Aufruf aus dem Kosmos
- 24 - Fernsehens, noch die Möglichkeiten hochgeschossener Satelliten. Er war kaum ein Naturwissenschaft- ler, am wenigsten ein Psychologe. Er war in Wirklichkeit ein unzufriedener, unaufgeklärter, größten- teils unerwünschter Mensch, der sich Gedanken um eine bessere Zukunft der Menschheit machte, aber nichts von dieser Menschheit wußte, als daß es ihr auf Erden nicht gerade gut ging, mit Ausnahme einiger, die in Saus und Braus auf Kosten anderer lebten. Dieser Soziologe stellte einen Menschheitsplan auf. Er wagte sich an ein Problem, dessen Materie er nicht kannte: Er glaubte nicht an GOTT, noch an ein Weiterleben nach dem Tode. Er verleugnete die Seele des Menschen und hielt das ganze Erdenleben eines Menschen nur für eine in sich begrenzte Zeitspanne, deren Anfang mit der Geburt beginnt und mit dem Tode völlig endet. Er wußte nicht , daß andere Sterne auch noch Lebensmöglichkeiten bieten können. … Mit diesen mangelhaften Erkenntnis- sen sah er das Erdenleben der Menschheit nur aus der Perspektive von arm und reich: Er wollte zwi- schen diesen Gegensätzen einen Ausgleich schaffen, indem der Reiche zu Gunsten der Armen auf den Privatbesitz verzichten sollte. Sein Menschheitsplan wurde nicht durch die LIEBE zum Menschen diktiert, sondern aus Haß gegen den Reichtum - und aus Verachtung gegen die Kirchen , deren Unauf- richtigkeit ihn anwiderte. Ich wende mich an jeden vernünftig denkenden Menschen. – Ich frage: • Wie ist es möglich und vertretbar, daß ein Mensch die Zukunft einer ganzen Menschheit ent- wirft , den Weg vorzeichnet und die Mittel zur Verwirklichung bestimmt, wenn er vom Men- schen und von der Menschheit und dem Schöpfungsplan so gut wie gar nichts weiß? Die unabsehbaren Folgen einer derartig leichtsinnigen Betrachtung spürt ihr heute schon in der ganzen Welt. Ihr werdet die Folgen aber erst richtig zu spüren bekommen, wenn dieser falsch vorgezeichneten Entwicklung nicht mit allen Mitteln energisch Einhalt geboten wird. Was wußte dieser Soziologe von der tatsächlichen Aufgabe , die dem Menschen in seinem Erdenleben gestellt ist? - Was wußte er von der Reinkarnation ? - Was wußte er vom Leben nach der Entkörperung und von der Rechenschaft für sein Erdenleben, die von ihm in den geistigen Bereichen unbedingt gefordert wird? Mit diesen Zukunftsversprechen für die Menschheit konnte er nur bei den Unwissenden einen Erfolg haben. Unwissende gibt es in der Mehrzahl , daher der durchschlagende Erfolg. Sie denken genauso wie er. Sie kennen die Wahrheit nicht und lassen sich vom versprochenen Glanz des Irrtums blenden. Dieser Soziologe wollte der Menschheit einen Himmel bieten, einen Himmel auf Erden, da er einen Himmel im Geistigen Reich für reine Phantasie hielt. • Der Tod des Menschen ist die Geburt in einer neuen Form. Es ist der "Jüngste Tag", der Tag des Abschieds von der greifbaren Materie. Doch die Materie bleibt für ihn trotzdem sichtbar . Es ist ein Umtausch zweier Lebensformen, die doch eine Welt bilden. Die materielle Welt wird als eine Schule verlassen. Der Entkörperte kann sich mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen. Er besitzt fortan die Geschwindig- keit des Gedankens , wenn er die Freiheit hat , d. h. nicht durch ein schlechtes Erdenleben an die Erde gebunden ist. Dieses Ziel kann er nur erreichen, wenn er geistig den Grad der Entwicklung erreicht hat, der ihm diese Freiheit bietet. Anmerkung: Die Flügel der Engel sind geistige Symbole der Freiheit . Die Gestalt der Engel wird meistens falsch gedeutet. Es ist durchaus nichts Lächerliches daran. Auch handelt es sich um keine Phantasiegebilde. • Schafft mehr Klarheit über den Tod des Menschen und ihr löst euer ganzes Erdenproblem!
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