Aufruf aus dem Kosmos
- 21 - im Paradiese sein." Natürlich ist das Paradies eine gute Sphäre im Geistigen Reich. Da ist von einem "Jüngsten Tag" überhaupt keine Rede. • Der "Jüngste Tag" ist der Tag des irdischen Hinscheidens. Es ist der feierliche Eintritt in das geistige Leben. Es ist der große Tag der Rückkehr in die tatsächliche Grundkondition des ganzen Menschendaseins. Das kann und hat auch eu- re Praxis erwiesen und ist täglich nachweisbar. Die zurückgebliebenen Rassen, ich meine die Naturvölker in den Urwäldern, sind besser orientiert als die meisten Hochschulprofessoren. Sie wissen von der Existenz auf der an- deren Daseinsebene. Sie haben täglich Kontakt mit dieser geistigen Seite der lebendigen Welt. Sie haben nur Angst vor der Rache ihrer Verstorbenen, die sich bei ihnen immer wieder melden. Aber eure Hochschulprofessoren sagen dazu, daß diese Naturmenschen nicht richtig denken können und sich diese geistige Seite der Welt nur einbilden . Aber diese Hochschulprofessoren und Schulgelehrten können diese Einbildung im Hirn nie und nimmer nachweisen - und damit sind wir wieder bei der vagen Vermutung . Doch die Pra- xis beweist , ob die Vermutung richtig oder verkehrt ist. Zu Abermillionen haben die na- turverbundenen Völker die gleiche Erfahrung gemacht, auch wenn sie räumlich weit von- einander getrennt sind. Die Existenz der Seele mit ihrem Bewußtsein ist in der ganzen Welt und bei jedem Men- schen nachzuweisen . Man darf nur nicht den Fehler machen, diese Seele oder das Be- wußtsein im Hirn des Menschen selbst zu suchen. Das Hirn ist nur ein stofflicher Leiter zwischen Seele und Körper . Jede Zelle des Hirns reagiert auf ganz bestimmte Vor- gänge im kosmischen Bewußtsein des Menschen, oder es telegrafiert körperliche Reize zurück. Betrachten wir einmal eine große Sekte, die sich ganz und gar auf die Bibel stützt. Ihre Auslegung betrifft den Jüngsten Tag, an dem fast die ganze Menschheit in das Höllenfeu- er kommen soll. Diese Sekte hat einen Umfang, der nicht begreiflich ist. Millionen von Menschen glauben bedingungslos diese unsinnige Auslegung , für die es nicht einen einzi- gen praktischen Beweis gibt. Aber sie glauben nicht deshalb daran, weil sie durch ihre ei- gene Logik davon überzeugt sind, sondern weil es labile, kritiklose Menschen sind, die einen Frömmigkeitstick haben und sich maßlos vor dem Höllenpfuhl fürchten, in dem sie einmal schmoren sollen. Sie glauben aus Angst, denn Feuer tut weh; man weiß, was Brandwunden bedeuten, noch schlimmer, wenn man dabei nicht mehr sterben kann. Wir nennen das gemeine Angstmacherei! Wenn der Mensch auf diese Unlogik hereinfällt, dann kann man mit ihm machen, was man will. Man kann ihn sogar zum Fanatiker erzie- hen und ihn überall einsetzen, weil er aufgrund seiner Unlogik nicht fähig ist, über diese Dinge objektiv zu urteilen. Ich weiß, daß man meine Erklärungen ebenfalls verdammen wird. Man wird in Kirchen- kreisen darüber reden und sagen, daß es Ketzerei aus der Hölle sei. Aber ich appelliere nur an eure Vernunft, und wo diese Vernunft nicht vorhanden ist, da werden auch meine Worte vergebens sein. Ich tue indessen nur meine hohe Pflicht. Die Wahrheit über den Tod (Rede von ASHTAR SHERAN, Weltenlehrer der Santiner.) Der "Tod" ist ein Wort, sein Begriff ist falsch. Ihr versteht unter Tod eine völlige Auflösung von Geist und Körper. Es gibt aber keine völlige Auflösung, sondern in allen Fällen nur eine Umwandlung . Es gibt auch im ganzen Universum bzw. im ganzen All kein Nichts .
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