Giganten im All - Teil 2
- 17 - stählernen Gesichter vieler Millionen gedrillter, menschlicher Roboter. Es ist wirklich eine große kosmische HILFE, daß wir diesen weiten Weg zur Terra machen." Martin hatte sich viele Notizen gemacht und sein Papier war zu Ende. Er machte SHINUN darauf aufmerksam. SHINUN gab einem Santiner einen Wink, der Martin eine pergamentähnliche Rolle mit hoch reißfestem Material brachte, das eine gute, gelbliche Schreibfläche bot. ASHTAR SHERAN fuhr in seiner Rede fort: "Ich komme noch einmal auf die sonderbare irdische Bibel zurück: Dieses Buch beweist die Notwendigkeit unserer Bemühungen, um eine Entwicklung der Erdenmenschheit. Man kann darin nachschlagen und findet eindeutige Beweise unserer Bemühungen, aber man muß dabei die interstellare Raumschiffart mit berücksichtigen. Mit phantastischer Religion hat das über- haupt nichts zu tun. Religion entsteht im Menschen selbst, wenn er die Wahrheit kennt. Aber welcher Erdenmensch kennt schon die Wahrheit? Nun, Herr Berger, wir klären Sie hier auf, damit wenigstens einer hinter die Wahrheit kommt. Nachdem der Prophet Mose von unseren Vorfahren die Anweisungen für den Bau eines großen Tempelzeltes erhalten hatte und dieses später zur Verfügung stand, wurde es als Stätte vieler Zusammenkünfte benutzt. Ich will damit beweisen, daß wir keine Phantasiegestalten sind und hiermit eine ganz vorzügliche Möglichkeit exakter Beweisführung für Euch Erdenmenschen vorhanden ist. Unser großes Raumschiff, das man als 'Feuerwolke' bezeichnete, schwebte über dem Zelt der Zusammenkünfte und konnte von allen Menschen wahrgenommen werden. Der Dschebel Musa brauchte somit nicht mehr bestiegen zu werden. Moses Stimme wurde über ei- nen Schallwandler verständigt. Ich zitiere hier eine Stelle, die in der Bibel steht: 'Da bedeckte die Wolke die Hütte des Stifts, und die Herrlichkeit des Herrn füllte die Wohnung. Und Mose konnte nicht in die Hütte des Stifts gehen, weil die Wolke darauf blieb und die Herrlichkeit des Herrn die Wohnung füllte.' Hierzu möchte ich sagen, daß die 'Herrlichkeit des HERRN' aus der Lichtfülle bestand, die vom Raumschiff ausging. Mose konnte nicht in die Hütte gehen, weil der "Magnetismus" ihn daran hinderte. Weiter heißt es: 'Und wenn die Wolke sich aufhob von der Wohnung, so zogen die Kinder Isra- els, solange sie reisten. Wenn sich aber die Wolke nicht aufhob, so zogen sie nicht - bis an den Tag, da sie sich aufhob. Denn die Wolke des Herrn war des Tages auf der Wohnung, und des Nachts war sie feurig vor den Augen des ganzen Hauses Israel, solange sie reisten.' Anmerkung: Die Klarstellung eines so wichtigen Geschehens wurde von namhaften Verlagsanstalten nicht akzeptiert , sonst wäre dieser Bericht auch als Buch gedruckt worden. So kneift man vor der Wahrheit! Wir, vom MFK Berlin, haben diese enorme Arbeit nicht gescheut. Ich nehme an, daß bei den Leistungen der irdischen Wissenschaftler nicht einer davon so dumm sein könnte, diese Beweisführung unserer jahrtausendlangen Existenz nicht anzuerkennen. Selbstverständlich leuchtete unser magnetisches Kraftfeld, wenn das Raumschiff eingeschaltet ist. - Ich stelle an Sie, Herr Berger, die Frage, was wohl die damaligen Geschichtsschreiber über eine Atomexplosion oder über einen Mondraketenstart geschrieben hätten? Für die Juden repräsentierte unser Raumschiff die Gegenwart GOTTES, denn es brachte das Gesetz. Dieses Gesetz wurde auch zu einigen anderen Sternen gebracht. Wir wollen Euch Erdenmenschen nicht nur ein himmlisches Gesetz bringen, sondern einen harmonischen Weltfrieden. Ein solcher Frieden ist aber nur möglich, wenn Ihr alles über unsere Existenz wißt. GOTT ist schwer beweisbar, vielleicht sogar unmöglich zu beweisen, obgleich Er existiert. Aber wir sind beweis- bar! Nur Schurken versuchen, uns zu verleugnen!" Nach dieser Rede wurde die Konferenz vertagt. Martin bedankte sich für die Gastfreundschaft und für die Belehrung. SHINUN begleitete ihn aus dem Konferenzraum hinaus.
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