Heißes Eisen
- 17 - Eure Mondexpeditionen sind bewundernswert, zumal sie mit Mitteln durchgeführt werden, die derar- tige Expeditionen ins All sehr erschweren. Jedenfalls, wir haben es leichter. Bisher haben wir alle eure Ausflüge zum Mond begleitet . Selbstverständlich müssen wir einen gewissen Abstand halten, um eure Astronauten nicht zu gefährden. Zu gerne wären wir ihnen auf dem Trabanten begegnet. Aber das war undurchführbar, weil unsere Raumschiffe von einer sehr abweichenden Konstruktion sind. Ich habe überhaupt den Eindruck, daß unsere Raumschiffe von euch nicht ernst genug genommen werden. Jedenfalls versuchen die maßgebenden Leute, ein solches Ernstnehmen zu verhindern. Bisher haben wir noch nicht gedroht. Wozu sollten wir das tun? Vielleicht würdet ihr nur darüber lachen, weil ihr es nicht für möglich halten würdet, was wir mit unseren Flugobjekten anstellen könn- ten. Aber ich erinnere euch an das Buch Mose , denn darin heißt es: "Wer in die Nähe der Wolke kommt, der ist des Todes!" Diese Wolke ist jedoch eines unserer Raumschiffe gewesen. Sie sind heute besser! Die wesentlichen Stufen der menschlichen Entwicklung sind eigentlich sehr leicht zu begreifen. Ich will sie aufzählen: • Der Mensch stammt nicht vom Affen ab, sondern von der gesamten Fauna und Flora im Universum. Jede Form von Leben hat dazu beigetragen, die Höchstschöpfung , nämlich den Menschen, zu ermöglichen. Diese Entwicklung hat Äonen beansprucht. Die Ähnlichkeit mit einem Affen ist genauso zufällig, wie die Ähnlichkeit mit einem Rindvieh, das die gleichen Geschlechtsorgane besitzt und dessen Zeugung genauso verläuft. Hier haben wir schon ein markantes Beispiel vom optima fide: Was ein Wissenschaftler in seiner Unwissenheit vermu- tet , wird zur wissenschaftlichen Erkenntnis erhoben. Der Mensch hat in seiner Entwicklung das Animale bereits hinter sich gelassen. Sein Gehirn überragt jede Tierform. • Es interessiert die Wissenschaft gar nicht, welcher Abstammung die Seele des Menschen ist. Aber gerade die Seele macht ja erst einen Menschen aus. • In der Entwicklung sind dem Menschen überhaupt keine Grenzen gesetzt. Die geistige Ent- wicklung ist keineswegs auf die Gehirntätigkeit angewiesen, sie verläuft auf einer geistigen Ebene. • Wenn der Mensch stirbt, d. h. sich von der Materie löst , bleibt immer noch der eigentliche Mensch übrig; höchstens, daß er die Materie nicht mehr als eine feste Substanz empfindet. Auf dieser Ebene sind ihm viele Möglichkeiten offen. Er gewinnt zunächst eine Übersicht über seine vielfältigen Leben. Er erkennt seine Entwicklung. Das ist jedoch eine Art von Gericht. In dem sogenannten Jenseits gibt es keine Verstellung. Der Mensch ist "nackt" wie nie zuvor, d. h. er wird von jedem Wesen erkannt, wie er wirklich ist. • Doch die Freiheit muß verdient werden. Wer sich nicht so weit entwickelt hat, daß er die Frei- heit hat, der muß das Gegenteil in Kauf nehmen. Ihr könnt ahnen, daß dieser Zustand nicht angenehm ist; denn auf Erden hat jeder Mensch gewiß mehr Freiheit gehabt. Wenn dieser Zu- stand in Gesellschaft gleichgesinnter Seelen zu unangenehm wird, erinnert sich der Mensch, daß beten helfen soll . Diese Darstellung, die der Wahrheit entspricht, wird von euch als "Heißes Eisen" bezeichnet. Seit Jahrtausenden besteht dieses "Heiße Eisen" und deshalb ist es an der Zeit, dieses Eisen zu entschärfen bzw. so abzukühlen, daß es von jedermann angefaßt werden kann. Wenn das viele Beten erhört wird, so kann der Mensch die Gnade GOTTES erfahren. Er wird zur Reinkarnation bestimmt und kehrt mit seinem Karma - wie ihr es nennt - zur Terra zurück. Dieser Prozeß kann sich endlos wiederholen. • Doch was geschieht mit einem fortgeschrittenen Menschen? Er kommt nach seiner Entkörpe- rung in eine Stufe geistiger Erleuchtung , wo er mit gleichgesinnten Menschen zusammen ist. Er kann sich für einen Dienst an der Menschheit zur Verfügung stellen. Er kann viel lernen und sich an der unvergleichlichen Schönheit und Vielseitigkeit der göttlichen Schöpfung er- freuen, die alles Irdische weit übertrifft.
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