Boten der Zukunft
- 10 - Über den Tod Friede über alle Grenzen! Ich werde etwas über den Tod sagen, da dieser Begriff mit dazu beiträgt, euer Dasein auf Erden zu verpfuschen . Auch hier haben die Führer, zu denen auch die Kirchenverantwortlichen gehören. völlig versagt . Ich habe dieses Thema schon einmal gestreift. Ich will es fortsetzen, weil es sehr wichtig ist. Wenn vom menschlichen Leben die Rede ist, so kennt man nur eine begrenzte Lebensstrecke, die von der Geburt bis zum Tode verläuft. Was vor und hinter dieser Strecke liegt, ist in ein undurchdringli- ches Dunkel gehüllt. Aufgrund dieser Ansicht richtet der Erdenmensch sein ganzes Denken ein. Er kann dabei nicht begreifen, daß alle seine Erfahrungen und Erinnerungen für ihn begrenzt sind, d. h. nach seinem Ableben für ihn nicht mehr nutzbar oder sinnvoll sein sollen . - Irrtum! • Was ein Mensch, ganz gleich auf welchem Stern er lebt, in seinem Leben an geistigen Erfah- rungen gesammelt hat, wird mit dem Ableben nicht ausgelöscht. Der Erdenmensch glaubt irrtümlich , daß er seine Erinnerungen und Erfahrungen an seine nachfolgen- den Generation überliefert: • Aus diesem Grunde haben sich die Erbschaftsgesetze gebildet. • Aus diesem Grunde legt man Wert auf größeren Kindersegen . • Aus diesem Grunde will man Unsterblichkeit durch Bücher, Taten und Denkmäler erwerben. • Aus diesem Grunde wollen Kapitalverbrecher in die Geschichte eingehen . Unsterblichkeit im Andenken der weiterlebenden Generationen, das ist keine Unsterblichkeit, sondern ein gewaltiger Irrtum . - So haben schon die Pharaonen gedacht, obgleich sie etwas vom Jenseits wuß- ten. Sie wußten nur nicht, wie man dort weiterlebt. Das Schlimme ist, daß man Butter durch Margarine ersetzt. Es werden also bedeutende Wahrheiten durch falsche Erklärungen ersetzt. Man spricht vom "Aberglauben", indem man das Phänomen durch den Betrug erklären möchte! Die falsche Definition des Todes kommt daher, weil man annimmt , daß die Seele eine Produktion des Körpers ist. Man glaubt , das Hirn erzeuge die Seelentätigkeit. Wenn das Hirn tot ist, so könne es auch keine Seelentätigkeit erzeugen. Arme Wissenschaftler! - Ich könnte euch fragen, ob ihr der Meinung seid, daß es keinen Sender gibt, wenn der Fernsehapparat nicht mehr funktioniert oder zerstört ist. Der Apparat erzeugt nicht die Sen- dung, sondern er empfängt sie auf einer vorgesehenen Frequenz. Meine Gedanken können daher von jedem Menschen empfangen werden, dem es möglich ist, sich auf meine Gedankenfrequenz einzustel- len. • Wenn ein Mensch stirbt, so geht der Empfänger entzwei. Das Bewußtsein und die Erinnerun- gen werden von diesem Sterben überhaupt nicht betroffen . Das Bewußtsein mit allen seeli- schen Eigenschaften bleibt genau da, wo es schon vorher war, nämlich im Universum bzw. im All. Die sowjetische Philosophie hat gesagt, daß das Bewußtsein an die Materie gebunden ist. Das stimmt. Aber sie hat nicht festgestellt, daß diese Koppelung nur für den lebenden Menschen zutrifft. Der Tod löst die Koppelung, aber er löscht die Bewußtseinstätigkeit nicht aus , die ja schon immer ein kosmi- scher Prozeß war. Der Tod wirkt wie das Abwerfen einer Raketenstufe, wobei die Satellitenkapsel erhalten bleibt und in allen Teilen funktioniert.
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