Aufruf aus dem Kosmos
- 33 - Antwort: Es ist für euch schwer zu begreifen, weil so manches dagegen spricht. Aber es gibt mensch- liches Leben auch auf dem Kern der Venus. Wir ziehen es jedoch vor, darüber keine näheren Erklärungen abzugeben, weil eure Entwicklung ein solches Leben nicht begreifen läßt . Auf der Raumstation in der Nähe der Venus befinden sich allerdings Santiner , die sich den dorti- gen Verhältnissen gut angepaßt haben. Einwand:Satellitenmessungen haben aber ergeben, daß auf der Venus eine große Hitze herrscht, die ein Leben auf der Venus unwahrscheinlich erscheinen läßt. Antwort: Die Venus ist von einer sehr dicken Wolkenschicht umgeben. Diese Wolkenschicht dämpft die Sonnenwärme und auch das Sonnenlicht. Die Messungen der Sonde betreffen den Raum, der sich außerhalb dieser Wolkendecke befindet. Doch in dieser Zone hat die Reflexion der Wolkendecke ihre stärkste Wirkung. Die amerikanische Sonde erfaßte deshalb das zurückge- spiegelte Sonnenlicht. Anmerkung: Der Nobelpreisträger Professor Joshua Lederberg sagt: "Es würde unvorsichtig sein, wenn man die Möglichkeit seltsamer Lebensformen, z. B. ohne Wasser, ohne Sauerstoff oder bei extremen Temperaturen, etwa zwischen minus 100° C oder über plus 250° C, ausschließen würde. Es gibt ein außerordentlich vielseitiges Leben im ganzen Universum, das in vielen Fällen das Leben auf der Terra unvorstellbar übertrifft; denn die Existenzmöglichkeiten sind auf der Terra noch längst nicht so ideal, wie ihr annehmt. Allein die starke Gravitation ist hinderlich. Da ihr das Leben auf anderen Sternen noch nicht erforscht noch je gesehen habt, ist eure ganze Betrachtungsweise in dieser Sache völlig einseitig . Hinzu kommt der Umstand, daß ihr euch als die "höchsten Wesen" im ganzen Universum betrachtet und völlig ausschließt, daß es noch ein Leben geben kann, das weit darüber steht. Zu diesem überragenden Leben, zu dieser Tatsache gehört auch ein überragendes BEWUSST- SEIN, eine hohe INTELLIGENZ, mit der ihr euch nicht vergleichen könnt . Das alles klingt deprimierend. Aber ihr müßt es zur Kenntnis nehmen; denn euer Hochmut macht vor keinem Leben halt, er tötet die Menschheit in einer absolut bestialischen und verantwortungslosen Weise. Die wenigen Anstrengungen, die gemacht werden, das Leben zu erhalten, sind relativ gering gegen die Nichtachtung des Lebens, daß sie kaum ins Gewicht fallen. Wie eure Wissenschaft bereits festgestellt hat, leben ungeheure Mengen von Bakterien in den Ölquel- len der Erde. Auch das ist eine Lebensform, die kein Mensch auf der Erde für annähernd möglich gehalten hatte. Aber die Weltformel behält somit recht: Es gibt kein Unmöglich , wenn es sich um Lebensformen oder um Bewusstseinsformen handelt. Der Spiralnebel, die sogenannte Milchstraße , enthält etwa 100 Milliarden Fixsterne , d. h., Sonnen. Hierzu kommen noch die Planeten, Kometen und Monde. Das ganze Universum ist nicht zu schätzen, aber es enthält weit über 10 Milliarden solcher Milchstraßensysteme . Die wenigsten Menschen auf eurer Terra haben eine Ahnung von dieser gewaltigen Ausdehnung. Aus diesem Grunde machen sie Bild: Abbildung eines Beweisstückes für ein außerirdisches Leben. Diese Vergrößerung zeigt eine Mikrobe, die sich im Orgueil- Meteoriten befand. Ein derartiger Aufbau ist auf unserer Erde unbekannt. Im Orgueil-Meteoriten entdeckte man Mikrofossilien einer unbekannten Erde. In der Mitte des Objektes, das sich im Meteoriten befand, ist ein Kern, der sechsseitig aussieht. In Wirk- lichkeit hat er jedoch 10 oder 12 Oberflächen. Der Durchmesser des Objektes, das eine außerirdische Lebensform darstellt, beträgt etwa 3/100 Millimeter.
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