Der Menschheit große Stunde "X"
- 11 - Zweite Information An alle Wissenschaftler Wir haben nicht die Absicht, euch in irgendeiner Weise Vorschriften zu machen. Doch wir wollen eure Denkweise in eine positive Richtung lenken. Euer Denken ist trotz aller Erkenntnisse der Wissenschaften rückständig. Der Lehrstoff ist mit längst überholten und nicht mehr verwendbaren Theorien und Vermutungen jeder Art überhäuft. Die merkwürdige Liebe zu alten, verstaubten Sachen macht es euch unmöglich, euch in freier Großzügigkeit davon zu trennen. Ihr habt nicht den Mut zu einer wirklich entscheidenden Konsequenz. • Die Wissenschaftler und Lehrer amüsieren sich heute über die vielen Irrtümer ihrer Vorgän- ger , aber sie werden trotzdem als Bahnbrecher verehrt. Eine gewaltige Bibliothek in allen Sprachen dieser Menschheit füllt die Säle. Niemand ist zuständig, noch dazu befugt, ein einmaliges Werk menschlicher Phantasterei oder ruhmsüchtigen Wahnsinns zu beseitigen. In akademischer Anmaßung werden alle Menschen in Klassen und Stufen eingeteilt, wobei es wohlweislich so eingerichtet ist, daß die Akademien am besten dabei abschneiden. Doch wir haben den Einblick in alle Räume und zugleich in alle Herzen. Wir haben aber auch Einblick in die privaten Manuskripte . Wir sehen auch die pornographischen Privatdrucke und Handarbeiten jener Leute, die vor der Weltöffentlichkeit mehrere Masken tragen, hinter denen sie ihr wahres Ge- sicht verbergen, das zu sehen, unter den Völkern ein wahres Entsetzen auslösen würde. Ihre Tüchtig- keit in Ehren. Ihre Mühe sei gelohnt. Wir wissen, was sie wirklich leisten. Es ist mancher bewunde- rungswürdige Idealist darunter. Wir erkennen an, was wirklich gut ist. Doch leider hat die Wissen- schaft auf allen Gebieten zwei Seiten: eine Sonnenseite und eine Nachtseite von erschreckender Dun- kelheit. Ihr Akademiker - wie ihr euch nennt - habt den Treueid geschworen, nur das zu glauben , was auf den Universitäten als Lehrstoff zugelassen ist . Niemand darf gegen diese Tradition verstoßen, sonst wird er als Ketzer der Wissenschaft verfolgt, geächtet und ausgemerzt. Jeder Student, der sein Examen be- standen hat, ist ein wandelndes, lebendiges Buch, in dem nicht eine Silbe gestrichen oder wegradiert werden darf, auch wenn die Zeit diese Fehler längst korrigiert hat. Somit aber glaubt man, den Aber- glauben überwunden zu haben - und man bekennt sich zur wissenschaftlichen Theorie des absoluten Todes , zur absoluten Vergänglichkeit. Wir wollen nicht wiederholen, daß wir diesen Irrtum längst überwunden haben, daß wir schon seit mehr als 10.000 Jahren wissen, daß es wirklich anders ist . Aber wir wollen euch ermahnen, darüber mehr als bisher nachzudenken und nicht den Maßstab einer wis- senschaftlichen Tradition anzuwenden, die unter einem Altertumsschutzgesetz steht. Wie überheblich urteilt ihr über das gefährliche Wort "Aberglauben". Wenn ihr nur eine Ahnung hät- tet, wie lächerlich ihr euch damit macht. Ihr Hochgelehrten, die ihr an keine übersinnlichen Phänome- ne glauben wollt, warum benehmt ihr euch so kindisch am Silvesterabend? (Um durch Bleigießen Einblicke in die Zukunft zu erhalten.) Warum gebt ihr euch dann noch die Mühe, die Zukunft erfor- schen zu wollen? Warum seid ihr dann in jeder denkbaren Weise abergläubisch? Welch ein Wider- spruch zu eurer sonstigen Ablehnung! Wie schwer es ist, sich von falschen Anschauungen zu distanzieren, kann an einem einzigen Wort der Neuzeit bewiesen werden. Ihr habt z. B. für die vermutete unteilbare materielle Einheit das Wort "Atom" gewählt. Aber ihr wißt heute , daß es diese Einheit nicht gibt , weil die letzte Auflösung und Verwandlung in die Bereiche GOTTES führt. Trotzdem habt ihr euch diese Erkenntnis in scheuer Ehr- furcht vor etwas Unbegreiflichem noch aufgehoben. Das Wort "Atom" bleibt weiter im Dienst der Wissenschaft, auch wenn es längst überholt ist - und niemand wagt es zu ändern. So aber sind die Begriffe von der Sterblichkeit der Seele ebenfalls schon längst überholt . Doch der Tod gefällt euch besser, ihr haltet an den gefährlichen Traditionen fest, damit der Stein nicht aus der
RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3