Wissenschaft, Technik und Kunst
- 43 - dell. Alles hat in der Natur ein Vorbild. Was lag also näher, als interplanetarische Flugkör- per nach diesem Modell zu entwickeln? Frage: Bewegen sich deshalb die UFOs oft spiralförmig? ELIAS: Sie sind diskusförmig und ihre Oberfläche nimmt die kosmischen Strahlungen auf. Auf diese Weise wird die Temperatur der Flugkörper geregelt. Auf der Sonnenseite entsteht eine ungeheure Hitze, während die Schattenseite eine große Kälte besitzt. Keine Kugel kann besser manövrieren. Bei der Landung wirkt sich die Scheibenform ideal aus, da von der ganzen unteren Scheibenfläche die magnetische Kraft ausgeht. Die Kälte im All ist nicht so groß, wie man sie bereits künstlich erzeugen kann. In Sternennähe ist das All wärmer als in sternenlosen Regionen. Auch im All wird in gewissen Regionen die Kälte bedeutungslos, wie alles andere auch. Frage: Am Firmament leuchtet ein sonderbarer Stern , der von Zeit zu Zeit bedeutende Hellig- keitsschwankungen zeigt. Die Astronomen können sich diese periodischen Lichtschwan- kungen nicht erklären. Könnt ihr uns darüber Auskunft geben? ARGUN: Ja, das kann ich. Da dieser Stern ein Versuchsstern für außerirdische Menschen war. Ich betone "war", denn diese Versuche sind längst eingestellt. Eure Astronomen sehen sie noch. 3 Dieser Stern war unbewohnt. An ihm ließ sich durch gewaltige, nichtatomare Ver- suche die Entstehung von Welten feststellen. Entstehung auch von Leben. - Ihr versteht es noch nicht ganz. Nun, durch unvorstellbar groß angelegte Experimente gewannen die Welt- raumbrüder Aufschluß über viele, heute von intelligenten Lebewesen bewohnte Planeten. An diesem Stern ließ sich errechnen, wozu sie sonst viele, viele Jahre bis zum Wissen ge- braucht hätten. An diesem Stern ließ sich das Werden im Zeitraffertempo ergründen. Frage: Stimmt es, daß innerhalb unseres Sonnensystems ein kleiner Planet existiert, der aus reinem Platin bestehen soll. Die Wissenschaft erwägt, wie er sich abbauen lassen könnte. ARGUN: Ja, der Himmelskörper existiert wirklich, aber es wird unmöglich sein, ihn abzubauen. Sein Durchmesser beträgt etwa fünf Kilometer. Frage: (1965) Berühmte Astronomen gehen seit einiger Zeit der Frage nach, ob es Neutronenster- ne 4 geben könnte. Es sollen Sterne sein, die kein Licht ausstrahlen. Sie sollen angeblich durch Explosionen von Supernovae entstehen. Es wird vermutet, daß es zwei Arten von Neutronensternen gibt. Man hat kürzlich starke Röntgenstrahlen im All aufgefangen, deren Herkunft und Ursache unbekannt ist. Man hält es jedoch für möglich, daß diese Strahlun- gen von den Neutronensternen herrühren. Außerdem vermutet man dahinter die Schwer- kraft. Was ist richtig daran? 3 Dies hängt mit der Laufzeit des Lichtes zusammen. Das Licht legt im Vakuum in einer Sekunde eine Strecke von rund 300 000 km zurück. 4 Supernovae und Neutronensterne : Nach allem was man heute weiß, werden einige Sonnen im Explodieren plötzlich und kurzfristig sehr hell. Solche Novae werden 10.000 bis 100.000mal heller, bevor sie nach einigen Monaten oder Jahren ihre ursprüngliche Leuchtkraft wiedererlangen. Es handelt sich bei diesen Novae um Weiße Zwerge , deren Oberflächenschich- ten explodieren. Diese Explosion erfolgt nach der Einverleibung von Materie einer nahen Riesensonne, mit der der W eiße Zwerg ein Doppelsternsystem bildet. Die durch die Explosion freigesetzte Materie bildet eine expandierende Gasblase um den Stern, die planetarischer Nebel heißt. Supernovae werden 10- bis 100millionenmal heller, bevor sie endgültig untergehen. Es handelt sich hierbei um massive Sonnen in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium, die vollständig explodieren. Übrig bleibt nur der sehr dichte Kern des Sterns, der sich dann zusammenzieht und einen Neutronenstern oder ein Schwarzes Loch ergibt. Die bei der Explosion abgestoßene Materie bildet einen expandierenden Nebel (Rest der Supernova), der sich allmählich wieder auflöst. Ein Bei- spiel dafür ist der sog . Crabnebel der aus der 1054 von den Chinesen im Sternbild Stier beobachteten Supernova hervor- gegangen ist. Der Crabnebel ist bis heute sichtbar.
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