Aufruf aus dem Kosmos

- 23 - • Wer über den Tod keine Gewißheit hat, der ist geistig in einer Dunkelheit, die ihn fast keine Wahrheit erkennen läßt. Da beschäftigen sich angeblich intelligente Menschen mit der Kriegsvorbereitung. Sie erfinden Waf- fen, um die Menschheit demnächst in Massen zu vernichten. Sie sind Ingenieure des Todes und des Verderbens. Aber sie selbst haben keine blasse Ahnung, was der Tod in Wirklichkeit für ein Zustand ist. Wenn sie darüber Bescheid wüßten , würden sie sich sehr dumm vorkommen und darüber hinaus ihr ganzes Denken und Tun verabscheuen. Nun werdet ihr mir entgegenhalten, daß sich ein bedrohter Staat gegen den Feind wehren und sichern muß. Ja, so wie ihr euch die Welt in Unkenntnis der wichtigsten Fragen und Antworten aufgebaut habt , ist das schon zu verstehen, obgleich es keinesfalls richtig ist. Bevor ihr also diesen feindseligen Zustand überhaupt ändern könnt, müßt ihr daran gehen, die Unkenntnis über den Tod zu beseitigen. Das ist wahre Friedensbewegung! Nur die Aufklärung kann diese Welt noch ändern; denn die Unkenntnis über die wichtigsten Belange der Menschheit führt euch nur noch weiter in das Labyrinth der Feindschaft und in die superlative Vernichtung. Die Unkenntnis hat euch in diese Situation gebracht. Das ist die Wurzel des Weltübels! Ihr müßt deshalb das Übel an der Wurzel packen und die Unkenntnis durch die Erkenntnis ersetzen. Nur auf diese Weise hört die Feindschaft auf; nur auf diese Weise könnt ihr eure Fehlentwicklung richtig erkennen. Wenn ihr das geschafft habt, so könnt ihr eure Waffen vernichten; denn ihre Sinnlo- sigkeit wird euch dann offenbar. Der Tod und seine Bedrohung sind das wichtigste Merkmal eures ganzen Daseins. Milliarden werden erarbeitet und für diesen Zweck verwendet. Die Folgen sind unabsehbar in ihren wirklichen Ausma- ßen, die ihr auf dem geistigen Sektor des Lebens gar nicht übersehen könnt. Wenn der Tod die wich- tigste Rolle bei euch spielt, so fragen wir uns, welche Rolle das Leben eigentlich bei euch spielt, wenn es so untergeordnet ist? Anmerkung: ASHTAR SHERAN ist an seiner Sprache deutlich zu erkennen. Er ist ein Weltenlehrer von Format. Wer seine Botschaften kennt , der wird auch jede Fälschung unterscheiden können. Verschiedene Staatsführungen beschäftigen sich damit, ob die Todesstrafe vertretbar sei. Aber die gleichen Staatsführungen fragen nicht danach, ob die Todesstrafe für ganze Völker oder sogar für die ganze Menschheit vertretbar ist. Diese Todesstrafe richtet sich nicht gegen Verbrecher, sondern gegen unschuldige Menschen, ja sogar gegen Kinder. Auf welche Weise soll eine Staatsführung oder eine Parteiführung sich darüber klar werden, ob ihre idealistischen Bestrebungen und Ziele auch wirklich richtig sind, wenn sie nicht einmal eine Ahnung vom Wesen des Menschen hat und nicht das geringste vom Tode des Menschen weiß? Da werden Regierungssysteme geschaffen und Gesetze erlassen, ohne zu wissen, was der Mensch in Wirklichkeit ist, wo sein eigentliches Ziel liegt. • Für den Tod braucht kein Mensch zu leben und zu lernen , das ist unlogische Sinnlosigkeit! Nehmen wir nur ein Beispiel zur Hand: Ein gefeierter Soziologe entwirft Pläne für die Zukunft der Menschheit auf dieser Terra. Das alles erscheint logisch und erstrebenswert zu sein. Man feilt diese Vorschläge weiter aus und gründet darauf eine Staatsführung. Nun glaubt man tatsächlich, daß diese soziologische Meisterarbeit der beste Weg zum Fortschritt der Massen sei. Wie sieht jedoch die Wirk- lichkeit aus der Perspektive der Wahrheit aus? - Der erwähnte Soziologe hat keine Ahnung von der wirklichen universellen Existenz des Menschen. Er kannte die Wahrheit nicht . Er wußte nichts vom Leben und vom Zweck des Menschen und ebensowenig vom Tode, den er für ein bewußtloses Nichts hielt. Er hatte nur Kenntnis von dem, was ihm vor den Augen stand . Er kannte nichts Unsichtbares, wußte noch nicht einmal um das Geheimnis der atomaren Kräfte. Er kannte nicht die Möglichkeit des

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