Was ist Wahrheit
- 20 - Wie kann man der Menschheit und Wissenschaft dienen, wenn man den Schöpfer dieser Menschheit verleugnet und beleidigt? Wie soll das Leben geachtet werden, wenn der Mensch nur als "organisierte Materie" angesehen wird, die nicht einem Schöpfer zu verdanken ist, sondern nur einem "Zufall"? • Solange die Wissenschaft den Zufall als "Gott" ansieht , gibt es keinen geistigen Fortschritt und auch kein friedliches Zusammenleben der Völker. Die Abwertung des Menschen zeigt sich deutlich genug in der Nichtachtung des menschlichen Alters. Das gesamte Wohl und Wehe liegt nicht in den Händen der Politik, sondern in den Händen einer verantwortlichen Wissenschaft . Ihre Irrtümer und Fehler, sowie ihr böswilliges Verhalten gegenüber der Wahrheit bringen die ganze Welt in eine verzweifelte Lage. Die Politiker und ihre Führer schöpfen ihr ganzes Wissen hauptsächlich aus den akademischen Kreisen und Lehreinrichtungen. Da aber weder diese Kreise noch Institutionen über die göttlichen Wahrheiten positiv unterrichtet sind, so fehlt es ihnen an übersinnlichem Wissen. Wenn diese Kreise sich endlich um die absolute Wahrheit bemü- hen, die geistigen Daseinsbereiche erforschen , in die empirische Wissenschaft einordnen und gleich- falls die überholten philosophischen Denkfehler ausmerzen , dann werden auch die Politiker und Staatsführer vorsichtiger werden und keinen negativen Patriotismus mehr treiben. Der Fehler besteht hauptsächlich darin, daß ihr dumme Fragen stellt, deren Beantwortung ihr selbst geben könnt. Eure Frage lautet: "Wo ist Gott ? Warum zeigt Er sich nicht?" - Ihr wißt, daß es viele unsichtbare Kräfte und Schwingungen gibt, also ist diese Frage damit schon beantwortet. • Macht euch daher keine falschen Vorstellungen; denn der wahrhaftige Gott ist kein Bibelgott, wie ihn eure Theologen erfunden haben. In vieler Hinsicht zeigen die Erdenmenschen eine gewisse Denkfaulheit . Nur in Meditationskreisen ist man willens, etwas tiefer nachzudenken. Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist sehr leicht zu beantworten: Der Sinn des Lebens ist ein geistiges Wachstum , das nur in vielen aufeinanderfolgenden Leben zu erreichen ist. Doch der Unsinn geht soweit, daß selbst die Reinkarnation in Frage gestellt wird! Eine intelligente Schöpfung stammt von einem Schöpfer. Ein organisches Leben stammt von einem Organismus. Ein Geist stammt von einem Geistvater . Ein Bewußtsein stammt von einem Überbewußt- sein . Ein irdisches Reich stammt von einem überirdischen Reich. Ein Licht stammt von einer Sonne. Eine Erleuchtung stammt vom Logos . Eine Materie stammt von einem Energiespender . Das alles ist jedoch im Schöpfer vereint. Gott ist der Erzeuger und alles was nach Ihm kommt, ist das Erzeugte. Wenn man sich bei den Überlegungen in die Sackgasse der Finsternis begibt, so kommt man aus den Irrtümern nicht mehr heraus. Jedenfalls braucht der Mensch Anleitung und Führung. Da diese Dinge aus euren Reihen nicht möglich sind, haben wir die Mission, euch zu belehren. • Die Seele des Menschen hat nichts mit der Materie zu tun, sie ist kosmisch aufgebaut und ist auch eine kosmische Funktion ; es ist sinnlos, sie in der Materie zu suchen, weil sie mit der Materie des Körpers nur korrespondiert. Die Trägheit des Denkens akzeptiert den größten Unsinn, der euch von atheistischen überschlauen Besserwissern vorgesetzt wird. Die Pseudologik gewisser Akademiker ist ein gefährliches Übel, das ausgemerzt werden muß. Die vollkommen zu verurteilende Fehlinformation seitens der Wissenschaft in Bezug auf die Unsterblichkeit der menschlichen Seele hat dazu geführt, das Leben auf dieser an sich sehr schönen Welt völlig falsch einzuschätzen. Die Machthaber dieser Menschheit und ihre führenden Organe sind zum größten Teil der Ansicht, daß das Leben ein Bewegungsprozeß sei, der einer besonderen Materie bzw. einer komplizierten Gliede- rung der Materie anhaftet, solange diese Gliederung nicht erheblich gestört wird. Durch diese Mei- nung hat das Leben irrtümlich keine andere Bedeutung als der dazugehörige Körper selbst. Hat der Körper für die Erde seine Bedeutung verloren, so hört demnach auch die Bedeutung des dazugehöri-
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