Aufruf aus dem Kosmos
- 14 - Die Israeliten waren ein auserwähltes Volk. Sie hatten mit uns einen Kontakt! Die Israeliten könnten auch heute noch das auserwählte Volk sein, wenn sie auf uns hören würden . Wir würden auch heute noch die Verbindung wieder aufnehmen; denn die Israeliten können denken - wenn sie wollen. Sie sind fast alle Gottsucher - und könnten der Wahrheit nahe kommen, wenn sie an unsere heilige Mission glauben würden . Mit der religiösen, objektiven Wahrheit könnten die Israeliten hervorragende Eigenschaften in sich entwickeln. Wir würden das begrüßen und auch unterstützen. Als wir mit euch eine Verbindung in Fatima hergestellt hatten und ein Raumschiff über die- sem Ort verabredungsgemäß erschien , fand man kein Verständnis für ein derartiges techni- sches Wunder, sondern glaubte vielmehr - wie bei der Gesetzgebung auf dem Berge Sinai - an ein Phänomen GOTTES. GOTT erscheint aber nicht auf dieser Terra, auch nicht auf anderen Planeten. Seine KONDITION ist dazu nicht geeignet. Eure Theologie redet den Menschen ein, daß GOTT allwissend und allmächtig ist. Mit diesen Fähigkeiten könnte Er den Menschen reich oder arm machen oder seine Feinde zerschmettern . In diesem Glauben flehen Millionen GOTT an, ihnen auf diese oder jene Weise zu helfen. Welch ein Irrtum! Der Mensch vertritt auf Erden die ALLMACHT über diese Dinge. Der Mensch zerschmettert die Feinde oder übt Rache an den Schwächeren. Der Mensch versetzt sich in Reichtum oder läßt den Nächsten kaltblütig sterben. Es geschieht nichts in dieser Wei- se, daß man sagen könnte : "Das hat GOTT getan." Diese Feststellung gibt den Atheisten mächtig Wasser auf ihre Mühlen. Sie sehen darin die Bestätigung, daß GOTT eine Phantasiegestalt sei, vor der man sich nicht zu fürchten braucht und vor der man auch keine Achtung zu beweisen hat. Ich muß leider zugeben, daß diese Atheisten in gewisser Hinsicht recht haben . Aber die Wirklichkeit sieht doch ganz anders aus. Weil der Mensch nicht nur in diesem Erdenleben lebt, sondern geistig in einer anderen Welt und darüber hinaus noch in anderen Welten, ist er der Rechenschaft voll und ganz ausgesetzt, nur, daß der Zeitpunkt ein anderer ist, als er ihn abstimmen möchte. Die Strafe entzieht sich der menschlichen Beobachtung, solange der Mensch in der Materie seine Bewährung absol- viert. Das ist die Aufgabe der Theologie. Sie hat sich nicht allein mit GOTT auseinanderzusetzen, sondern mit dem gigantischen Leben im ganzen Universum. Der Himmel darf von der Theo- logie nicht verfälscht werden , auch nicht die ewige Existenz der menschlichen Seele. Was die Theologie nicht darüber weiß, muß sie mit allen Mitteln erforschen! Die Theologie darf des- halb nicht vor den spirituellen Möglichkeiten zurückschrecken. • Die Medialität ist der Grundstoff und die tatsächliche Grundlage der Erforschung jener Bereiche, die den Geist betreffen. Die Theologie will weiter ohne Wasser kochen. Das ist eine Unmöglichkeit in religiösen und geistigen Belangen. Unnatürliches Verhalten führt auch zu unnatürlichen Ergebnissen . Aus diesem Grund sind eure Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Metaphysik , insbesondere der gesamten Geisteswissenschaft , zweideutiger Art. Diese Ergebnisse sind entweder erschreckend negativ oder bewunderungswürdig positiv. Doch man darf hieraus keine Fehl- schlüsse ziehen. Natürliches Verhalten wird auch zu natürlichen Ergebnissen führen. Allein die Ovationen, die man einem bekannten Künstler entgegenbringt, sind unnatürlich . Man kann die Hochachtung vor der Leistung auch auf eine natürliche Weise bezeugen. Eben- so sind die Ovationen, die man allem GÖTTLICHEN entgegenbringt, unnatürlich , d. h. über- trieben und unlogisch . Die Theologie geht nämlich von der Vorstellung aus, daß das geistige Reich gegenüber dem materiellen Reich geheimnisvoll , mystisch und phantastisch sei. Hierzu muß ich betonen, daß jede Lebensform im ganzen Universum durchaus natürlich ist . Auch GOTT und Seine Mitarbeiter sind natürlich . Das geistige Dasein gehört ebenso zum Lebens- bereich GOTTES wie das Dasein auf allen Sternen Seiner Schöpfung.
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