Harmagedon

- 22 - um die Gnade zu bezahlen. Die Gerechtigkeit ist unbestechlich; sie basiert auf der Grundlage von Soll und Haben. Frage: Der Übelstand auf dieser Welt ist riesengroß und wird nur durch den Fortschritt der Technik verdeckt. Die meisten Menschen wissen leider nicht, daß neben der göttlichen Schöpfung noch eine gegensätzliche dämonische Schöpfung besteht, die den Kampf gegen das Gute führt. Was kannst du uns dazu sagen? A. S.: GOTT könnte im Besitze Seiner ALLMACHT die gesamte dämonische Schöpfung mit einem Schlage vernichten ; aber Er müßte dann mit Vielem ganz von vorne anfangen. Im Verhältnis zu anderen Sternen ist der Erdenmensch für die Begriffe Gut und Böse vorprogrammiert; denn auf anderen Sternen ist der Prozentsatz der Boshaftigkeit sehr gering. Die Läuterung auf die- sem Planeten ist sehr rückständig, weil die Kirchen von einer Läuterung kaum eine Ahnung haben und die Politik mit ihren Parteien einer Läuterung entgegen wirkt. Der Dämonie muß jede Existenzgrundlage entzogen werden. Eine so gewaltige Aufgabe kann nur durch die Harmagedonschlacht gelöst werden. Aber diese Auseinandersetzung nimmt auch noch Zeit in Anspruch. Der Höhepunkt ist noch nicht erreicht. Frage: Warum scheuen sich die meisten Menschen vor diesen Botschaften, die doch für sie so außerordentlich wichtig sind? A. S.: Es besteht ein Desinteresse für alles, worüber man etwas mehr nachdenken muß. Die Angst vor einem Atomkrieg, vor einem Weltuntergang und die augenscheinliche Ausweglosigkeit, sind alles Dinge, die müde und teilnahmslos machen. Wer aufgrund dieser Betrachtungen drauflos lebt, denkt: "Nach mir kann die Sintflut kommen." Der allgemeine Unglaube unter- stützt das negative Denken. Heute ist es in dieser Hinsicht viel schlimmer als vor vielen Jah- ren. Es fehlen die guten Führungskräfte! Wer positiv denkt , gilt als Schwächling und hat keine Chance, hoch zu kommen. Frage: Werden die Kirchen imstande sein, hinsichtlich eines wahren Glaubens etwas mehr Einfluß zu üben? A. S.: Die Kirchen sind von einem wahren Glauben weit entfernt; sie glauben fanatisch an das, was falsch interpretiert und gedeutet worden ist. Hätte man vor Jahrtausenden schon Tonbänder oder Schallplatten gehabt, um die Glaubensphänomene festzuhalten, dann würden die Kirchenvertreter aus dem Staunen nicht herauskommen, wenn sie erfahren müßten, was man damals für Wahrheit gehalten hat. Alle Grundübel aufzuzählen, würde ein Buch füllen. Die Menschen leben gleichgültig dahin und haben nur den einen Gedanken: "Ich lebe nur eine kurze Zeit auf dieser Erde, dann ist sowieso alles aus, folglich muß ich danach trachten, soviel als möglich mitzubekommen." Frage: Gibt es überhaupt eine Möglichkeit, den Erdenmenschen eine objektive Erkenntnis zu vermit- teln? A. S.: Diese Möglichkeit gibt es nur über uns. Fast alle Menschen lassen die Erkenntnisse, die so entscheidend für sie sind, nicht an sich heran . Jeder Mensch ist in der Lage zu erkennen, wo sich das eine Lager befindet und wo das andere ist. Folglich ist es nicht schwer, sich zu ent- scheiden. Das sieht man auch beim Sport. Wenn der Erdenmensch die kosmische Wahrheit kennen würde , dann würde er sich auf keinen Fall so wichtig nehmen. Diese Wahrheit birgt in sich alles . Diese Wahrheit enthält den Glauben an GOTT, an Seine Existenz und das Weiter- leben der menschlichen Seele nach dem Tode. Es dürfte für jeden Menschen, der sich positiv verhält , ein Trost sein zu erfahren, daß er nicht mehr auf diesem Planeten reinkarniert wird, sondern wahrscheinlich auf einem anderen Plane- ten, dessen Menschheit eine höhere Stufe erreicht hat; auf diesem Planeten wahrscheinlich nicht eher, bis endlich normale Zustände herrschen. Darum ist es wichtig, allen Anfeindungen

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