Eure Erde
- 31 - Jugend und Alter (Eine Rede des Weltenlehrers ASHTAR SHERAN) Die Jugend ist der Meinung, daß sie im Vorteil sei. Die Jugend wird besungen , gelobt und beneidet . Ist das richtig? Hat die Jugend tatsächlich den älteren Menschen gegenüber ein solches Vorrecht? Ich sage: Nein! Das Urteil über die Jugend, ja über das ganze menschliche Alter, ist eine Fehlbetrach- tung aufgrund falscher Programmierung. Ein Urteil, das auf Irrtümern beruht! Leider wird das Alter gerade bei den großen Zivilisationen als ein unabwendbares Übel betrachtet. Viele Menschen machen den Fehler, daß sie ihrer Jugend nachtrauern . Aber sie wissen, daß sie diese mißbraucht haben. In Wirklichkeit ist es nämlich umgekehrt: Die Jugend ist dem Alter gegenüber in vieler Hinsicht im Nachteil . Der Zustand wird leider nicht richtig erkannt, weil es der Erdenmenschheit an den notwendi- gen geistigen Erkenntnissen fehlt. Der ältere Mensch hat diesbezüglich seine Erfahrungen und mit ihnen eine gewisse Reife. Er ist nicht mehr in so starkem Maße der Sklave seiner Triebe und Leiden- schaften und der gefährlichen Sexualität. Er löst sich allmählich vom Verlangen seines Fleisches. Schon das allein bedeutet einen gewissen Vorteil; denn es unterstützt die freie Urteilskraft und führt den Geist mehr zur Objektivität. Anmerkung: ASHTAR SHERAN sagte uns einmal, daß die Santiner die Terra nicht unter Anwendung einer superlativen Gewalt ändern wollen. Was uns zunächst fehlt ist die positive Belehrung und Information . Daher haben wir Wissenswertes von ihnen erfahren. Diese Belehrungen sind wirkliche Offenbarungen aus dem All; wir sollten sie nicht nur zur Kenntnis nehmen, sondern darüber nachdenken und schließlich danach leben! Der Jugend stehen die Enttäuschungen noch bevor, sie muß noch den schweren Weg der Selbsterfah- rung zurücklegen. Hinzu kommt die Macht der Erotik , die den Menschen in schwere Situationen und Konflikte bringt und ihn daher oft in der Entwicklung weit zurückwirft. Das Alter ist eine Stufe der Entwicklung. Daher ist das Alter schön, nicht an Äußerlichkeiten, sondern wegen der inneren Reife . • Wer den Sinn des Lebens richtig erkannt hat und über das Leben nach dem Tode etwas weiß, der steht bereits auf Erden himmelhoch über der unerfahrenen Jugend, die den schwierigen Reifeprozeß erst noch vor sich hat. Ohne die entsprechende Lebenserfahrung ist es der Jugend unmöglich, ein objektives Urteil zu fällen und die Konsequenzen vorauszusehen . Hierzu fehlt ein ganzes Leben, und auch das reicht noch nicht ganz aus. Doch der Dumme und Unerfahrene hat keine Übersicht über seine Dummheit und dünkt sich sehr klug und weise. Daher sollte man die Jugend aus schweren Entscheidungen herauslassen , denn sie wird nur Unheil anrichten. • Wer sein Alter mit der Jugend vertauschen möchte, ist ein Dummkopf , der etwas Kostbares für etwas Unreifes und Unentwickeltes hergeben möchte. Je mehr der Mensch altert, umso mehr nähert er sich dem eigentlichen, superlativen Leben . Er steht vor der Tür des Geistigen Reiches, während die Jugend noch den Weg der Läuterung vor sich hat und daher Tausenden von Versuchungen und Gefahren ausgesetzt ist, die der Entwicklung gefahrdrohend im Wege stehen. Die Jugend wird von allen Seiten von der Dämonie und ihren Versuchungen ange- griffen. Es fehlt an der Beherrschung und Erfahrung, sich sieghaft zu widersetzen. Demnach hat die Jugend durchaus keinen Grund, das Alter zu unterschätzen und es als einen bedauernswerten Lebens- zustand zu betrachten. Das Alter ist in Wirklichkeit ein bereits heiliger Zustand, der der Materie die angedichtete Macht nimmt und dafür dem Geist die bessere Rolle überläßt.
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