Harmagedon
- 28 - A. S.: Wollte man der Bibel Recht geben, so würden alle Santiner ebenfalls von Adam abstammen; aber bei uns gibt es weder Affen noch Feigenbäume. Das mit der Rippe ist ein Irrtum! Beide Geschlechter entwickelten sich parallel. Frage: Die Universitäten kennen eine Scherzfrage, für die es keine Antwort gibt: Was war zuerst auf der Erde, das Ei oder die Henne? A. S.: Selbstverständlich die Henne, nur sie kann Eier legen. GOTT legt keine Eier, sondern Er schafft immer etwas Ganzes. Frage: Unsere Wissenschaft kann die Vielseitigkeit der Schöpfung nicht erklären, noch wie sie entstanden ist. Könnt ihr das erklären? A. S.: Die Vielseitigkeit der lebendigen Schöpfung, zu der Fauna und Flora gehören, entstand ziemlich gleichzeitig, das heißt, alle Formen traten zu gleicher Zeit auf . Es handelt sich dabei um Formen, die auch auf anderen Sternen schon lange existierten. Im Entwicklungszustand der Erde gab es eine Zeitepoche von ungefähr einer halben Million Jahren, während dieser Zeit die Erde Säuren und Dämpfe ausströmte, die zu organischen Materialisationen geeignet waren. In dieser Zeitepoche entstanden die notwendigen Eiweißzellen. Alle Tiere entstanden in ihren absoluten Formen, die sich nach den geistigen Modellen bildeten. Es entstanden fertige Schildkröten und andere Lebewesen. Aber diese Tiere waren zur Vermehrung eingerichtet, sie hatten Fortpflanzungsorgane, so daß in der nachfolgenden Zeitepoche direkte Materialisationen nicht mehr erforderlich waren und infolge der Verände- rung auf dieser Terra nicht mehr stattfinden konnten. Heute hat die Terra eine Entwicklungs- stufe, wo derartige Materialisationen kaum mehr möglich sind; sie können nur noch im Mik- rokosmos stattfinden. Als die Erde jedoch im Zeitalter der besten Materialisationsmöglichkei- ten war, entstanden auch sehr große Lebewesen. Erst später folgten kleinere und immer klei- nere, bis sie nur noch im Mikrokosmos möglich waren. Diese Zeitepoche ist noch nicht abge- schlossen. Es können daher immer neue Bakterien, Viren und Insekten entstehen. Wenn es dem Erdenmenschen gelingen sollte, auf künstlichem Wege Säureausscheidungen und ent- sprechende Dämpfe und klimatische Verhältnisse zu schaffen, so könnte eine Materialisation eines Lebewesens möglich sein. Frage: Auf welche Weise und mit welchen Mitteln seid ihr hinter diese Schöpfungsgeheimnisse gekommen, die so unendlich weit zurück liegen? Was kann uns die Richtigkeit dieser Darle- gungen und Erklärungen bestätigen? A. S.: Auch wir haben ein großes Interesse an der Schöpfung. Wir haben ebenfalls eine Wissen- schaft, die der euren aber weit voraus ist. Da wir aber trotz einer sehr vorangeschrittenen Technik noch keine Zeitmaschine besitzen, die uns in die Vergangenheit zurückversetzt, muß- ten wir zu einer anderen Möglichkeit greifen, uns zu orientieren. Mit Hilfe der sehr gut kon- struierten Raumfahrzeuge, insbesondere der Weltraum-Strahlschiffe, können wir sehr weit entfernte Sterne anfliegen. Da diese Sterne in ihrer Entwicklung sehr verschieden sind, können wir bei noch rückständigen Planeten den Entstehungsgang der Schöpfung feststellen und überprüfen. Wir erkennen daran unsere eigene Entwicklung, die ja gar keinen Unterschied macht und bei allen Sternen genauso verläuft. Aus diesem Grunde haben wir vor Jahrtausenden auch die Terra besucht. Unsere Vorfahren wurden bei diesen Besuchen jedoch für Götter gehalten, die vom himmlischen Thron herabge- stiegen sind. Später landete ein Mutterschiff auf dem Berge Sinai und die Juden hielten den Chefpiloten für ihren Gott Jehowa . Es wäre unmöglich gewesen, den Juden die Wahrheit näherzubringen. Das Wunder war für sie zu schockierend. Aber unsere Vorfahren sahen eine sehr gefährliche Rückständigkeit im Zusammenleben der Stämme und Gruppen. Sie trafen unmögliche Zustände an. Die Feindschaft und der Haß unter den Erdenmenschen war riesengroß und führte zu Mord und Totschlag, zu jeder Art von Blas-
RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3