Was uns Veritas sagt
- 9 - Was uns VERITAS sagt... (6) Aberglaube darf nicht mit primitiver Gotterkenntnis verwechselt werden, denn der wirkliche Aber- glaube ist ein vernunftwidriger Unsinn . • Der Geisterglaube oder der Glaube an das Erscheinen von Dämonen ist noch längst kein Aberglaube! - Doch die Zukunft aus dem Kaffeesatz herauszulesen oder die Angst vor dem "bösen" Freitag, das ist reiner Aberglaube. Der Aberglaube ist eine intuitive Erinnerung , welche im Menschen ruht. Die Alchemie, die Hexen- küchen und andere Ausgeburten der menschlichen Phantasie vergangener Zeiten haben der Seele ihre Eindrücke aufgeprägt, die durch Reinkarnationen hindurch erhalten geblieben sind. Aus diesem Grunde sieht sich der Mensch immer wieder vom Aberglauben angezogen, genauso wie vom kriegeri- schen Geschehen. • Die gegenseitige Mißachtung und Verfolgung der Erdenmenschen resultiert größtenteils aus intuitiven Erinnerungen vergangener Erdenleben. Die Priester geben dem verderblichen Aberglauben besonders Raum, denn dazu gehört auch die Beichte . • Der Priester hat die Aufgabe, den Beichtenden seelisch aufzurichten, ihn zu beraten und ihm sein Herz zu erleichtern. • Der Priester soll den Sünder nicht bestrafen, sondern ihm als Mensch verzeihen und sich nicht in frevelhafterweise an die Stelle Gottes setzen! • Der Priester darf nichts im Namen Gottes unternehmen noch verzeihen, denn der Sünder wird dann im selben Augenblick getäuscht . Er wird dadurch selbstsicher und vertraut blindlings auf das Verzeihen Gottes zu allen seinen Untaten.
RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3