen Grade kann ich euch das ewige Wissen, die Wahrheiten, die niemand trüben kann, übermit- teln. Auch kann ich euch die strahlenden IDEALE DES GEISTES und die glänzenden JUWELEN DES WISSENS, die über allen irdischen Wert hinausgehen, zeigen. Es sind ewige Worte, die alle Zeit überdauern. Nehmt diese Weisheiten an, sie bleiben euch wert- voll - über den Tod hinaus!
RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3