Boten der Zukunft

- 29 - Frage: Was meint ihr, wann mit einer solchen Änderung bei uns zu rechnen ist? Antwort: Das möchten wir auch gerne wissen. Es kann schon in einem Jahr sein, wenn eine große Erfindung oder Entdeckung zu Hilfe kommt. Es kann aber auch ein Jahrhundert vergehen. Doch die längste Wartezeit ist vorüber . Wenn das nicht so wäre, würde die Terra ihre Existenz verspielt haben. Ihr seid in einer weit größeren Gefahr, als ihr und viele Führer ahnen. Wir haben die Übersicht über eure sogenannte Rüstung. Es sieht ganz furchtbar aus! Frage: Auf unserem Planeten leben verschiedene Rassen und Völker. Ihre Entwicklungsstufen sind grundverschieden, auch die Erziehung spielt dabei eine Rolle. Einer greift den anderen an. Wie könnte sich da ein Land gegen Überfälle anders schützen? Antwort: Ich weiß, daß das eine sehr schwerwiegende Frage ist. Man trachtet nach einer größeren Gewalt, weil man die Gewalt des anderen Volkes fürchtet. Dabei kann nie etwas Positives herauskommen. Für die Gewalt gibt es nämlich auch keine Grenzen; denn im Universum gibt es kein unmöglich . Die Erdenmenschheit wird sich in diesem Bemühen immer neue Möglichkeiten erarbeiten, und damit wird die Gefahr für alle immer größer . Das ist absolut ein ganz falscher Weg, der nie zu einer Verständigung unter den Menschen führen kann. Es gibt keine politische Möglichkeit, einen Frieden durch Gewalt zu erreichen. Das ist wider aller Logik. Einwand: Man kann doch nicht behaupten, daß die verantwortlichen Führer der Völker dumm sind. Der Krieg erscheint doch auf der Erde eine Art von Notwendigkeit zu sein. Diese Ansicht vertritt auch der Dialektische Materialismus . Antwort: Wenn etwas unlogisch ist, so kann es von einem logischen Menschen nicht begriffen wer- den. Wenn eure Führer einen Krieg oder seine Vorbereitung für logisch halten, so ist das ein deutlicher Beweis, daß es ihnen an dieser entscheidenden Logik fehlt . Aber das ist lei- der kein Einzelfall unter den Erdenmenschen, sondern ein allgemeiner Zustand, der eure Unterentwicklung in geistiger Hinsicht beweist . Einwand: Die Antwort mag richtig sein, aber sie wird von den Verantwortlichen nicht akzeptiert. Antwort: Ihr hattet einen vorzüglichen Lehrer, nämlich CHRISTUS, der den Versuch unternahm, den Irrtum richtigzustellen . Er kam damit nicht zum Zuge, aber Er hatte eine wunderbare Fähigkeit, in Gleichnissen zu sprechen. Manche Dinge lassen sich bei euch tatsächlich nur in Parabeln erklären. Ich will nur ein Beispiel anführen: Ihr wißt, daß auf der Terra Fälle vorkommen, wo ein Abnormer Kindern auflauert, die ihm nichts getan haben. Er würgt diese Kinder, vergewaltigt sie und trampelt sie in bestialischer Weise zu Tode. Diese Men- schen benehmen sich so scheußlich, daß sie von keinem Menschen verstanden werden können. Es gibt kein Argument, keine Entschuldigung, keinen mildernden Umstand, kein Motiv, das eine solche Tat erklären könnte. Ich frage euch: Könnt ihr dieses Verhalten er- klären? Das gleiche trifft bei den Kriegsexperten zu: Sie denken sich die größten Scheußlichkeiten aus. Sie morden und hetzen Millionen in ein furchtbares Inferno. Es gibt keine Mensch- lichkeit. Es geht gegen Menschen, die ihren Mördern und Peinigern nie etwas zugefügt ha- ben. Sie werden selbst zu Scheusalen, weil man ihnen einpaukt, daß es notwendig und hel- denhaft sei, daß es ihre Menschlichkeit von ihnen geradezu verlangt. Wir können sie nicht verstehen, und wir haben auch keine Erklärung dafür, weil es nie eine plausible Erklärung dafür geben wird. Nur jene Kriegsverantwortlichen, jene Militärs und Politiker finden das richtig, sie begreifen ihre scheußlichen Taten, die kein anderer Mensch je begreifen kann und wird. Sie sind Opfer einer entsetzlichen Unlogik , einer bestialischen Denkkrankheit .

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