Aufruf aus dem Kosmos

- 20 - Wenn nun bei einem Toten der ganze Körper nicht mehr reagiert , ja nicht eine einzige Zelle mehr auf das Bewußtsein reagiert, so hat das nichts mit dem Bewußtsein selbst etwas zu tun. • Das Bewußtsein ist lebendig , es bedeutet das Leben . Darum lebt ein jeder Tote, auch wenn der Körper nicht mehr zur Verfügung steht. • Das Bewußtsein kann sich durch einen unbrauchbaren Körper nicht mehr bemerk- bar machen . Ihr werdet mir entgegenhalten, daß eure Wissenschaftler dieses Geheimnis vom Tode bestimmt geklärt haben müssen. Sie haben das Leben nach dem Tode keinesfalls ein- stimmig bestätigt. Wer sagt euch aber, daß diese Wissenschaftler überhaupt fähig sind , eine derartige logische Folgerung zu ziehen? Dieselben Wissenschaftler setzen ihre ganze Denkkraft für die Vernichtung der Menschheit ein: Sie denken über superlative Vernich- tungsmöglichkeiten nach. Sie spielen der Politik die Machtmittel zur Weltbeherrschung in die Hand. Sie bereiten alle Kriege vor. Sie dulden, daß der Mensch gefährliche Gifte mißbraucht. Sie beweisen täglich, daß sie gefährliche Feinde des Lebens und der gesam- ten Existenz der Terra sind. Dasselbe blinde Vertrauen, daß ihr dem philosophischen Unsinn der Theologen entge- genbringt, die sich ein Dogma nach dem anderen ausdenken, bringt ihr auch den Wissen- schaftlern entgegen. Ja darüber hinaus, seid ihr willens und bereit, den Politikern und Soziologen jede Überlegung abzunehmen, weil ihr annehmt , daß sie logischer denken können als ihr alle zusammen. Die Praxis in eurer Welt beweist , ob die Theorie richtig oder verkehrt ist. Die Praxis in eurer Welt beweist , daß sich eure verantwortlichen Denker von einem Irrtum in den anderen begeben. Wer nicht einmal über den Tod positiv Bescheid weiß, der kann auch nicht logisch denken, weil er zwangsläufig in allen Fragen des Lebens zu falschen Resul- taten kommen muß . Er kann wohl eine Gemeinheit gegen die Menschen aushecken, er kann etwas Großartiges erfinden, er kann rechnen und sich die Technik oder Naturwissenschaft zunutze machen, aber er kann in letzter Konsequenz nicht die richtige Schlußfolgerung ziehen , weil das Resultat seine ganze bisherige Einstellung zum Leben glatt über den Haufen wirft. • Der geringste Zweifel an GOTT und an das Weiterleben nach dem Tode verurteilt den Mensch zur Unlogik in allen anderen Daseinsfragen . Wenn ein Pfarrer eine Grabrede hält, so spricht er selbstverständlich von der Seele des Menschen. Aber ich weiß, daß diese Pfarrer und Theologen überhaupt keine rechte Vor- stellung von der Seele haben. Sie sind fast alle der Meinung, daß die Seele beim Tode des Menschen einschläft und noch nicht einmal träumt, sondern in tiefer Bewußtlosigkeit verharrt. Doch, so GOTT will, werden Milliarden von Seelen an einem unbestimmbaren Jüngsten Tag alle nacheinander - oder vielleicht auf einmal - geweckt. Dann werden in einer unerhörten Gerichtsverhandlung mehr als die Hälfte in feurige, flüssige Glut ge- taucht, wo sie ewig schmoren und brodeln, während ein verschwindend kleiner Teil in den Himmel aufgenommen wird, der eine Stätte von unerhörtem Saus und Braus darstellt, ein Vergnügen ohne Ende… Noch schlimmer ist die Vorstellung, daß die Seelen neben der Verwesung im Grabe ruhen. Du lieber Himmel! Wenn ihr nur eine Ahnung hättet, was das für ein entsetzlich unlogi- scher Unsinn ist! Es ist einfach haarsträubend, wie erwachsene Menschen an einen derar- tigen Unsinn glauben können und ihn obendrein noch fanatisch verteidigen und verbrei- ten. Die klare Antwort darauf gab euch ein Stellvertreter GOTTES, nämlich CHRISTUS. Er sagte zu seinem Mitgekreuzigten: "Wahrlich, ich sage dir, heute noch wirst du mit mir

RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3