Giganten im All - Teil 3

- 4 - Mit Hilfe der Sichtungen und Kontakt-berichten, die uns betreffen, können diese Menschen Ver- gleiche anstellen. Auf diese Weise werden viele zur Wahrheit kommen. Das wäre eine vorberei- tende Arbeit. Später wird es dann möglich sein, daß wir uns mit irdischen Kosmonauten im All treffen. "Ein interessanter Vorschlag. Dennoch bin ich überzeugt, daß man dieses Abenteuer für eine reine Science Fiction-Story halten wird", sagte Martin. "Das kommt auf den Versuch an", meinte der Weltenlehrer. "Wir bemühen uns, Ihnen einen An- schauungsunterricht zu erteilen. Was man selbst erlebt und erfahren hat, kann einem niemand mehr nehmen. Selbsterfahrung ist durch nichts zu ersetzen! Selbsterfahrung verwandelt Glau- ben in Wissen und stärkt die eigene innere Basis." "Ja, das glaube ich auch", sagte Martin nachdenklich. - "Ich habe eine Frage, die mich sehr interes- siert: Alte Kulturen auf der Erde, die sich mit dem Glauben an etwas HÖHERES befaßten, haben die Sonne angebetet. Die Inkas 2 und auch die Mayas 3 verehrten einen Sonnengott. Wie ist es zu erklären, daß diese Völker einem Himmelskörper so viel Persönlichkeit zusprachen?" ASHTAR SHERAN wandte sich an SHINUN und sagte: "Das ist doch eigentlich etwas für Dich. Erkläre es bitte unserem Gast." "Gern", sagte SHINUN. "Wie ich sehe, Herr Berger, ahnen Sie bereits, daß wir damit etwas zu tun haben könnten, und damit haben Sie recht. Wenn man einen großen Diskus im Fluge von unten betrachtet und zwar so, daß man seine ganze untere Fläche sehen kann, so kann es vor- kommen, daß solch ein Diskus wie eine leuchtende Sonne erscheint. Ich benenne dieses Flugob- jekt in Ihrer Sprache mit 'Diskus', damit Sie wissen, wovon ich rede. Wir nennen dieses Raum- fahrzeug 'Urda'. Diese Bezeichnung sagt Ihnen aber nichts, sie ist auf Erden unbekannt und für die Menschheit auch nicht wichtig. Die Mayas haben unsere Diskusse sehr oft von unten gesehen. Sie glaubten, daß die Sonne auf die Terra heruntergekommen sei. Das war gar nicht so unlogisch, wenn man bedenkt, daß die wirkliche Sonne von Ost nach West ihre Bahn zieht, also scheinbar nicht still steht. Nun blieb es aber nicht bei diesen Erscheinungen, sondern es geschah, daß die Sonne zuweilen eine andere Bahn einschlug. Die Mayas beobachteten, daß einmal eine solche 'Sonne' dicht über der Terra stand und ein schöner, gut gekleideter Mensch ausstieg, der sich auf die Terra begab. Dieser Mensch trug einen glänzenden Helm auf seinem Kopf und auch seine Uniform war eindrucksvoll. Aus diesem Grunde nannten die Mayas diese fremden Menschen, die hoch vom Himmel kamen, 'Sonnen- söhne'. Aus dieser Tatsache entwickelte sich der gesamte Sonnenkult. Denn die Sonne hat eine große Macht: Sie kann alles versengen oder auch ins Leben rufen." 2 Inka, Herrschertitel des Inkareiches und Name der Großfamilie, die die höchsten Beamten und Priester stellte. Das Inka- reich (seit etwa 1200) im westlichen Südamerika erlangte bis 1438 die Vorherrschaft im Hochtal von Cuzco. Die Staatsreli- gion der Inka (Inkareligion) war ursprünglich die Religion der Quechua. Der Schöpfergott Viracocha wurde in der Spätzeit durch die als Gott gedachte Sonne (Inti) verdrängt. Der Herrscher galt als sein Sohn. 3 Mayakultur , in Nord-Guatemala (Petén) und der Halbinsel Yucatán sowie angrenzenden Teilen von Tabasco, Chiapas und Honduras 1500 v. Chr. bis 1540 n. Chr.; Zentren waren die weitläufigen Städte. Ihren oft akropolisartigen Mittelpunkt bilde- ten Tempel und Paläste aus Stein, die auf Stufenpyramiden und Plattformen errichtet waren. Zuletzt bestanden nur noch Teilreiche, deren letztes 1697 von den Spaniern erobert wurde. Die Mathematik der Maya benutzte ein Positionssystem, das auf der Zahl 20 beruht sowie der Kenntnis der Null. Auch die astronomischen Leistungen der Maya waren überragend.

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