Der Menschheit große Stunde "X"

- 19 - Nun hört einmal her! CHRISTUS sagte auch, wer Ohren hat, der soll mal hinhören: • Der Mensch ist kein irdisches Wesen. Er ist nicht nur Materie. Er ist ein Wesen des Univer- sums, im ganzen All verteilt, je nach seiner Entwicklung. • Der Mann hat der Frau gegenüber keine Spur von einer Überlegenheit , denn die Frau bzw. das weibliche Wesen hat Aufgaben und Vorzüge, die der Mann nicht besitzt. Jedem das Seine. • Beschränkte Priester haben im Namen Moses die Irrtümer von der Erschaffung des Menschen und seiner Rippe verbreitet. • Der Mensch ist auch nicht die "Krone der Schöpfung". Er könnte es einmal sein. Zunächst ist diese Krone immer noch das Engelheer. • Die Ähnlichkeit mit GOTT besteht für den Menschen nur durch die Fähigkeit der Wahrneh- mung und des besonderen Denkens . Hierbei handelt es sich um Eigenschaften, die an einen Organismus gebunden sein können, aber auch ohne diesen existieren können. • Wenn ein Mensch stirbt, so verläßt er die ihm anhaftende Materie. Er braucht nicht jahrelang auf seine Auferstehung zu warten, ganz gleich, ob er gut oder schlecht war. Mit dem Austritt der Seele aus dem materiellen Körper ist der "Jüngste Tag" für ihn bereits da, nämlich der ers- te Tag im geistigen Dasein, das ebenfalls für alle Sinne eine Stofflichkeit anderer Frequenz aufweist. • Die Art des geistigen Lebens wird durch die irdische Vorentwicklung bestimmt. • Ein jenseitiges Erwachen erfolgt unterschiedlich, je nach der Länge des irdischen Lebens und nach der Art des Todes, oder nach der Stufe der geistigen Entwicklung. Der Unterschied be- trägt zwischen einer Stunde bis zu einem Jahr. Nun, ihr Herren Theologen, seht euch einmal auf einem Begräbnisplatz um. Was da für ein Unsinn auf den Grabsteinen steht! Ich sage euch: Es ist der Atheismus in aller Form. Ein gläubiger Mensch kann die besten Vorsätze haben. Wenn er aber einmal über eine solche Stätte geht, ist sein bester Gottglaube mit allem Vertrauen restlos dahin . Als Beweis dafür schaut euch ein Begräbnis an. Wir sind zutiefst erschüttert über eine derartige Verzweiflung, wie sie bei euch üblich ist. Es fließen bittere Verzweif- lungstränen - und es folgen Ohnmachten und entsetzliche Verwünschungen, ja mitunter der Selbst- mord. Das alles sind die Folgen einer völligen Unwissenheit und Ungewißheit der gesamten Theolo- gie. In euren Vorstellungen dürfen GOTT und Seine ENGEL leben. Der Mensch aber liegt in der Erde oder besteht nur noch aus Asche, was mit seiner Seele, dem Kern und dem Leben seiner Existenz ge- schieht, interessiert euch nicht . Wenn GOTT will, wenn CHRISTUS es liebt, so wird der Verstorbene vielleicht einmal aus einem Grabe auferstehen. Welch ein Irrtum! - Niemand steht aus seinem Grabe auf, CHRISTUS war der einzige. Ein Begräbnis oder eine Grabstätte ist ein Anschauungsunterricht der völligen Hoffnungslosigkeit , ein Vertrauensbruch zu GOTT und der Unsterblichkeit des menschlichen Ichs . Es ist keine Belehrung, weder für das Volk, noch für dessen Führer. Fast jeder große Politiker glaubt, daß nach seinem Tode nichts mehr von ihm übrig bleibt. Mit diesem Irrtum behaftet, kann er niemals vor dem Volk eine rich- tige Verantwortung haben, noch vor GOTT und dem Geistigen Reich. Ihr Theologen, die ihr die Verantwortung für die göttliche Wahrheit übernommen habt, ihr selbst habt die unsinnigen Inschriften der Grabsteine erdacht. Hier ruht in Gott… Hier schläft ewig… Ruhe sanft… Zur ewigen Ruhe eingegangen… und dergleichen... Anmerkung: Kontakt unterbrochen. - Noch etwa zu verstehen: ... welch schaurige, sadistische Phantasie vom erhabenen Heimgang einer Seele!

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