Aufruf aus dem Kosmos
- 7 - Ein Philosoph soll gesagt haben: "Wo nichts ist, da kann auch nichts sein". Aus diesem Grun- de lehnt man die Seele ab, weil sie mit herkömmlichen Mitteln nicht nachweisbar ist. Die Neutrinos sind mit herkömmlichen Mitteln auch nicht nachweisbar. Aber mit nicht herkömm- lichen Mitteln hat man trotzdem ihr Vorhandensein festgestellt und ihnen deshalb auch einen Namen gegeben. Die Seele läßt sich auch nicht mit herkömmlichen Mitteln feststellen, aber dafür sehr gut mit nicht herkömmlichen Mitteln. • Diese Neutrinos gruppieren sich laut Gesetz in Verbindung mit einigen anderen Bau- steinen zu Aufbausystemen , genau in der Art, wie es bei der Materie (Atome) auch der Fall ist. Der perpetuelle Spin (Drehkraftimpuls) gibt ihnen die Bewegung und zugleich die Unsterblichkeit. Es liegt aber klar auf der Hand, daß sich solche Neutrinosysteme nicht von selbst ordnen und organisieren können. Der SCHÖPFER ist ihr genialer Meister. Er ist der Ingenieur und Wis- senschaftler, der durch eigene Berechnungen und Planung diese Bausteine zusammenfügt. Da jedes Neutrino eine eigene Energie darstellt, wird es auch der irdischen Wissenschaft in absehbarer Zeit möglich sein, die Neutrinos mit neuartigen Hilfsmitteln auszumessen und bes- ser zu bestimmen. Wenn das gelingt, so werden sich auch die inkarnierten und jenseitigen Seelen der Erdenmenschen auf andere Weise nachweisen lassen als bisher. Ein ländliches Sprichwort bei euch sagt: "Was der Bauer nicht kennt, ißt er nicht." Ich bin der Meinung, daß die Menschheit nicht anerkennt , was sie nicht begreift . Auch der Wissenschaft- ler lehnt alles grundsätzlich ab, was nicht in sein Schulwissen paßt. Doch dieses Schulwissen hat bisher keinen Platz für das Unmessbare und doch Vorhandene. Ich rufe euch zu: Ihr müßt noch viel lernen! Das Grundsätzliche einer Seele ist die Wahrnehmung , das Gefühl und das Denken . Es sind geistige Eigenschaften, die nicht durch die Materie hervorgebracht werden. Die Materie ist ge- fühllos , sie kann auch nicht wahrnehmen, noch denken. Aber diese organische Materie stellt einen Leiter zur Seele dar. Nehmen wir z. B. das Auge: Die Materie ist zu einer optischen Leistung organisiert . Es genügt aber nicht; denn eine Fotolinse nimmt wohl das Bild auf, aber wo bleibt der Betrachter? Die Seele ist in allen Fällen der Wahrnehmer , der Begutachter und entscheidende Denkprozeß. Billionen von Sonnensystemen bilden das göttliche Universum. Der Mensch hat keine Vor- stellung von der enormen Vielseitigkeit des damit verbundenen Lebens. Das alles wäre jedoch sinnlos , wenn der Mensch mit seiner Seele nicht der Betrachter dieses Universums wäre. Er kann darüber nachdenken . Durch ihn wird diese gewaltige Schöpfung überhaupt erst sinnreich - sie ist seinetwegen überhaupt erschaffen. • Bewegung ist gleich Leben; denn Leben enthält Kraft . Hiermit ist das angebliche Gesetz von der "Toten Materie" widerlegt! Das ganze Universum ist ein Ergebnis fortlaufender Experimente . Doch das Universum expe- rimentiert nicht von selbst , denn dazu bedarf es einer planenden, vorausschauenden und be- rechnenden INTELLIGENZ. Doch der SCHÖPFER hat seine vielen Mitarbeiter und die Menschheit gehört mit dazu. Auch die menschliche Seele ist in ihrer Entwicklung noch nicht beendet . Sie hat noch Äonen der Weiterentwicklung vor sich. Wir haben zwei Dinge streng zu unterscheiden , nämlich beseelte und unbeseelte Materie. Dieser Maßstab ist von den meisten Philosophen nicht eingehalten worden; denn sie wollten den Geist mit den Gesetzen der Materie messen. Es muß beachtet werden, daß der Geist und die Materie zwei verschiedene Welten darstellen, die ihre eigenen Gesetze haben, aber zu ei- nem Universum gehören.
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