Ewige Wahrheit

- 19 - see auf, wie auch im Innern Asiens und anderswo. Entscheidend für den Kult ist nicht der Ort, sondern die Fähigkeit , die geistigen Bereiche zu spüren und sie zu erkennen . Die geistigen Wesenheiten sind absolut existent , daß sie von einem medialen Menschen mit diesen Fähigkeiten wahrgenommen wer- den können. Der über die ganze Welt ausgedehnte Geisterkult hat seinen Ursprung nicht aus der Pri- mitivität, sondern aus der Realität . Er wird nur verschieden ausgeübt. • Indem sich der Kulturmensch von der Primitivität der Naturmenschen distanziert, entfernt er sich auch von der Realität ihrer übersinnlichen Begabung. Natürlich haben primitive Menschen Wahrnehmungen der geistigen Welt, die ihrer Entwicklung ent- sprechen , zumal es meistens ihre Stammesangehörigen sind, die ihnen in diese natürlichen Bereiche vorausgegangen sind. Primitive Wilde werden keinen Engel, sondern wieder primitiven wilden Seelen begegnen, die zu der gleichen Sphäre gehören. Eine auf Erden begonnene Fehde wird auf beiden Sei- ten fortgesetzt . Das führt dazu, daß die Buschmenschen von den Seelenwesen der geistigen Dimension verfolgt und belästigt, ja in Angst und Schrecken versetzt werden. Die Buschmenschen wiederum können kaum ausweichen. Sie erfinden einen Kult (Verehrung), mit dem sie den jenseitigen Wilden einen Gefallen tun möchten, um sie zu beruhigen . Der Kult entspricht ganz ihren Vorstellungen. Doch die Tatsache der Unsterblichkeit des inneren menschlichen Ichs bleibt bestehen. Diese Unsterb- lichkeit wird von allen Naturvölkern erfaßt und absolut anerkannt. Sie bildet stets den Mittelpunkt ihres ganzen irdischen Lebens. Da diese Menschen noch ursprünglich sind, so ist dieses Erkennen der Unsterblichkeit eine in der ganzen Welt vorkommende natürliche und erhaltene Gabe. Der Kult ist nur die Folge des Erkennens. Sofern jedoch ein Kulturmensch mit der geistigen Dimension in Berührung kommt, wenn er zum Bei- spiel hellhörig wird oder einem Verstorbenen auf Sekunden begegnet, so hält man ihn für schizophren . Die akademische Wissenschaft geht sogar soweit, daß sie die Behauptung aufgestellt hat, daß solche Menschen in sich noch eine ererbte Rückerinnerung an die Vorstufen der primitiven Menschheit spü- ren. Ich sage freimütig dazu, daß nicht die medialen Menschen verrückt sind, sondern daß die Wissen- schaftler diesem Phänomen völlig verständnislos begegnen. Die Schlußfolgerungen sind absolut falsch! Selbstverständlich muß ich zugeben, daß die Naturmenschen dieser Art mit der sogenannten "Hölle" (Tiefensphäre) in Verbindung sind. Die Primitivität zieht sich auf beiden Seiten an . Auf diesem Stern und seiner geistigen Umgebung ist die Hölle sehr groß und der Himmel nur unsagbar klein . Die Un- sauberkeit unterstützt die niederen Sphären, die sich entsprechend betätigen. Wo der Schmutz domi- niert, kann von GOTT keine Rede sein. Doch wenn es der Erdenmenschheit mit allen Rassen zu schwer fallen sollte, GOTTES Existenz nach- zuweisen, so wendet sie sich zuerst an die Hölle, sie ist unvergleichlich größer und näher und läßt sich aus diesen Gründen viel leichter beweisen. Das negative Verhalten der Erdenmenschheit gibt die Ge- währ für einen eindeutigen Nachweis dieser dämonischen Mächte , die sich dem Kulturmenschen in- spirativ nähern, ohne daß die Erdenbrüder es merken. Aus diesem Grunde ist der Dämonenkult auf der ganzen Welt verbreitet; denn die geistigen Wesenheiten finden mehr Werkzeuge auf dieser Terra als sie für ihre niederen Zwecke brauchen. Anmerkung: Der weltbekannte Reiseschriftsteller Robert Louis Stevenson , der die Südsee bereiste und ihre Inselbewohner beobachtet und beschrieben hat, sagt in seinen Aufzeichnungen u. a. folgendes: "Ein Kannibalenvolk kann sehr wohl kannibalische Gespenster haben. Die Vermutungen der Reisenden scheinen dazu verurteilt zu sein, sie als Irrtümer herauszustellen; in dieser Hinsicht hatte ich vollkommen recht. Das Weib hatte entsetzt dem Begräbnis beigewohnt, da sie sich gerade auf dem Kirchhof befand. Mit noch größerem Entsetzen sah sie der kommenden Nacht entgegen, wo dieser neue Geist die Insel heimsuchen würde. Die Worte, die sie Donat ins Gesicht schleuderte, waren in der Tat angsterfüllte Beschwörungen, in der niedrigen Absicht, selbst verschont zu bleiben und einen anderen an ihre Stelle zu setzen. Eins muß zu ih- rer Entschuldigung gesagt werden: Zweifellos wählte sie Donat, teils wegen seiner großen Gutmütigkeit, teils

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