Der Menschheit große Stunde "X"
- 29 - Die Publikation hat sich aufgebläht und ist nicht in der Lage, auf ehrliche Weise die Nachfrage zu stil- len. Aus diesem Grunde erfindet sie Sensationen , die der Menschheit schwere Probleme auferlegen, denn sie hat kein Gewissen, und sie ist gottlos und erkenntnislos in erschreckendem Maße. Es gibt auf eurem Stern Millionäre, die mit der Macht des Geldes vor keiner Regierung, noch vor ei- nem irdischen Gesetz Respekt haben. Aber dieselben Menschen fürchten sich vor der Publikation , die wie eine Bestie lauert, um irgendeine Lappalie zur Sensation zu machen und in die Welt zu posaunen. Wir Menschen vom anderen Stern haben keine anderen Schwierigkeiten zu überwinden als nur eure irdische Publikation. Sie ist unser geschworener Feind und greift uns täglich in der bösartigsten Weise an. Sie verhindert unsere Aufklärungsmission. Die irdische Publikation macht unsere Existenz lächer- lich , spottet über uns und unsere Technik und verleugnet jeden Einflug in eure Atmosphäre, genauso, wie sie das erwiesene Weiterleben nach dem Tode diskriminiert . Außerdem ist die Publikation zu un- erfahren und unwissend, um unsere halbmaterielle Beschaffenheit zu begreifen und zu akzeptieren. Was eurem Körper materiell im Wege steht, hindert uns noch lange nicht. Wir können im Gegensatz zu euch tatsächlich über unseren eigenen Schatten springen. Die Tageszeitungen beschäftigen sich mit der Weltpolitik. Sie berichten nicht, sondern sie greifen in diese Politik schärfstens ein, obwohl das nicht ihre Aufgabe ist. Sie schüren auf diese Weise das Feuer im fremden Ofen und warten mit hämischer Freude auf den Augenblick, daß dieser auseinander- fliegt und sich das Feuer über die Welt ausbreitet. Ich war in einer amerikanischen Redaktion. Man konnte mich nicht wahrnehmen, denn ich war wie unter "Siegfrieds Tarnkappe" . Ich habe den Werdegang einer politischen Nachricht vom Ursprung bis zum Ende verfolgt. Die publizistischen Debatten um diese Kurznachricht waren etwa hundertmal grö- ßer als die Nachricht selbst . Aus diesen Debatten wurde der Extrakt gezogen , doch nicht aus der wirk- lichen Nachricht! Hieraus ergab sich ein neues , schwerwiegendes Problem, das sich in den Klauen der Weltpresse und somit in der Weltmeinung befand, womit sich anschließend die internationale politi- sche Führung aufs Neue zu befassen hat. Leider ist es unmöglich, solche Probleme zu lösen, denn sie können nur mit der göttlichen Logik und mit der höchsten Erkenntnis bewältigt werden, doch niemals mit Zigaretten und Alkohol! Ein Arzt soll ein Helfer der Menschheit sein. Er studiert, seziert und leistet seinen heiligen Eid. Ein Journalist soll ein Kämpfer für den menschlichen Fortschritt sein. Wie umfangreich ist jedoch sein Studium, sein Wissen, seine Erfahrung auf allen Gebieten, über die er zu berichten hat? Wie lautet sein Eid? Die Journalisten sind in den meisten Fällen nicht fähig , objektiv zu urteilen , weil es ihnen an Fachwissen fehlt . Sie sind jedoch mit fertigen Sätzen ausgerüstet, die nach einem bestimmten Schema ihre Verwendung finden. Ihr eigentlicher Beruf ist das Geschäft mit der Angst der Menschen. Sie för- dern den kollektiven Minderwertigkeitskomplex. Sie handeln nicht nach der göttlichen Botschaft an die Erdenmenschheit: "Fürchtet euch nicht!" Sie fördern die Furcht und malen das zukünftige Grauen mit seelischem Sadismus bis in jede mögliche Nuance aus. Sie lieben den Tod und interessieren sich für jedes Verbrechen, das sie nicht verurteilen und meiden, sondern sehnsüchtig um des Geldes willen herbeiwünschen. Welche Freude löst ein großes Eisenbahnunglück in einem Zeitungsverlag aus! Die Erdenmenschheit glaubt nur zu einem sehr geringen Prozentsatz an den Teufel . Die Journalisten und sonstigen Publizisten glauben überhaupt nicht an den Teufel , aber sie stehen mehr als jeder andere Erdenmensch in seinem direkten Dienst , nämlich im Dienst der negativen Beeinflussung zur Vernich- tung aller göttlichen Bemühungen. * * *
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