Ewige Wahrheit
- 28 - Zur Theologie Als Weltenlehrer habe ich die irdische Theologie kritisiert. Es mag sein, daß sich die Theologie keiner direkten Schuld bewußt ist. Die Vertreter der Theologie sind Menschen, und darum denken sie kaum anders als andere Intellektuelle. Der Zweifel überfällt jeden, dem die Wahrheit nicht eindringlich ge- predigt wird. Ich bin deshalb verpflichtet, nicht nur Kritik zu üben, sondern an Stelle der Irrtümer die Wahrheit zu setzen. Bisher habe ich meine Ausführungen immer so kurz und verständlich gehalten, wie irgend möglich. Nun bin ich bereit, euch die Wahrheit zu lehren. • Die Theologie macht folgenden Fehler: Sie belehrt die Menschheit nicht über das Leben nach dem Tode , obwohl euch diese Kenntnisse nicht verschlossen sind. In das theologische Wissen müssen unter allen Umständen folgende Wahrheiten aufgenommen und gelehrt werden: • Die Konfessionen spielen in der Entwicklung des Menschen keine Rolle . • CHRISTUS wollte keine Konfessionen stiften, sondern nur die Wahrheit lehren, die ich nun ergänze. CHRISTUS wollte die Überlieferungen der Israeliten berichtigen , gemäß den Wahr- heiten, die von den Santinern zu dieser Erde gebracht worden sind. • Der Blick der gesamten Menschheit darf nicht nur auf das Materielle und Irdische gerichtet sein. Die Menschheit muß ihren Blick schon im materiellen Leben auf die geistige Fortsetzung des Lebens in anderen Dimensionen richten. • Es gibt keine menschliche Seele, die zu einem Stillstand verurteilt ist. Jede menschliche Seele vervollkommnet sich im Laufe der Zeit. • Die Zeit ist kein irdischer Begriff, sondern vollzieht sich in allen Dimensionen des Univer- sums. Nur die Zahleneinteilung der Zeit ist eine menschliche Erfindung. • Der Mensch besteht grundsätzlich aus einer Seele , das heißt aus einem Geistkörper , dessen Schwingungen außerhalb der Materie sind. Die Seele ist nicht aus GOTT geboren, sondern sie hat sich aufgrund göttlicher Gesetze nach und nach entwickelt . Sie hat eine unfaßbare Zahl von Entwicklungsstufen durchlaufen, bis sie inkarnationsreif wurde. • Der menschliche Erdkörper entwickelte sich parallel zur Seele. Er hat auch Entwicklungsstu- fen passieren müssen, die einen animalischen Ursprung haben. • Die eigentliche Heimat des Menschen ist die geistige Dimension. Aus dieser geht er in das materielle Leben und kehrt dann wieder in das Geistige Reich zurück. • Es gibt keinen "ewigen Schlaf", sondern eine unmittelbare Auferstehung, wie sie euch CHRISTUS praktisch zeigte . Die Auferstehung CHRISTI ist keine Ausnahme; sie trifft für je- den Menschen zu. So wie CHRISTUS sich nach seinem Tode zeigte , so zeigen sich auch heute noch viele Verstorbene ihren Angehörigen, besonders bei den medialen Naturvölkern. Der materielle Leib CHRISTI wurde von den Santinern dematerialisiert. Das geschah, um dem wun- dersüchtigen Volk zu zeigen, daß GOTT Seine Hand im Spiel hatte. Die Grabinschriften der zivilisierten Völker sind für alle auf Erden lebenden Menschen irreführend , weil sie nicht der Wahrheit entsprechen:
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