Was uns Veritas sagt
- 28 - Was uns VERITAS sagt... (23) Die größten Religionen haben sich alle aus den empfangenen Inspirationen hochbegabter Medien herausgebildet: • Moses war ein Medium des Altertums, der das Volk Israels belehrte. • Buddha empfing seine Inspiration unter dem Feigenbaum, gleichzeitig stritt er sich mit Mara dem Bösen herum, der ihn dauernd versuchte. • Zarathustra empfing ebenfalls die übersinnliche Stimme , die ihm die Erkenntnis von der gött- lichen Existenz brachte; gleichzeitig stritt auch er mit dem Bösen herum, den er sofort auf sei- nen Fersen hatte. • Mohammed suchte mit Vorliebe eine alte Höhle auf, um dort mit der unsichtbaren Stimme zu sprechen. Auch er hatte Kämpfe mit dem Bösen zu bestehen, die seinen Zorn gegen alles böse entflammten. • Christus sprach mit Gott , also auch mit einer übersinnlichen Stimme ; auch er gab an, durch den Satan in der Wüste versucht worden zu sein. Ihm folgten die Apostel und nach den Aposteln viele Heilige , welche Verbindung zu der jenseitigen Geistigen Welt hatten. Moderne Schriftsteller haben sich durch Inspiration mit Gut und Böse auseinanderzusetzen. Karl May hatte diese qualvolle Auseinandersetzung mit vielen geistern der jenseitigen Welt sehr genau beschrie- ben. Er wurde ihr Opfer und verbüßte darum viele Jahre hinter Gittern. Ihr müßt euch klarmachen, daß zwischen den Gründern der großen Religionen oft Jahrhunderte oder Jahrtausende liegen, und trotz- dem wiederholt sich die Inspiration und immer wieder nimmt sie die gleichen Formen an, immer wieder tritt mit dem Göttlichen sofort das Dämonische in Erscheinung. Immer sind es die gleichen Ziele, die angestrebt werden, immer sind es die gleichen Versuchungen und Belästigungen. Wo das Göttliche völlig allein in Erscheinung tritt, da fehlt die umfassende Wahrheit. Es gibt Menschen, welche Freude am Gottleugnen haben. Menschen, welche nach ihrem abgeschlos- senen irdischen Leben lieber einen wirklich schaurigen Tod haben möchten, weil ihnen ein höheres Gericht nicht behagt und sie sich davor fürchten. Es gibt drei Arten des menschlichen Lebens: Einmal das Leben in der Geistigen Welt , weiter das Leben in der Inkarnation , dann gibt es noch das Leben in der Reinkarnation . Diese drei Existenzarten lösen sich in unendlicher Folge ab. Jede dieser drei Existenzarten ist beweisbar! Wenn ihr diese Beweise mißachtet oder mißdeutet, so ist das ein Fehler, der nur zu eurem Nachteil ist. Die Folgen dieses Verhaltens zeichnen sich deutlich genug ab. Der Mensch ist das einzige Individuum, das in seiner Begriffsbildung und im Gebrauch der Sinne so hervorragend ausgestattet ist, daß sich eine große Vernunft gebildet hat. Damit ist der Mensch das höchste, intelligenteste Wesen auf dieser Erde, und darum fällt diesem Wesen auch die höchste und die intelligenteste Aufgabe auf dieser Erde zu. Doch der größte Teil der Menschheit befindet sich in dem Wahn , daß das Leben nur eine kurze Spanne ist, die durch einen absoluten Tod von Körper und Geist beendet wird. Diese Ansicht ist völlig widersinnig und gegen die Wahrheit und Zweckmäßigkeit der Entwicklung aller Dinge gerichtet. Es würde nämlich bedeuten, daß der Mensch auf der Höhe seiner Erkenntnisse und Entwicklung aus dem Universum plötzlich ausscheidet und nur seine Taten zurückbleiben. Doch der Mensch nimmt nach seiner Entkörperung noch großen Anteil an allem Geschehen auf dieser Erde, er kann sogar, wenn auch nur geistig, an der weiteren Gestaltung der Schöpfung teilnehmen, falls er sich nicht für die Zerstörung der materiellen Erde entschlossen hat. • Der Mensch hat die freie Wahl , ob er das Gute oder das Böse will. Doch für jeden freien Ent- schluß hat er auch alle Konsequenzen zu tragen.
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