Wissenschaft, Technik und Kunst
- 14 - Machtstreben (Durchgabe aus dem Jahre 1959) Der Mensch strebt nach Macht. Er erreicht sie nur, wenn es ihm gelingt, das Geld dafür aufzubringen, denn die Macht kostet viel Geld . Auf normale bzw. auf ehrliche Weise ist dieser Weg zu mühevoll und zeitraubend. Warum gelüstet es den Erdenmenschen nach dieser unheilvollen Macht, jener Macht, über seine Mitmenschen herrschen zu können? • Milliarden Augen sehen, für euch unsichtbar , auf euer Tun herab. • Milliarden Ohren , für euch nicht sichtbar , hören euren Gesprächen zu und entnehmen ihnen alle eure Absichten. Nun, der Mensch möchte gern das Schicksal anderer Menschen lenken. Er möchte gern Regisseur auf der großen Weltbühne sein, um ganze Massen nach seinem Willen tanzen zu sehen. • Der Mensch hat kein Recht dazu , das Schicksal anderer Menschen so zu bestimmen, daß sie in ihrem eigenen Willen entscheidend gehindert sind oder Schaden an Leib und Seele erleiden. • Das menschliche Schicksal liegt in Gottes Hand , und diese " Hände " sind die dafür ausgesuch- ten jenseitigen Helfer im Plane Gottes . Sie sind die Wächter des menschlichen Karmas . Der Erdenmensch hat kein Recht, in das von Gott festgelegte Karma entscheidend einzugreifen, er darf nicht Schicksal spielen. Der Mensch hat genug mit seinem eigenen Karma zu tun, sonst wäre er nicht auf diese Erde zurückgeschickt worden. • Sobald ein Erdenbürger in das Schicksal eines anderen Menschen eingreift, wird er besonders streng über wacht, denn er greift ja in ein vorbestimmtes Karma ein. • Hilft er aber im Abtragen des Karmas in irgendeiner selbstlosen Aufopferung, so spielt er nicht Schicksal, sondern Erlöser . Darum sagte der Heiland Jesus Christus in Stellvertretung Gottes: "Liebe deinen Nächsten und trage mit an seiner Last." (Matth. 22. 39) und Galater 6. 2). "Folge mir nach." (Matth. 8. 22 und Markus 2. 14) Sei auch ein Erlöser! • Wenn aber ein Mensch das Karma eines Mitmenschen durch schicksalsschwere Eingriffe erschwert , so kommt dieses Karma mit absoluter Gewißheit über ihn selbst , denn sonst gäbe es keine göttliche Gerechtigkeit ! Was bedeutet es aber für einen Menschen, der sich ein fremdes Karma , also ein vorbestimmtes Schick- sal auf diese Weise auflädt ? Es bedeutet, daß er von diesem Läuterungsplaneten Erde nicht wegkommt und wieder zur Erde zurück muß. Doch die Erde ist ein besonders schweres Prüffeld und mit einem noch schwereren Karma wird das Erdenleben sehr sauer. • Darum hütet euch davor , für andere Menschen ein Schicksal vorzubereiten , denn die Grube, die ihr damit für einen anderen grabt, wird euch selbst aufnehmen. Wenn es anders wäre, so gäbe es keine Gerechtigkeit und keinen Gott . Es gibt aber eine Reihe von Menschen, die nicht nur das Schicksal für einen anderen Menschen nega- tiv beeinflussen. Es gibt viele Menschen, die ganze Völker in ein erschwertes Karma bringen, das Gott keinesfalls gewollt hat.
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