Giganten im All - Teil 2
- 14 - sagen sich die Wahrheit, auch wenn sie manchmal schmerzt. Ich bin ein Freund aller Menschen, denn auch ich bin ein Mensch. Ich bitte Sie, mir genau zuzuhören." Von dem Kommandanten ging eine geheimnisvolle Macht aus, die Martin ungewöhnlich faszinierte. Eine ähnliche Wirkung mochte JESUS CHRISTUS bei seinen Zuhörern erzielt haben, dachte er. Auch der Klang der Stimme war hypnotisierend. "Meine Rede ist hauptsächlich für unseren Erdenbruder bestimmt. Er mag daraus lernen. Wir Santiner sind in unserer Entwicklung nicht allein supertechnisch, sondern auch in übersinnli- cher bzw. metaphysischer Weise und in unseren religiösen Erkenntnissen weit über das Fassungsvermögen eines Erdenmenschen hinaus. Ich erlaube mir zu sagen, daß wir eine 'Superreligion' haben. Die Erdenmenschheit müht sich ab, um den Supertod zu finden. Jeder Staat auf der Terra fühlt sich im Recht. Jeder Staat glaubt, seine Ideologie und Führung sei die beste. Man versucht, die ungeheuren Gegensätze mit Worten auszugleichen. Jeder Staat weiß, daß sein Gegner ein rück- sichtsloser Massenmörder ist. Aus purer Angst ist es keinem Lande, keinem Volke möglich, sei- ne Waffen vor dem bittersten Krieg zu strecken. Kein Staatsmann findet je die Lösung, wie ein Friede unter solchen Umständen überhaupt möglich sein kann. Mit einem Wort: Es ist alles unmöglich. Doch nun will ich Euch Erdenmenschen verraten, welche Lösung es gibt. Dieser Rat wurde schon auf vielen bewohnten Sternen befolgt: Laßt den Frieden Frieden sein; denn was Ihr auf der Terra, auf die Weise wie bisher, zustande bringen würdet, wäre vielleicht ein Vertrag, einen "Wisch", wie man sagt, aber es wäre alles andere als einen Frieden. Darum kümmert Euch zu- nächst einmal um andere Dinge, nämlich um uns und um unsere leibhaftige Existenz! Wir emp- fehlen Euch: Bringt eine große internationale, überkonfessionelle Spitzenkonferenz zustande und besetzt diese mit den besten Kennern und Experten auf dem Gebiet der UFO-Forschung. Zu dieser Weltkonferenz aller Staaten, die eine Rüstung und eine Armee besitzen, sollen die höchs- ten und verantwortungsvollsten Staatsmänner hinzugezogen werden. In dieser Konferenz sollen nicht die Fragen der Sicherheiten oder Möglichkeiten eines Friedens verhandelt werden, son- dern allein die folgenden Fragen: • Mit welcher Absicht besuchen uns die Brüder vom anderen Stern? • Was haben die Bibel und die anderen Heiligen Schriften mit den Menschen und den Raumschiffen von anderen Sternen zu tun? • Woher stammen die göttlichen Gebote, die dieser Erdenmenschheit in so eindrucksvol- ler Weise gegeben worden sind? • Was kann einem Menschen geschehen, wenn er diese Gebote mißachtet? • Was hat die Erdenmenschheit für eine Zukunft, wenn sie nicht auf den Rat erfahrener und überlegener Brüder aus dem All hört? Wenn Ihr diese Fragen behandelt und die Verteidigungsministerien ihr gesamtes Material auf den Tisch legen und miteinander vergleichen, dann wird sich von selbst eine Zukunft und Ent- spannung entwickeln , wie sie nie zuvor auf der Terra möglich gewesen ist. Wir Santiner haben die volle Absicht, eine solche Spitzenkonferenz zu unterstützen. Wenn es irgendwie möglich ist, wollen wir jede Gewalt vermeiden. Wir haben aber nicht den freien Willen, Euch in dieser Patsche sitzen zu lassen, weil über uns noch eine HÖHERE INSTANZ waltet. Wir empfehlen gleichzeitig allen Religionen der Terra und allen Verantwortlichen der Kirchen und Sekten, sich ebenfalls mit diesem Problem undogmatisch und völlig aufgeschlossen zu be- fassen. Sie sollten den Mut zu einer alles entscheidenden Operation haben, die den sterbenden Patienten "Erdenmenschheit" retten kann. Sie sollten die Bibel und andere Glaubensbekenntnis- se reinigen und berichtigen, ohne sich der Irrtümer der Vergangenheit zu schämen."
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