Giganten im All - Teil 2

- 36 - "CHRISTUS wird von den christlichen Gemeinden als SOHN GOTTES verehrt. Ist das falsch? Können Sie mir darüber Auskunft geben?", fragte Martin gespannt. "An die Dogmen zu rühren, die sich die Kirchen seit Jahrtausenden selber aufgestellt haben, ist keine einfache Sache", gab ASHTAR SHERAN zu bedenken, "das könnte den Fanatismus wach- rufen, der sehr gefährlich ist. Aber die Wahrheit ist, daß auch wir etwas mit dieser Sache zu tun haben. Bevor CHRISTUS auf der Terra seine Mission antrat, gab es in den geistigen Regionen eine Planung. Selbstverständlich wurden auch wir mit eingeplant, da wir die materiellen Mittel zu einer Kommunikation mit den Erdenmenschen in der Hand hatten. CHRISTUS hatte die Auf- gabe, die vielen Irrtümer zu beseitigen." "Welche, zum Beispiel?", fragte Martin. "Da gibt es eine ganze Menge", sagte der Weltenlehrer, "die sich in die Überlieferungen einge- schlichen haben. Es handelt sich um das menschliche Denken der damaligen herrschsüchtigen Priester, die für den Ursprung der Überlieferungen verantwortlich sind. Da heißt es zum Beispiel: 'Auge um Auge, Zahn um Zahn', außerdem wird von einem 'Gott der Rache' gesprochen, dann die falsche Auslegung des Wortes: 'Was Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden' -, und vieles mehr." "Woher wußte denn Jesus die Wahrheit? Wer hatte sie ihm während seiner Kindheit auf der Erde bei- gebracht?" fragte Martin. "Jesus, der CHRISTUS, war auf Erden ein Mensch mit hohen geistigen Gaben. Darüber hinaus beherrschte er viele Talente der Kommunikation mit den Gedankenträgern anderer Dimensio- nen. Er war hellhörend, konnte seine Hände führen lassen, so daß er medial schrieb und sich auch auf dem Wege der Telepathie Antworten und Belehrungen verschaffen konnte. Das sind alles Möglichkeiten, die auch wir nutzen, d. h. wir haben ausgebildete Leute dafür." "Gibt es Beweise dafür, daß Jesus diese Fähigkeiten wirklich besaß?", fragte Martin. "Zum Teil, ja. Lesen Sie selbst in der Bibel nach: Jesus wurde von den Pharisäern zu etwas befragt. Die Frage zu beantworten überstieg seine Möglichkeiten. Bevor er den Pharisäern antwortete, bückte er sich und schrieb mit dem Finger in den Sand. Jesus ließ sich also führen und erhielt auf diese Weise die passende Antwort. Wir Santiner, die damals für das Geistige Reich tätig waren, wurden beauftragt, einen Eingriff durchzuführen. Ein großer Diskus schwebte zur Geburtsstätte Jesu und blieb darüber stehen. Der Diskus leuchtete so hell, daß sich jeder Mensch über diesen hellen 'Stern' wunderte, der später als 'Stern von Bethlehem' in die Geschichte einging. Über einen Schallwandler wurde die wichtige Geburt eines großen Weltenlehrers und Erlösers verkündet. Die Helligkeit des magnetischen Kraftfeldes war so groß, daß man von der 'Herrlichkeit Gottes' sprach. Die Stim- me, die von oben aus dem Licht herauskam, tat ihr Übriges. Es konnte nur ein göttliches Phä- nomen sein. Auf diese Weise wurde es verewigt." "Hat Jesus seine Mission erfüllen können?", fragte Martin. "Nein, er wurde daran gehindert", sagte ASHTAR SHERAN, "man brachte ihn um." "War es den Santinern nicht möglich, Jesus zu retten?", wollte Martin wissen. "Die Raumschiffe hatten doch sicher die Macht dazu." "Es gibt Dinge, in die wir nicht eingreifen dürfen", sagte der Weltenlehrer ernst. "Wir erhielten keinen Auftrag dazu, Jesus zu retten. Dennoch flogen unsere Raumschiffe über die Todesstätte. Ihre Antigravitation pflügte die ganze Gegend um und um."

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