Ewige Wahrheit
- 23 - tenz, sondern der Tod ist der alleinige Beherrscher eures ganzen Erdendaseins. Und ihr habt ihm diese Macht gegeben. In seinem drohenden Schatten müßt ihr vegetieren. • Soweit habt ihr es gebracht, weil ihr den primitiven Geisterglauben für reinen Irrsinn haltet, weil ihr alles Wunderbare und alles Übersinnliche mit "Aberglauben" bezeichnet, und weil ihr den Kirchenglauben für ein blindes , gutmütiges Vertrauen zu etwas angeblich Unbeweisbarem haltet. Letzten Endes darum, weil ihr nicht an die sofortige Weiterexistenz nach dem Tode glaubt. Der Tod ist ein Diktator von unüberbietbarem Ausmaß. Der Mensch fürchtet sich nicht vor GOTT, noch vor einem göttlichen Gericht. Er fürchtet noch nicht einmal die irdischen Gesetze so sehr, wie er den Tod fürchtet . Ganz gleich, ob seine Ansichten zu dieser oder jener Weltanschauung ja sagen, der Tod sitzt ihm im Nacken, und je größer diese Bedrohung ist, um so mehr beugt er sich allen Wider- ständen, nur um sich den Tod so gut es geht vom Leibe zu halten. Diese Angst vor dem Sterben ist ein Faktum, mit dem die Machthaber schon zu allen Zeiten gerechnet haben. Das Sterben ist das größte Abschreckungsmittel , mit dem man Regierungen und Völker zwingen möchte, sich unterzuordnen oder restlos zu beugen. Dagegen ist GOTTES Methode anders , um Völker zu beugen: Seine MACHT wirkt sich hauptsäch- lich in einer anderen, gewaltigeren Dimension aus, von der die Erdenmenschheit kaum etwas weiß. Hätte GOTT nur allein die Gläubigen auf dieser Erde zur Verfügung, wäre ER ein glatter Verlierer. Das sagen sich auch Verstandesmenschen, und aus diesem Grunde halten sie es für wahrscheinlicher, daß Er gar nicht existiert. Aber sie haben keine Ahnung, daß Sein eigentliches REICH nicht mehr von dieser Erde ist, wie CHRISTUS, euer göttlicher Lehrer, es euch deutlich genug sagte. • Würde der Mensch die Angst vor dem Tode überwinden, so würde jede derartige Drohung an Wirkung verlieren. Ist es überhaupt möglich, diese Angst zu überwinden? Die Angst vor dem Sterben ist an sich natürlich; denn sie erhält das Leben. Der Mensch soll sich schützen und sein Leben verteidigen . Doch der Mensch soll nicht sein Feind sein. Jede Kreatur weicht der Lebensgefahr aus. Aber der Mensch auf dieser Terra versteht unter dem Tode etwas ganz anderes, das in keiner Weise den Tatsachen entspricht. Die Belehrung in dieser Hinsicht ist mehr als mangel- haft. • Kaum ein Mensch auf Erden weiß um das Mysterium des Sterbens Bescheid, nicht einmal eure Priester! Würde der Mensch in dieser Richtung besser aufgeklärt sein, so würde der Tod ein anderes Gesicht bekommen. Eine Drohung mit dem Tode würde dann auch eine ganz andere Wirkung haben als bis- her. Das würde dazu führen, daß die Machtmittel der Regierungen nicht mehr so abschreckend wären. • Das menschliche Leben in der Hülle der Materie ist ein Zustand . Dieser Zustand ändert sich mit dem Tode, aber damit ist das Leben noch nicht ausgelöscht, sondern nur dem Körper entnommen . Wo aber bleibt das entfernte Leben, die Seele, wie ihr sagt? Ich habe euch beobachtet und festgestellt, daß ihr nach oben schaut , wenn vom Himmel oder vom Jenseits die Rede ist. Als ob der Himmel der Seelen wer weiß wo zwischen den Sternen liegt. Das ist ein Irrtum! - Die Verstorbenen, die ihres Körpers ledig sind, leben jahrelang noch unter euch . Sie verlassen die Sphären der Terra nicht, noch weniger die Stätte ihres bisherigen Wirkens. Durch ihre
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