Was uns Veritas sagt

- 14 - Was uns VERITAS sagt... (11) Die Betrachtung aller Dinge erfordert eine richtige Perspektive und dazu gehört auch die Staatswis- senschaft mit allen Aufgaben. Der erste Fehler in dieser Betrachtung besteht darin, daß die ganze Welt in einzelne Staatengebilde mit vielen Grenzen aufgeteilt ist, obwohl es sich nicht leugnen läßt, daß die ganze Welt ein einheitliches Ganzes ist. Eure Perspektive erfaßt leider nie die ganze Welt, sondern geht stets nur bis zur nächsten Grenze, von der aus die Perspektive neu beginnt. Der zweite große Fehler besteht in der perspektivischen Beurteilung der Menschheit, die wieder als Völker, Stämme und Gemeinden, in Rassen und Religionen oder Parteien aufgegliedert wird. Die Menschheit stellt aber eine gewaltige Einheit dar, denn alle Völker, Rassen, Parteien usw. sind als Menschen wesens- gleich; sie unterscheiden sich nur vom Tier! Der göttliche Weltenplan ist restlos vernünftig , nur die Menschen stellen sich ihm entgegen. Der Mensch stört die göttliche Ordnung . Jeder Mensch hat das Recht, sich jede Stellung in der Welt zu erkämpfen, sich jeden Besitz anzueig- nen. Der Schöpfer wird keinen Menschen daran hindern. Es kommt nur darauf an, mit welchen Mitteln der Besitz erworben ist und auf welche Weise und mit welcher Verantwortung dieser Besitz verwaltet wird. Die Kernfrage der Staatswissenschaften muß also lauten: Welchen Zielen dient der Besitz? Es ist völlig gleich, in welchen Händen sich ein Besitz befindet, denn es kommt nur darauf an, aus welchen Quellen dieser Besitz entstanden ist und in welche Richtungen er abfließt. Diese Menschheit muß endlich begreifen, daß die Welt von den großen Mächten Gut und Böse regiert wird und daß die irdischen Regierungsverantwortlichen nur Werkzeuge dieser Mächte sind. Der eine Weltenplan bedeutet die höchste, intelligente Schöpfung . Der andere Weltplan bedeutet die restlose Zerstörung aller göttlichen Werke, einschließlich der Menschheit. Der ganze Wirrwarr auf diesem Planeten entsteht nur aus der Nichtachtung dieser grundlegenden Wahrheiten. Die höchste Erkenntnis heißt also: Verantwortung gegenüber der göttlichen Schöpfung! Man kann die ganze Menschheitsgeschichte durchforschen, man wird die Tatsache nicht ableugnen können, daß alle Übel der Staatsführung nur auf die Verantwortungslosigkeit gegenüber einem göttli- chen Weltplan zurückzuführen sind. Verantwortung heißt: • Sich selbst erkennen. • Sich ständig selbst kontrollieren. • Sich selbst bessern. • Sich für den Weltplan des Schöpfers einsetzen. • Sich nicht fürchten. • Sich gegen den Ungeist wehren. • Sich ständig bilden. • Sich nicht gegen die höchste Schöpfung versündigen. Nämlich nicht Gottes Ebenbild, das heißt, Sein Werkzeug schädigen oder vernichten, sondern dieses beste Werkzeug Gottes so behandeln und pflegen, wie ein guter Arbeiter mit Verantwortungsgefühl es mit anderen materiellen Werkzeugen auch tut und wie es von ihm auch als selbstverständliche Pflicht verlangt wird. Gegen ein Volk Krieg führen heißt: Auf Geheiß des Ungeistes wesentliche, wichtige Teile der Organisation Gottes zerstören und damit die vernünftige, planvolle Fortsetzung und Hö- herentwicklung der Schöpfung verhindern. • Wo Unkenntnis oder absolute Erkenntnislosigkeit Störungen verursachen, muß nicht die Waf- fe, sondern die Belehrung eingreifen!

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