Wissenschaft, Technik und Kunst

- 65 - Der Lichtbote ARGUN zum Thema (Durchgabe aus dem Jahre 1957) Diese Menschen bangen allmählich selbst um ihr Leben und wünschen sich sorglose Freiheit zurück. Die Gewissensbisse sind noch im Anfangsstadium. Wenn die Welt die Fehler bald erkennt - aber es muß bald sein - dann ist es noch nicht zu spät, sie ist noch nicht verloren. Es gibt bereits Wissenschaft- ler und Staatsmänner, die krampfhaft versuchen, aus diesem Sumpf herauszukommen. • Der erste Schritt aus diesem gefährlichen Sumpf wäre die Wiedervereinigung Deutschlands . Dann kann nämlich anschließend eine umfassende politische Reform auf der ganzen Ebene erfolgen. Die Raketenversuche brauchen nicht eingestellt zu werden, sie richten im Weltall keinen Schaden an. Der Einblick in das Weltall ist den Erdenmenschen gestattet. Ein solcher Blick in den Kosmos läßt dann die Forscher und Techniker beschämt erkennen, daß sie sträflich überheblich waren. Im ganz geringen Ausmaß wäre auch der jetzigen Atomspaltung nichts nachzusagen. Ein einziger oder höchstens zwei gesicherte Atommeiler können zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet werden. Diese Forschungen können für gewisse Krankheiten von großem Nutzen sein, zum Beispiel für Krebs, Blut- und Hautkrankheiten. Atom heißt nicht nur Tod, sondern auch Leben! Wenn diese Forschung zu friedlichen Zwecken betrieben wird, dann erfolgen auch Ratschläge , wie die Strahlen gebannt werden können. Augenblicklich ist es für diese Ratschläge noch zu früh . Erst muß die Lage ganz klar sein , damit es keinen Umschwung geben kann. In der Politik und in der Religion müssen die Abweichungen erst ineinander verschmelzen. • Glaubt nicht, daß Gott in dieser Welt nichts unternimmt. Langmut und Geduld ist durchaus keine Schwäche, sondern Toleranz! Auch die Santiner sind nicht gewillt, auf die Dauer nur zuzusehen, wie eine Menschheit ins Unglück rennt. Doch diese Toleranz gebietet ihnen, keine Gewalt anzuwenden. Diese Maßnahme bleibt Gott vorbehalten!

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