Aufruf aus dem Kosmos

- 17 - • Eine im Geistigen Reich lebende Seele wird auf Null geschaltet . Sie paßt sich dem Kind an und tritt eine Bewährungsprobe im irdischen Dasein an. Völlig unbelastet durch die Erfahrungen im früheren Leben hat sie Gelegenheit, sich neu zu orientieren. Aus frühe- ren Leben hat sie eine charakterliche Entwicklung erreicht, die ihr geblieben ist . An diese Entwicklung kann sie weiter anknüpfen. Was geschieht, wenn ein Mensch stirbt? Darüber schweigt die Theologie… • Eine in der Materie lebende Seele wird vom materiellen Körper abgeschaltet . Die geis- tige Verbindung reißt ab. Damit beginnt das selbständige Leben in einem Geistkörper, der aus immateriellen Baustoffen und Kleinstbausteinen des Universums aufgebaut ist. Er hat alle Organe , die der materielle Körper auch hat. In diesem Körper muß die Seele von ihren irdischen Erfahrungen einen rechten Gebrauch machen, damit sie sich in der großen Gemeinschaft und in der Schöpfungssphäre bewähren kann. Sie muß geistig am Plane GOTTES fleißig mitwirken. Die geistige Verbindung zu einem materiellen Kör- per ist dann nur noch zeitweise und unter gewissen Bedingungen möglich. Es ist nicht mehr der eigene Materiekörper, sondern es kann jeder andere menschliche Körper sein, der noch benutzbar ist - und den man in diesem Falle ein "Medium" nennt. Wie kann etwas jenseitig sein, wenn es absolut zur Existenz des Menschen gehört? Es ist nicht eine andere Seite des Lebens, sondern die Entkörperten leben zum größten Teil mitten unter euch und nehmen stärksten Anteil an jedem Geschehen auf der Terra, das sie nur aus einer anderen Perspektive sehen . Für sie gibt es kein materielles Hindernis , sie durchdringen alle Wände. Es ist für die Erdenmenschheit außerordentlich wichtig, das alles zu wissen. • Es darf keinen blinden Glauben geben! • Der Gottglaube gehört an die erste Stelle der empirischen Wissenschaft. Die Kirchen bzw. die Theologie haben in Zukunft dafür zu sorgen, daß an die Stelle des blin- den Vertrauens zum Glauben und an die Stelle des Zweifels am blinden Glauben das objektive Wissen tritt, das nicht den geringsten Zweifel übrigläßt . Dieses objektive Wissen zu erarbei- ten, ist kein Unding. Die entsprechenden Vorarbeiten sind in der ganzen Welt schon seit Jahr- tausenden geleistet worden. Diese Ergebnisse sind zur Auswertung überreif . Es ist unerhörte Böswilligkeit und strafbare Ignoranz , wenn an diesem Material vorübergegangen wird. • Ich sagte schon früher einmal, daß dieses Wissen nicht zur Theologie gehört, sondern zur allgemeinen internationalen Naturwissenschaft . Demnach gehört dieses Wissen in die Hörsäle der Universitäten! Der Frieden ist ein Anrecht jedes Erdenmenschen, er ist eine Forderung, wie die Ernährung auf diesem Planeten. Der Frieden auf dieser Terra und das gegenseitige Verstehen der Rassen hängen von dem Wissen und dem weltweiten Verständnis der menschlichen Existenz im Uni- versum ab. Erst wenn in den Hörsälen und in allen Korridoren der Universitäten über dieses Thema nicht mehr gelacht und gespottet wird, kann ein Dauerfrieden zustande kommen. So wie es heute noch bei euch aussieht, wird jeder Mensch, der sich ernsthaft damit befaßt, für einen Idioten gehalten, der nicht fähig ist, sich der Zeit anzupassen. Die moderne Entwicklung hat nichts mit den Wahrheiten zu tun, die von der Zeit völlig unab- hängig sind und ewige Gültigkeit besitzen. Wahrheit ist und bleibt Wahrheit, auch wenn die "moderne Entwicklung" diese Wahrheiten nicht sehen möchte , weil sie der atheistischen Ansicht im Wege stehen.

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