Aufruf aus dem Kosmos
- 13 - Ein solcher Glaube bedarf keiner theatralischen Prozessionen , keiner Prunkaufführungen , keines eintönigen Singsangs und keiner heruntergeleierten Gebete , um damit Eindruck zu ma- chen. Ein derartiges Getue soll die Menschen beeindrucken und beeinflussen, damit sie daran glauben sollen. Aber ein solches Theater kann und wird niemals GOTT noch die Regionen des unsichtbaren Geistes beeindrucken. Ein wissenschaftlich erforschter Glaube ist etwas anderes! Er ist im Menschen selbst eine Selbstverständlichkeit, eine Sauberkeit und es bedarf keiner Anstrengung, vor diesem Glauben hohe Achtung zu beweisen. Ein solcher Glaube, wie wir ihn haben, ist so selbstverständlich, wie unser Bewußtsein, daß wir Augen, Ohren und Nasen haben. Eure Theologie ist dagegen überhaupt keine Gottlehre , schon deshalb nicht, weil sie Hunderte von verschiedenen Abweichungen aufweist. Ein ganzes Sammelsurium von verschiedenen Theologien soll diese Menschheit auf den rechten Weg bringen. Wieweit man diesen Lehren glauben kann , sieht man überall auf eurer Welt. Ihr werdet mich in Gedanken fragen, wo denn der objektive Gottglauben zu finden ist. Nun, ich will euch antworten: Zunächst müßte der Erdenmensch den Versuch machen, seine bishe- rigen Ansichten über jede Gottlehre erst einmal auf Null zu stellen. Nur so hat der Infizierte eine sichere Plattform für das wirkliche Wissen. Als ersten Versuch müßte er darüber nach- denken, ob diese Menschheit nur allein auf dieser Terra vorhanden ist. Er müßte ferner dar- über nachdenken, warum der Mensch in verschiedenen Rassen vorhanden ist. Wo kommen die Rassen her? Sind es vielleicht Deportationen von anderen Sternen, die sich hier auf der Terra angepaßt und weiterentwickelt haben?... Auf diese Weise wird sich der Mensch dem Kosmos und dem Universum nähern ; denn die Theologie hat ihn davon abgehalten . Der Mensch muß von der Einseitigkeit des irdischen Denkens unbedingt loskommen. • Der Mensch lebt nicht nur auf dieser Terra. Für ihn steht ein ganzes Universum zur Verfügung! Das irdische Leben vollzieht sich nur als eine Bewährungsprobe mit einem Leihwerkzeug , dem menschlichen Materiekörper, der durchaus noch nicht seine letzte Reife hat. Dann kom- men neue Bewährungsproben mit neuen Aufgaben und neuen Perspektiven, ja mit neuen Leihwerkzeugen besserer Entwicklung, die noch mehr Verantwortung und Sorgfalt erfordern. Das alles sind Dinge, mit denen eure Theologie überhaupt nichts zu tun haben will - und doch sind sie so wichtig! • Ja, wenn ihr mit Adam und Eva anfangt, dann könnt ihr weder euch selbst noch die Menschheiten begreifen. Adam und Eva könnt ihr aus eurer Bibel ganz weglassen , es ist eine Torheit , die nur Schaden anrichtet. Die Wiege der Menschheit ist eine geistige! Die Wiege der materiellen Menschheit ist so enorm verschiedenartig und auf so ungeheure Räume erstreckt und von einer Zeit, die nach Äonen zählt, daß es unmöglich ist, im einzelnen darüber zu berichten. Es ist für uns unfaßbar, daß so viele Menschen hier auf dieser Terra durch die menschlichen Vorstellungen beeinflußt sind, die Jahrtausende zurückliegen und nichts mit der Wahrheit zu tun haben. In dieser Hinsicht ist die Heilige Schrift eine verderbliche Schrift, auch wenn sie die Existenz GOTTES nicht leugnet . Als meine Vorfahren vor Jahrtausenden die Erde betraten, wurden sie für "Engel" oder für "herabgestiegene Götter" gehalten. Wer konnte sich damals vorstellen, daß man mit Raum- schiffen durch das Weltall reisen kann? Dieser Eindruck wurde noch verstärkt, weil unsere Raumschiffe ein helles Licht ausstrahlen und innen erleuchtet sind . Man kann das innere Licht auch von außen erkennen.
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