Aufruf aus dem Kosmos
- 22 - • Das Bewußtsein mit allen Denkprozessen wird nicht durch das Hirn hervorgebracht, sondern nur hindurchgeleitet . Hier liegt der Kardinalirrtum! Der Tod wird von euch leider als eine große Ungewißheit angesehen. Doch der menschliche Tod ist eine Gewißheit. Als besonderes Merkmal stößt der Tod eines organischen Körpers seine unsichtbaren Kräfte ab. Diese Kräfte haben den Körper regiert. Wer leidet , weil er sich vor dem Tod fürchtet , der hat keine Erkenntnis , die ihm hilft; er lebt in einer Welt der falschen Vorstellung, in einer Welt der Lüge. Anmerkung: Ein Philosoph war der Ansicht, daß der Durchschnittsmensch sich nicht mit dem Tode abfinden kann und aus diesem Grunde sich eine Unzahl von Philosophien und Theologien geschaffen hat. Alle diese Philosophien tragen den Stempel der Furcht vor dem Tode. Die Theologie sei jedoch eine Zuflucht vor der Todesangst, also ein schwacher Trost. Diese Ungewißheit ist der größte und folgenschwerste Irrtum, den es überhaupt geben kann. Diese Ungewißheit baut eine falsche Welt gegen den PLAN GOTTES auf und regiert sie durch den Irrtum. Ich kann nicht die rechten Worte finden, diesen entsetzlichen Zustand näher zu beschreiben. Was dadurch der Menschheit zugemutet wird, ist die reine Hölle. Es ist bei allen meinen Erklärungen erforderlich, daß ich mich streng an euren Wortschatz halte, um überhaupt verstanden zu werden. Es ist dringend erforderlich, daß die Erdenmenschheit die Wahrheit über den Tod erfährt. Es ist eine heilige Pflicht und Aufgabe einer wissenschaftlichen Aufklärung, die der Hygiene absolut gleich- kommt; denn es ist ein Dienst an der Seele des Menschen . In dieser wichtigen Angelegenheit ist die Theologie ein völliger und verantwortungsloser Versager. Die Wissenschaft muß hier ein für alle mal Ordnung schaffen, sonst kann sich die Erdenmenschheit nicht aus den Fesseln der gegenseitigen Todfeindschaft befreien. Ich bin überzeugt, daß die Hälfte der Menschheit aus den Krankenhäusern entlassen werden kann, wenn über den Tod endlich Klarheit herrscht. Das ist jedoch wiederum ein Grund, weshalb sich die Mediziner gegen meine Erklärungen mit aller Macht sträuben werden, sofern es keine Idealisten, d. h. wirkliche Diener GOTTES an der Menschheit sind. Die Staatsführungen sind der Ansicht, daß der Tod das beste Mittel darstellt, die Völker und Men- schen nach ihrem Willen gefügig zu machen. Aus diesem Grunde sind die Staatsführungen auch nicht an der entsprechenden Aufklärung über den wirklichen Tod besonders interessiert. Im Gegenteil, die Staatsführungen sind mehr dafür, daß sich der Mensch weiter vor dem Tod und seiner schaurigen Ungewißheit fürchtet. Ich rufe jedem zu, sich über diesen Zustand mit allen Mitteln Gewißheit zu verschaffen! Natürlich ist der Tod ein Zustand, der sich aus der Perspektive des materiellen Daseins nicht so leicht erkennen läßt. Aber die Toten leben! Sie sind nicht so grenzenlos von euch getrennt, daß sie nicht in gewissen Grenzen Kunde von sich geben können. Ihr habt schon sehr schwere Dinge erforschen können, und gegen diese ist die Erforschung des ewigen Lebens eine Kleinigkeit. Wendet den gleichen Ehrgeiz an diese großartige Aufgabe, und ihr werdet auch dabei Erfolg haben. Vieles ist schon auf diesem Gebiet geleistet worden. Ihr seid leider im Schlepptau mutmaßlicher Philosophien. Ihr könnt keine Philosophien gebrauchen, sie nützen euch überhaupt nichts. Aber ihr braucht Wahrheit , reale Tatsachen, um friedlich miteinan- der auszukommen und euch geistig und körperlich höher zu entwickeln. Der wirkliche Mensch, so wie er geplant ist, sieht ganz anders aus: Ihr befindet euch im Gegensatz zu den Menschheiten anderer Sterne noch in einem Zustand der sadistischen Unmenschlichkeit . Nehmt die besten Menschen unter euch zum Vorbild und begreift, daß die Menschlichkeit bei diesen Vorbil- dern erst ihren Anfang hat.
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