Was ist Wahrheit

- 32 - Das 5. Gebot Mache keinen Unterschied zwischen arm und reich, noch einen Unterschied zwischen jung und alt oder zwischen Farben. Ehre die Erfahrungen und achte das Leid. Höre auf den Rat deiner Eltern, sofern sie an Gott, den Schöpfer, glauben. Ohne diesen Glauben kannst du vielleicht reich, aber niemals glücklich, zufrieden, noch weniger selig werden. Kommentar des Weltenlehrers ASHTAR SHERAN Der Mensch ist einer höheren Gerechtigkeit ausgeliefert. Es ist unmöglich, daß er in irgendeiner Weise benachteiligt wird. Was ihm auf Erden vorenthalten blieb, kann ihm im Geistigen Reich gegeben werden. Auch das Karma spielt dabei eine große Rolle, und außerdem gibt es eine Wiederge- burt, eine Reinkarnation . • Wer auf Erden die Macht in den Händen hatte, dem kann es passieren, daß er als Sklave wie- dergeboren wird. Ein Christ kann einmal Jude gewesen sein und ein Europäer kann als Afrika- ner in schwarzer Haut zur Welt kommen. Studiert die unvorstellbaren Naturvorgänge, die so absolut zuverlässig sind, dann werdet ihr begreifen, wie gerecht Gott in allen Dingen ist, und davon macht der Mensch keine Ausnahme, er muß alles verantworten und sühnen. Der Mensch muß wissen , daß ihn sein Menschsein hoch verpflichtet. Er muß sich in die Gesellschaft positiv einfügen. Er muß unter Umständen gehorchen lernen, damit die Ordnung nicht gestört wird. Wer nicht gehorchen will, der wird es in niederen Regionen lernen müssen, denn der Widersacher versteht darin keinen Spaß. • Der Mensch muß sein Menschsein beweisen , indem er zeigt, daß er über der Tierwelt steht. Die größte Sünde besteht darin, daß der Mensch seine Mitmenschen schädigt und verfolgt, ja sie sogar tötet. Jeder Mensch, ganz gleich auf welchem Stern er lebt, hat die Kette seiner Ahnen selbst passiert. Jeder Mensch ist irgendwie sein eigener Vorfahre und Mitarbeiter der vorangegangenen Zeitepoche gewesen. • Ärgert euch nicht über jene, die im Vollen prassen, denn es können gerade jene sein, die in einem früheren Leben auf der Straße verhungert sind. Es gibt körperliches und seelisches Leid. Davon ist das seelische Leid am schlimmsten , es kann töten oder zum Wahnsinn treiben. Kein Mensch kann für einen Mitmenschen Verständnis aufbringen, wenn er nicht selbst mit dem Leid Bekanntschaft gemacht hat. Aus diesem Grunde ist das Leid eine Schule! Ein Gleichnis Ein Mensch ging in seinem Leben durch die tiefsten Stufen des Elends und der härtesten Entbehrun- gen und mühseliger Arbeit. Später ging es ihm einigermaßen besser. Als man ihn fragte, ob er auf sein miserables Leben böse und nachtragend sei, antwortete er: "Ich will nicht eine Stunde davon missen, denn alle diese Mühsale haben mich zum Menschen gemacht. Ich stehe heute in vielen Sachen über den Dingen und ich bin nun nicht nur zufrieden, sondern glücklich, daß ich nun die Welt verstehe. Man muß das Leid verstehen und achten lernen." Niemals wird sich das Leid gänzlich abschaffen lassen. Es gehört zur Schule für gewisse Menschen. • Am Leid kann der Mensch seine Liebe erproben!

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