Ewige Wahrheit

- 24 - andere Frequenz ist es ihnen möglich, mitten in der Materie zu existieren, so wie ihr mitten in der Materie lebt, nämlich in der Luft, nur daß diese leichter ist als die festen Stoffe. Gegen diese Feststellung sträubt sich euer ganzes Denken. Selbst die bedeutendsten Wissenschaftler können sich mit diesem Gedanken nicht befreunden. Für sie muß das Unsichtbare auch auf eine Weise erfaßbar und meßbar sein. Aber nichts? Das ist zuviel verlangt! Wo nichts nachweisbar ist, kann auch entsprechend aller Erfahrung nichts sein . - Über diesen Irrtum muß die Erdenmenschheit unbedingt einmal hinwegkommen, sonst gibt es eine Katastrophe von unvorstellbaren Ausmaßen. Der ewige Zweifel kann furchtbare Folgen tragen. Ihr seht, wie dringend notwendig hier eine richtige Erkenntnis ist. Der Mensch ist mit einer Reihe von Sinnesorganen ausgestattet, die ihm mit bedeutender Reichweite alles Materielle offenbaren. Das hebt aber nicht die Tatsache auf, daß jenseits der Materie noch andere Welten existieren, die jenseits der Reichweite menschlicher Sinnesorgane liegen. Diese Welt kann mit organischen Sinnen nicht erfaßt werden , es sei denn, daß diese geistige Welt materielle Strukturen annimmt . Doch solche Fälle sind sehr selten für den Europäer, der sich so verändert hat, daß ihm der Stoff dazu fehlt. Die Materialisation und Dematerialisation sind für euch Seltenheiten, die nicht aus- reichen, die Wissenschaft restlos zu überzeugen. Dafür gibt es aber einen Ersatz, der keineswegs we- niger Überzeugungskraft besitzt. Die spirituellen Vorgänge und Kontakte haben nie abgenommen. Sie sind zu jeder Zeit möglich. Doch sie haben alle ihre Gesetzmäßigkeiten , die beachtet werden müssen. Die Erdenmenschheit hat noch nie die Frage gelöst, ob sie ohne eine Kriegsführung existieren kann oder nicht. Zumindest ist kein Volk der Erde je bereit gewesen, auf eine Verteidigung zu verzichten. Auch diese Tatsache resultiert aus einer Unwissenheit in den Belangen der universellen menschlichen Existenz. Man blickt in die Jahrtausende zurück und stellt fest, daß die Menschheit stets in Kriege verwickelt war. Also glaubt man, daß die Kriege unvermeidlich sind und zur Entwicklung der Menschheit gehören. Aus diesem Grunde werden die Heerführer verehrt und die Erfolgreichen zu Helden erklärt. Man weiß aber ganz genau, daß, wenn die Gesetze GOTTES tatsächlich von GOTT gegeben sind, dieses Verhalten keineswegs stimmt . Da die Kriegführung jedoch den hauptsächlichen Teil des menschlichen Erdenlebens bestimmt, so ist der Beweis erbracht, daß trotz aller Religionen der Welt die meisten Menschen nicht an GOTT und Sein Reich, noch an ein höheres Gericht glauben. Da unsere Vorfahren die göttlichen Gesetze auf diesen Stern gebracht haben , wissen wir es besser. Wir wissen es schon deshalb, weil wir selbst eine göttliche Mission hier zu erfüllen haben. • Die großen Kirchen, mit allem Reichtum und allem Pomp, konnten eure Kriege nicht verhin- dern. Also ist damit ebenfalls der Beweis erbracht, daß ihre Glaubenslehren nicht logisch genug und auch nicht überzeugend genug sind, die Menschheit von der absoluten Wahrheit zu überzeugen. Ihre Glaubenslehren sind unvollständig und mit Irrtümern durchsetzt. Die absolu- te Wahrheit sieht ganz anders aus. Es gibt viele Menschen, die gerne glauben möchten, es aber leider nicht können. Die großen Kirchen sollten sich ihrer schlechten Glaubenslehren schämen. Selbst die Worte CHRISTI stimmen nicht mit dem Verhalten der Kirchen überein. CHRISTUS wollte keine Konfessionen stiften. Er war ein Gegner von jeder Anmaßung und von jedem Pomp. Doch der Mensch will das Höchste erreichen, er will den Thron GOTTES erben, aber er will nicht das Geringste dazu tun . Wie das in Wirklichkeit aussieht, kann nur ein Beobachter beurteilen, dem es möglich ist, ungesehen in alle Räume zu treten. Die jenseitige Dimension ist von jedem Menschen nachzuprüfen . Doch er soll sich nicht darin verlie- ren, wenn er den Anschluß gefunden hat. Nur die Objektivität und eine hohe Intelligenz können ihn davor bewahren. Aus diesem Grund ist es eine Verächtlichmachung, wenn man behauptet, daß die Forscher auf diesem Gebiet der Täuschung zum Opfer fallen, weil sie in eine Art Ekstase geraten.

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