Harmagedon
- 29 - phemie und sexueller Entartung. Aus diesem Grunde übernahmen unsere Vorfahren freiwillig eine Missionsarbeit. Sie nahmen Mose in ihr Raumschiff auf und versuchten, ihn zu belehren. Leider ist der Erfolg so gut wie ausgeblieben. Die Religionen dieser Terra haben alles in ein falsches Licht gebracht und unsere gutgemeinten Vorschläge verspottet und ignoriert. Ein paar Jahrtausende später wollten wir wissen, was aus der Erdenmenschheit geworden ist. Wir steuerten diesen Planeten erneut an. Was wir sahen, war diesmal für uns schockierend. Die Entwicklung der Wissenschaft und Technik hatte Fortschritte gemacht, aber die Feind- schaft unter den Rassen und Völkern hatte ungeheuer zugenommen . Es war eine entsetzliche Fehlentwicklung festzustellen. Dazu konnten wir nicht ruhig sein. Vieles hat uns empört, da wir ja auch Menschen sind. Früher hatten unsere Vorfahren nur ein rein wissenschaftliches In- teresse; heute haben wir darüber hinaus ein rein menschliches Interesse. Wir können diese Gottlosigkeit und Unwissenheit weder tatenlos noch schweigend hinnehmen, wenn wir uns nicht selber schuldig machen wollen. Auch der Mitwisser und Dulder von solchen Greueln macht sich mitschuldig. Unser Gewissen kann erst dann entlastet werden, wenn wir die Garan- tie haben, daß eine positive Wandlung eingetreten ist. Die Erde befindet sich mitten in der gefürchteten Harmagedonschlacht . Sie ist infolge ihrer geistigen Rückständigkeit weitgehend in das negative Lager der Dämonie hineingezogen wor- den. Das ist ein Unglück, wie wir es wahrscheinlich in unserer Entwicklung nicht erlebt ha- ben, da es zu unseren Zeiten - soweit wir informiert sind - noch keine Harmagedonschlacht gegeben hat. Wir konnten daher einen friedvolleren Weg gehen, der uns viel weiter gebracht hat. Wir möchten euch in dieser gefährlichen Situation gern beistehen, aber wir finden keine rechte Möglichkeit dazu, weil man uns durch eure Führungsschichten immer wieder neue Schwierigkeiten macht. Wir möchten auf keinen Fall erleben, daß diese Erde zugrunde geht. Wir danken allen positiv denkenden Menschen, daß sie bereit sind, uns zu helfen. Wenn wir ihnen nicht direkt danken können, so werden sie trotzdem einmal ihren Lohn dafür erhalten. Wir vollbringen einen Dienst an der Menschheit. Seid auch ihr, bitte, dazu bereit, den gleichen Dienst zu leisten und denkt daran, daß wir die größere Last zu tragen haben. Auch für uns ist es nicht leicht, uns hier einzuschalten. Betrachtet unsere Raumflüge nicht als etwas Selbstver- ständliches. Es kostet uns sehr große Opfer und wir würden lieber von dieser Erde Abstand nehmen. Unser wissenschaftliches Interesse an diesem Planeten ist befriedigt, aber uns befriedigt nicht der allgemeine Zustand des menschlichen Zusammenlebens. Die Existenz des Menschen im Universum ist etwas so Wunderbares, daß wir nicht begreifen können, wie man geistig so tief fallen kann , daß man die Großleistungen auf technischem und wissenschaftlichem Gebiet in gemeingefährlicher Weise für die Gefährdung und Vernichtung dieser interessanten Mensch- heit einsetzt.
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