Der Menschheit große Stunde "X"
- 12 - Krone herausfällt. Man möchte unter keinen Umständen zugeben, daß man fast die Hälfte seines aka- demischen Wissens umsonst eingepaukt hat. Warum fürchten sich eure Studenten der Physik vor dem Wort "GOTT"? Weil sie es nicht anwenden dürfen, ohne daß der Professor seine Augenbrauen hochzieht, seine Stirn kraust und mit der rechten Hand eine wegweisende Bewegung ausführt. Ein atheistischer Unterricht durch Mienenspiel und Gesten ist eindrucksvoller als eine ganze Dissertation. Wie aber sollen jene falsch orientierten Studen- ten einmal das Universum und seine gewaltigen Existenzgesetze erfassen? Sie werden bedenkenlos jeden Meineid schwören, sogar in GOTTES Namen, weil er ihnen nichts mehr bedeuten kann. Was aber habt ihr mit dem Begriff "Seele" angestellt? Mit wahrer Gehirnakrobatik habt ihr versucht, diesen Begriff auszulöschen . Ihr sucht sämtliche Intelligenz- und Wahrnehmungsvorgänge im materi- ellen Hirn . Es ist für euch zwar ein Geheimnis, aber ihr habt doch einen gewaltigen Respekt vor dieser unfaßbaren Leistung, die sich in einem Gewebe vollzieht. Das ist auch nach unseren wissenschaftli- chen Erkenntnissen durchaus richtig. Aber es ist nicht der letzte Schluß über das Dasein des Men- schen! Der ganze materielle Mensch mit allen seinen Organen, mit seinem Blut und Fleisch, mit allen Knochen und Nerven, ja mit jeder einzelnen Zelle hat eine haargenaue Parallele , ein Modell , ein Mus- ter , das passiv an der Materie klebt, aber die individuelle Lebensexistenz des Menschen sichert, d. h. im Augenblick des vollendeten Sterbens aktiv wird und dann alle Funktionen des Lebens vom abge- legten Körper übernimmt . • Die geistige Kraft und Intelligenz, einschließlich des Bewußtseins geht vom sichtbaren Körper auf den unsichtbaren Körper über. Eine Urteilung mit Energieaustausch, ähnlich den Infusorien. 1 - Nur eine Intelligenz kann ein Ziel ins Auge fassen und planmäßig danach hin- streben. Eine Natur ohne Intelligenz kann kein Ziel haben; denn sie besitzt keinen eigenen Willen. Sie wird dann von außen geleitet. Wenn wir euch beobachten, so kommt es uns vor, als ob wir in eine Welt eintreten, die nur von unrei- fen Kindern bevölkert ist. Aber euch fehlen die Eltern . Warum eignet ihr euch nicht die Grundregeln eines vernünftigen Denkens an? Dafür habt ihr euch eine Unmenge an Spielregeln ausgedacht - doch die Spiele sind entweder falsch oder gefährlich . • Im ganzen Universum gibt es kein einziges Stäubchen und keinen einzigen Energieträger, der nicht geistig , d. h. durch eine zuständige Intelligenz geleitet wird. Wir wollen auch nur ein einziges Musterbeispiel bringen, das euch unterweisen soll. Es handelt sich um die Samenzelle eines Menschen. Ihr habt euch eingehend damit befaßt. In ihr vermutet ihr alle Vererbungsgesetze und die Kraft des Lebens. Ich meine die Theorie der Chromosomen . 2 In dieser winzigen Zelle wohnt nicht ein einziges Gesetz, sondern sie ist nur ein vegetatives Relais , das auf geis- tige, immaterielle Befehle reagiert . Dieses winzige, göttliche Relais schaltet sofort, wenn der geistige Impuls empfangen wird. Es teilt sich. Nun gibt es zwei göttliche Relais , doch schon besteht zwischen beiden ein Unterschied, denn jedes Relais wird durch einen anderen Lebensgeist geleitet. Ein solcher Lebensgeist ist ein lebendiger Roboter GOTTES. - So können wir es euch nur in eurer Sprache erklären, denn unser Denken muß in eure Sprache gefaßt werden. Anmerkung: Diese Durchgabe war schwer verständlich, sie wurde daher kurz gefaßt. So entstehen etwa acht Billionen Relais mit acht Billionen Lebensgeistern , die alle Funktionen des menschlichen Körpers überwachen. Es sind "winzige Roboter", die exakt nach dem Willen des SCHÖPFERS tätig sind. Es gibt aber außerdem viele Trillionen von Lebensgeistern , die andere 1 Infusorien, Sammelbezeichnung für kleine, meist einzellige, im Aufguß von pflanzlichem Material sich entwickelnde Orga- nismen (bes. Flagellaten, Wimpertierchen). 2 Chromosomen , fadenförmige Gebilde im Zellkern jeder Zelle, die die aus DNS bestehenden Gene tragen und für die Über- tragung der verschiedenen, im Erbmaterial festgelegten Eigenschaften von der sich teilenden Zelle auf die beiden Tochterzel- len verantwortlich sind.
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