Ewige Wahrheit

- 40 - Das Interesse für eine Existenz auf dieser Terra gilt also nur den Kindern der eigenen Familie, weil diese angeblich zu der eigenen Unsterblichkeit gehören. Wer aber keine Kinder hat, der hat auch in dieser Weise kein Interesse mehr an dieser Welt. Diese Menschen haben einen anderen Begriff von der Unsterblichkeit. Diese wollen ein Denkmal oder ein Staatsbegräbnis haben. Wenn das nicht aus- reicht, so wollen sie in der Geschichtschronik genannt sein. Dabei ist es ihnen gleichgültig, ob man sie zu den grausamsten Tyrannen zählt. Die Hauptsache bleibt dabei, daß nach ihrem Hinscheiden noch oft und lange von ihnen geredet wird. Wenn sie aber eine Revolution hinterlassen, so ist die Befriedi- gung ihres Geltungswahnes noch besser. Ich frage euch daher: • Was hat die Menschheit nach dem Tode dieser Menschen noch zu erwarten, wenn sie die Zukunft der Menschheit im Leben so wenig interessiert? Diese Art von Weltanschauung wird öffentlich nicht erwähnt. Hochintelligente Menschen sperren sich gegen eine für sie unangenehme Wahrheit, weil ihnen damit eine Verantwortung auferlegt wird, die sie keinesfalls wünschen, weil sie sonst nicht mehr ihre volle Handlungsfreiheit genießen können. Sie hören daher lieber auf jede negative Philosophie statt auf die Wahrheit, die aus außerirdischen und überirdischen Regionen zu ihnen dringt. Sie haben auf alles das letzte Wort , das Wort der Ablehnung und Verneinung . Ihre Dunkelheits-Philosophie ist tatsächlich eine geistige Dunkelheit . Diese besondere Art von Atheisten , die sich anmaßen, über die Existenz einer ganzen Welt zu entscheiden, können ihren Standpunkt nie und nimmer beweisen, das heißt, sie können nicht beweisen, daß ihr antireligiöses Denken gerechtfertigt ist. Ich führe folgende Diskussion an: Frage: Wie willst du mir beweisen , daß der Mensch eine unsterbliche Seele hat? Antwort: Nehmen wir an, du hättest recht: Der Mensch käme aus einer unbewußten Dunkelheit, aus einem Nichts auf diese Erde, er hätte vor seiner Geburt nicht existiert, aber die Welt wäre mit allem Leben schon lange, lange vor ihm da . Der Mensch lebt und entwickelt sich, sammelt Erfahrungen, und wenn er eine gewisse Entwicklung hinter sich hat, stirbt er frü- her oder später - manchmal ohne Entwicklung - sofort, und er geht in die unbewußte Dun- kelheit, in das große Nichts zurück. Also wurde der Mensch nach dieser Philosophie aus einem Nichts geboren und lebte mit allen Sinnen und mit einem vollen Bewußtsein seiner Existenz. Wenn dieser Mensch aber wieder in den gleichen Zustand zurückkehrt , in dem er war, so kann er nach wissenschaftlicher Betrachtung immer wieder aus dem gleichen Zustand ins Erdenleben treten und auch wieder in das Nichts zurückkehren. Mithin erweist sich diese Theorie als unsinnig ; denn sie beweist in keiner Weise die Einmaligkeit des irdi- schen Menschenlebens auf diesem Stern. Nun gibt es Erdenmenschen, welche einfach behaupten : "Aus dem Jenseits ist noch nie- mand zurückgekehrt." Auch das ist ein Geschwätz. CHRISTUS kam wieder! Er praktizier- te sichtbar die Auferstehung, die für alle gültig ist. Es gibt Abermillionen Menschen, die ihre Verstorbenen gesehen haben , auch wenn es sich nur um Sekunden oder Minuten ge- handelt hat. Diese Menschen werden einfach überhört . • Der Mensch kommt nicht aus der Dunkelheit, sondern aus einem lebendigen Univer- sum und er geht in das lebendige Universum zurück - mehr als einmal! Wer diese Wahrheit nicht akzeptieren will , wird nicht gezwungen. Aber die Wahrheit wird darum nicht annulliert , sondern sie erwartet jeden im Universum mit einer unvorstellbaren Realität und Härte. Wenn ich daher an die Rückkehr dieser negativen Menschen denke, die aus der angeblichen Dunkelheit ins Erdenleben gehen, überkommt mich ein Grauen. Doch

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