Wissenschaft, Technik und Kunst

- 45 - Findet das Denken im Gehirn statt? Bewußtsein und Hirn (Durchgabe aus dem Jahre 1963) Die Wahrheit ist nur in Gott zu suchen, denn Gott ist die Wahrheit und die Wahrheit ist ewig! Diese Erkenntnis gibt den Menschen den Grund , an das Gute zu glauben und es anzustreben. • Das Leiden ist nicht von Gott gewollt, sondern die Folge der zerstörerischen Angriffe der nie- deren, bösartigen Intelligenzen . Das Leiden ist daher eine Folge der bestehenden Gegensätze und wird durch das naturwidrige Verhalten aller Mitläufer des Satans vermehrt . Alles ist noch im Werden, noch gibt es nichts Vollendetes, auch der Mensch ist nicht vollendet. Selbst Gott entwickelt sich ständig weiter, da Er an allem teilnimmt. Das Endziel liegt nicht in der Vollendung des Lebens auf diesem Planeten Erde, denn das Universum ist für eine solche Annahme viel zu groß. Der Lebensprozeß auf der Erde ist nur ein kleines Teilexpe- riment der Schöpfung im unermeßlichen All. Die Erde vergeht einmal. Die Materie würde nicht existieren, wenn sie nicht perpetuelle Eigenschaften hätte, denn diese Dauer- bewegung hält alles zusammen. Die Bewegung beweist jedoch einen lebendigen Gott , denn Gott ist die Bewegung von Anfang an. Das Universum besteht aus der Ordnung . Zur Ordnung gehört jedoch ein Befehl und dieser geht von Gott aus. Ohne Befehl kann sich nichts rühren, nichts entwickeln. Ohne Befehl gibt es keine sinnvolle Ordnung . Ein Befehl ist kein Naturgesetz , denn ein Befehl ist mehr als ein Naturgesetz , weil er vom Willen ausgeht. Der Wille steht also über dem Naturgesetz! Ein Befehl muß auf ein Ziel gerichtet sein; in diesem Fall auf eine sichtbare Bewegung , auf eine Lebensäußerung . Ein solcher Befehl setzt aber ein Bewußtsein voraus. Ohne eine Zielsetzung wäre jeder Befehl vernunftlos und daher wertlos. Die Materie kann keine Befehle erteilen , sie müssen von einem Bewußtsein ausgehen. Die Materie kann solche Befehle nur aufnehmen und entsprechend ihrer Organisation darauf reagieren . So ist es auch mit dem Hirn: Der Körper lenkt nicht den Geist , sondern der Geist lenkt den Körper ! Die Eiweißzellen des Hirns sind so geschaffen, daß sie die immateriellen Vibrationen des Geistes aufnehmen können, so, daß sie durch eine Art der Umformung in elektrische und magnetische Feinst- impulse übersetzt werden können. Durch diese enorme Tatsache ist der Forscher bisher getäuscht worden! Er mußte annehmen, daß die Bewegungsvorgänge im Hirn selbst stattfinden. In Wirklichkeit handelt es sich dabei nur um eine "Reproduktion" des Geistes im Gehirn. Daraus folgt: • Ein Organismus, wie er auch immer geordnet sei, kann keine Lebensäußerung projizieren, wenn der Befehl dazu nicht von einer vernünftigen Stelle aus erfolgt ist. Die Materie kennt jedoch keine Vernunft - sie richtet sich nur danach . Die biologische und medizinische Forschung im Bereich des Lebens und des lebenden Organismus hat bewiesen, daß eine Veränderung des Hirns auch zu Veränderungen der Reaktionen führt. Zerstörte Teile des Gehirns lassen gewisse Wahrnehmungen und Bewegungsarten ausfallen oder falsch entste- hen. Auch durch diese Tatsache wird der Forscher getäuscht ! Der Geist kann nur in den Teilen des Hirns wirksam werden, die ihm brauchbar zur Verfügung stehen. Er kann zum Beispiel nichts sehen, wenn er die Optik mit allen dazu gehörenden Gehirnteilen nicht zur Verfügung hat. • Nach der Entkörperung springt die Seele in einen immateriellen Körper über, der sich von der Materie löst. Auf diese Weise hat die Seele wieder alle Organe zur Verfügung , die sie für ihre bewußte, jenseitige Existenz braucht.

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