An alle

- 34 - aufgefaßt als von einem Gottgläubigen; denn jener richtet sich lieber nach den göttlichen Gesetzen. Ein Atheist dagegen kennt nur die irdische, staatliche Gesetzgebung. • Die göttlichen Gesetze sind für die ganze Menschheit gültig . Doch diese können aufgrund der freien Willensbestimmung ebenso übertreten werden, wie jedes staatliche Gesetz - aber nicht ohne Folgen . Diese Folgen reichen weit über das materielle Dasein hinaus. Das Weltgericht ist unbestechlich! Damit ist die göttliche Wahrheit keine Phantasie, kein Irrtum, kein Aberglaube, keine Philosophie, sondern eine Gewissensfrage , die dem Atheisten nicht paßt und der er unter allen Umständen ausweichen möchte. Aus diesem Grunde rechtfertigt der Gottlose sein Verhalten durch den DiaMat und entfernt sich beispiellos von der allgemeingültigen Objektivität und Wahrheit. In der Diktatur hat der Mensch zu gehorchen. In der Demokratie wird die Freiheit des Menschen weitgehend geschützt, sofern er nicht gegen diese Freiheit verstößt. In der atheistischen Diktatur muß der Mensch zahlen und hat zu schweigen, ohne irgendeinen Widerspruch zu erheben. Von diesen Menschen wird die Anpassung an die Gottlosigkeit verlangt. Der DiaMat lehrt: "Die alte Qualität verschwindet, eine neue Qualität kommt zustande." Dialektisch sieht der Kommunismus darin, daß der Kapitalismus zu verschwinden hat, während der Kommunis- mus die neue Qualität darstellen soll. In Wahrheit gehören jedoch der Kapitalismus und auch der Kommunismus zur alten Qualität. Die neue Qualität kann nur ein neues Wissen sein, wie es uns hier aus außerirdischen Quellen zufließt. Über die Qualität selbst schweigt sich der DiaMat vorsichtig aus. Krieg und Gewalt kann niemals zum Begriff der Qualität gehören, auch nicht eine aufgezwungene Diktatur - der DiaMat am allerwenigsten. Daß die Materie nicht das Denken hervorbringt , ist auf breiter Ebene bewiesen. Die Inspiration , das automatische Schreiben , die Telepathie sowie alle spirituellen Phänomene auf der ganzen Welt haben das genügend gezeigt. Mit der Behauptung, daß die Materie das Denken und das Bewußtsein hervorbringt , beweist der DiaMat eindeutig seine Rückständigkeit auf dem Gebiet geisteswissen- schaftlicher Erkenntnisse. Es erübrigt sich hierauf zu antworten, da es darüber bereits genügend fachwissenschaftliche Literatur gibt. Selbstverständlich darf der Mensch nicht alles von GOTT erwarten; denn ihm ist Verstand und alle Freiheit gegeben, sich in jeder Weise selbst zu helfen . Das Gesetz GOTTES heißt nicht: du sollst die Macht an dich reißen, um deinen Nächsten zu unterwerfen, sondern: du sollst LIEBEN. Gewiß ist die Materie für den auf Erden lebenden Menschen von hervorragender Bedeutung, da der persönliche Körper ebenfalls zur Materie gehört, auch wenn ihm andere Substanzen zugeordnet sind. Die materielle Welt ist jedoch nicht alleinherrschend. So wie es in jeder Weise positiv und negativ gibt, besteht auch das große Sein aus einer Dualität, nämlich aus Geist und Materie. Beide Teile haben ganz verschiedene Funktionen und doch bilden sie zusammen das Universum. • Man könnte statt "Geist" auch "bewußte Intelligenz" sagen und zur Materie "unbewußter Stoff". Im menschlich-irdischen Körper arbeiten beide Teile in höchster Anschauung zusam- men, bis sie sich durch den Sterbeprozeß wieder voneinander trennen. Der Geist kann sich stets höherentwickeln , doch die Materie kann das nicht , sie kann nur ihre Formen ändern. Selbst wenn ein organisches Wesen von Generation zu Generation immer intelligenter wird, ändert sich in diesem Wesen wohl der Geist , aber nicht die Materie, die in ihren Molekülen und Atomen stets gleichbleibt. Ebenso ist das Hirn eines Elefanten nicht intelligenter als das eines Menschen, obwohl das Gewicht so unterschiedlich ist. • Der Geist ist ewig und unsterblich und geht seinen Entwicklungsweg ohne Rücksicht auf die unveränderliche Materie. Die Auflösung und Rückgliederung der menschlichen Materie hat deshalb nicht den geringsten Einfluß auf den immateriellen Geist , der sie begleitet.

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