Ewige Wahrheit
- 15 - finden für Religion und Freiheit besitzen, weil sie noch nicht ganz so gottlos sind, wie es bei den Erz- kommunisten der Fall ist. Vor dieser Situation stehen nicht nur die Menschen, sondern in erster Linie wir , die Santiner , denn wir sind die göttliche Aufsicht! Von uns verlangt man die entscheidende Ände- rung zum Guten. Eure Frage lautet: "Was können die Santiner wirklich für uns tun?" Ein Eingreifen wie zu biblischen Zeiten ist leider nicht möglich, da die irdische Kriegstechnik zu weit vorgeschritten ist. Nur ein kleiner Irrtum genügt, um einen superlativen Weltuntergang heraufzube- schwören. Die atomaren Raketen sind bereits auf ihre zukünftigen Ziele gerichtet. Ihre Flugbahnen sind genau berechnet. Die irdische Kriegstechnik würde augenblicklich zurückschlagen und eine un- vorstellbare Katastrophe und Panik auslösen, wenn wir mit einer Geste andeuten würden, daß wir ein "Machtwort" reden wollen. Ja, ein Mißverständnis könnte den Weltuntergang bedeuten, weil man uns mehr als Feinde denn als eure Freunde betrachtet. • Unser Eingreifen jeder Art, das heißt, mit unseren Machtmitteln, wäre die allerletzte aller Möglichkeiten. Ein solches Eingreifen kann nur geschehen, wenn ein Weltuntergang bereits durch euch in Gang gebracht worden ist. Doch ein derartiges Eingreifen würde enorme Opfer kosten. Wir versuchen daher einen anderen, friedlichen Weg. Es liegt in unserer Absicht, das Übel an der Wurzel zu packen, um es zu beseitigen. Diese Wurzel ist die bei euch übliche und tief eingewurzelte Ablehnung gegenüber einem bewiesenen geistigen Wissen. Die Menschheit hat keine Ahnung von der wahrhaftigen Existenz und Verantwortung. Sie hat keine Ahnung, daß die Seele ein unsterbliches Ge- bilde ist, weil sie von einem unsterblichen GOTT stammt und die in anderen Dimensionen ebenfalls existieren kann und auch existiert. Die Menschheit lacht und spottet zynisch über eine großartige Wahrheit, und die Folgen sind eure irdischen Zustände , die zum Himmel nach Erlösung schreien. Nun sollte man meinen, daß der Wissende die Unwissenden einfach zu belehren habe und dann wird alles gut. Leider ist das nicht der Fall. Der Wissende wird nämlich genauso verspottet , wie man es mit seinen Behauptungen macht. Man hält ihn keineswegs für wissend, sondern für sehr beschränkt und rückständig . • Würde die Erdenmenschheit den Mut haben , das göttliche Wissen zu akzeptieren , so müßte sich im Laufe der Zeit das Negative zum Positiven wenden. Das würde bedeuten, daß wir un- sere Mission beenden könnten. Die Menschheit dieser Terra könnte sich allein weiterhelfen. Um jedoch die Wurzel des irdischen Übels zu beseitigen, muß ich vieles tadeln: Zunächst sei mit al- lem Nachdruck betont, daß die Mehrheit aller Menschen auf diesem Stern noch in einer nicht mehr zu verantwortenden Unwissenheit und Falschorientierung lebt. Diese Dummheit ist eine dunkle Wolke , die sich um den ganzen Globus zieht. Selbstverständlich kann ich meine testamentarische Belehrung und Offenbarung nicht am Ende begin- nen. Ich muß euch von Anfang an unterrichten, so wie eure Kinder mit der Fibel beginnen. Ich sage euch jedoch bei der Unsterblichkeit meiner von GOTT ins Dasein gebrachten Seele, daß diese Beleh- rung die reine ewige Wahrheit darstellt, an der nichts mehr zu ändern nötig ist, obgleich die Offenba- rung GOTTES ohne Ende sein wird. Ich habe nicht die Absicht, eure Wissenschaftler zu kränken. Aber ich muß mich erregen, wie unlo- gisch mitunter auch das verantwortliche Denken ist. Auf diese Weise werden reale Tatsachen zum Unsinn oder zum Aberglauben erklärt. Das bringt euch nicht weiter, sondern erschwert eure Lebensla- ge - und angesichts einer gewaltigen technischen Entwicklung bleibt das geistige Wissen weit zurück . Diese Waage steht absolut falsch, sie ist zwischen Geist und Materie nicht ausgewogen . Kein Wunder, daß bei euch Zustände an der Tagesordnung sind, die man geradezu als unheilvoll bezeichnen muß.
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