Was uns Veritas sagt
- 41 - Was uns VERITAS sagt... (36) Das innerste Wesen der Kunst zu ergründen, ist die Aufgabe des Künstlers. Aber auch der Betrachter der Kunst muß das wahre Wesen der Kunst erkennen . Es genügt nicht, sich nur von der Form oder von gewissen Tönen und Farben schlechthin beeindrucken zu lassen. Man muß das große, kosmische Ringen zweier Naturkräfte kennen , um die Urkräfte des genialen Schaffens richtig zu steuern und zu bewundern. Die wahre Kunst kann nur dann wirklich positiv sein, wenn sie sich mit den gewaltigen Kräften des Universums verbindet, wenn sie sich dem großen Ringen um die Fortsetzung einer planmäßigen Schöpfung anschließt. • Die Kunst muß ein Ziel vor Augen haben. • Die Kunst muß ihre Existenzberechtigung beweisen und erarbeiten. • Die Kunst muß sich in den großen Daseinskampf einreihen und Gott und die Menschheit durch ihre Verständigungskraft unterstützen. • Die Kunst muß Belehrung und Führung sein, um die hohe Aufgabe zu erfassen und zu erfül- len. Die Kunst ist das sinnliche Werkzeug, um die Menschheit mit dem göttlichen Reich und seinen Wesen zu verbinden. Aus diesem Grunde haben sich die wirklichen Medien der Kunst an die religiösen Themen gehalten. Ihre Arbeiten wurden aus den Regionen des Geistes unterstützt und darum gelangen sie auch. Doch eine Kunst, die sich mit den Bereichen der Dämonie verbindet, wird nur das Negative der Schöpfung zum Ausdruck bringen. Nur negativ eingestellte Menschen werden an einer solchen Gestaltung Gefallen finden. Doch sie tun das, ohne daß es ihnen zum Bewußtsein kommt, welche Unvollkommenheit und welche Blasphemie sie bewundern. • Die wahre Kunst ist eine göttliche Offenbarung. Die positive Kunst kann nur das ausdrücken, was positiv ist , nämlich die göttliche Schöpfung. Sie zu betrachten, schafft im Menschen Harmonie.
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