Boten der Zukunft
- 11 - Die Großartigkeit der Natur täuscht den Mediziner; denn er fällt auf den Effekt herein, den der Mensch in seinem Inneren erlebt. Jeder Mensch glaubt, daß seine Sinneswahrnehmungen und Gefühle, sowie sein ganzes Bewußtsein im Körper bzw. im Kopf vorhanden sind. Das ist ein Irrtum! Alle diese Funktionen sind kosmische Prozesse; sie sind geistiger Natur und völlig jenseits der Materie. Die Ma- terie kann keinen Geist und auch keine geistigen Funktionen hervorbringen. • Der Geist steht über der Materie! Wenn ein Mensch stirbt, so ist das eine ziemlich einfache Sache; denn da wird nur die Verbindung mit der Materie gelöst, sonst bleibt für den Geist alles beim Alten. Das bedeutet für den Menschen, daß alle seine Sinneswahrnehmungen und seine Gefühle, sowie alle seine Bewußtseinsvorgänge erhalten bleiben , aber dann ohne die Materie selbständig arbeiten. Im Vergleich zum irdischen Leben ist das Leben in den geistigen Bereichen superlativer . Das Denken und alle Wahrnehmungen arbeiten verstärkt . Eine Verstärkung findet auch schon im Traum des Men- schen statt. Eine entwickelte Seele übertrifft sämtliche Fähigkeiten der Fauna, d. h. sie kann wie ein Vogel fliegen, wie ein Fisch schwimmen, wie ein Wurm in die Erde kriechen, sich langsam bewegen oder gedankenschnell reisen. Bild: Schematische Darstellung: Die Seele läßt die Materie zurück und wird frei. Der Tod wird stets als ein endgültiges Ende angesehen . Darum kommt es zu großen Unzufriedenhei- ten unter den Menschen; sie glauben fast alle, daß sie als Mensch von der Natur sehr ungerecht behan- delt worden sind. Aber sie können nicht begreifen, daß andere Mitmenschen reich, berühmt und ge- sund sind, ja das Leben in unvorstellbarer Weise genießen können, während sie unterdrückt und vom Leben vernachlässigt worden sind. Die Soziologen suchen wegen dieser Unterschiede nach einem Kompromiß. Die Politik macht wegen dieser Unterschiede unerfüllbare Versprechungen. Aber es gibt keine derartigen Ungerechtigkeiten ; denn stets gibt es einen Ausgleich , weil der Mensch nicht nur von der Geburt bis zum Grabe lebt. Er hat Äonen an Zeit zur Verfügung. Ein üppiges Leben auf Erden erweist sich meistens nicht als eine Entwicklung. Eine entwickelte Seele ist einem begüter- ten Menschen auf Erden fast in allen Fällen voraus. In dieser Hinsicht fehlt euch noch eine bedeutende Belehrung. Es ist für uns unfaßbar, daß sich in dieser Hinsicht auf der Erde kaum ein Fortschritt abgezeichnet hat. Wir haben den Versuch unternommen, diesen Gründen auf die Spur zu kommen. Ich möchte unsere Feststellungen kurz erläutern. Ich bedauere immer wieder den Zeitmangel und die Überforderung der Medien.
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